Death Stranding im Technik-Test: CPU-Benchmarks und Fazit
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Death Stranding im Technik-Test: CPU-Benchmarks und Fazit

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Nachdem wir die Technologien in Death Stranding und die Grafikkarten-Benchmarks präsentiert haben, geht es nun an die CPU-Tests und das technische Fazit.

Death Stranding im Techniktest: Prozessor-Benchmarks

Treue Leser ahnten es bereits: Wir testen Prozessoren nicht mit derselben Szene. Stattdessen klopfen wir die CPUs, mal wieder, in einer urbanen Szenerie ab. Städte in Death Stranding erzeugen trotz nicht vorhandener Bewohner eine signifikant höhere CPU-Last als das weite Umland. Erkunden Sie Letzteres, zählt nur eines: Grafikleistung.

Auf Seiten der Prozessor-Anforderungen brauchen Sie sich insgesamt keine große Sorgen zu machen. Wir stellen zwar insbesondere kurz nach dem Betreten der Spielwelt größere Nachladeruckler fest, haben im offenen Spiel aber selbst mit relativ langsamen CPUs wie einem AMD Ryzen 5 1600 durchgängig hohe Fps erzielt. Die Kernauslastung der Engine kann als außerordentlich gut bezeichnet werden. Wir haben in einem Spiel selten solch eine homogene Auslastung gemessen, völlig gleich, wie viele Kerne verbaut sind. SMT bringt vor allem bei betagten Quadcores noch ein Plus an Performance. Das spricht für einen guten PC-Port, der die Möglichkeiten der Lower-Level-Programmierung ausnutzt.

Ein zusätzlicher Blick auf die Frametimes ist auch immer interessant. Wir zeigen exemplarisch vier Modelle mit unterschiedlichen Kernen. Hier offenbaren sich kleinere Ruckler auf Prozessoren mit vier Kernen plus SMT. Ab einem Hexacore sind Sie auch bei den Frametimes auf der sicheren Seite. Mit einem Klick auf das Bild können Sie das Bild in voller Auflösung ansehen.
Frametime Vergleich CPUs Quelle: PCGH Frametime Vergleich CPUs

Die Prozessor-Messmethodik der PCGH

Jede CPU wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Im UEFI konfigurieren wir ein TDP-Limit: Jede CPU wird auf die Parameter konfiguriert, die der Hersteller für das jeweilige Modell vorsieht. Die Geschwindigkeit des verbauten Speichers wird ebenfalls auf die Herstellervorgabe forciert, die Menge mit 32 GiB und die Timings (XMP) geben wir vor. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte und ermöglichen einen fairen Vergleich. Wir nutzen, wenn möglich, immer die neueste Version von Windows inklusive allen (Sicherheits-)Updates. Alle Messungen werden mittels CapFrameX durchgeführt.

Death Stranding im Techniktest: Fazit

Die Wartezeit auf den ehemaligen Playstation-4-Hit hat sich zweifellos gelohnt, Death Stranding präsentiert sich am PC als die ultimative Version. Neben den obligatorischen Optionen auf höhere Bildraten und Auflösungen verdient vor allem die Integration von Nvidias DLSS 2.0 positive Worte, denn das Verfahren kitzelt das Beste aus der hübschen Grafik heraus. Sieht man von Kinderkrankheiten wie der kruden 21:9-Implementierung ab, ist die Vorstellung der Version 1.00 am PC tadellos. Inszenierung und Charakterdarstellung sind gar über jeden Zweifel erhaben und todschick. Wer nur ansatzweise etwas für Endzeit-Fiktion übrig hat, sollte einen Blick riskieren - erwarten Sie jedoch keine Baller-Orgien, das Gameplay in Death Stranding ist friedlicher, als es der Titel vermuten lässt. Wer sich auf die dichte Atmosphäre und das interessante Story-Telling einlässt, wird bestens unterhalten.

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    • Kommentare (136)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von HisN Trockeneisprofi (m/w)
        Ich hab es gestern mal aus Lust an der Laune angeschaltet und mich über 120 FPS in UHD gefreut.
        Sieht wirklich nicht schlechter aus als Nativ. Hätte ich jetzt nicht erwartet.
      • Von HisN Trockeneisprofi (m/w)
        Ich hab es gestern mal aus Lust an der Laune angeschaltet und mich über 120 FPS in UHD gefreut.
        Sieht wirklich nicht schlechter aus als Nativ. Hätte ich jetzt nicht erwartet.
      • Von MasterofHell Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Bei mir kann ich kein DLSS mehr auswählen :/ Es steht nicht mehr zur Auswahl.
      • Von Palmdale BIOS-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Man muss nur einmal die Wartezeit überbrücken und kann dann die Spiele in der gleichen chronologischen Reihenfolge spielen. Je komplexer das Spiel, umso größer das Risiko für technische Probleme (selbst beim Anspruch des Studios, es so gut wie möglich auszuliefern - niemand kann die Spielerbasis bei Release testen). Und die heutigen Spiele sind physisch nicht mehr limitiert, Risiko "ausverkauft" = 0

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Geschmack ist aber unabhängig vom technischen Zustand bei Auslieferung
      • Von Ben das Ding Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Palmdale
        @update

        Unterstreicht erneut eigentlich die Maxime, mal 8-12 Wochen mitm Kauf zu warten, bis alles sauber durch gepatcht ist. Man bekommt einfach das bessere Spiel für meist ein paar Taler weniger!
        Aber wer kann schon warten. Hab eigentlich direkt (relativ unverbugt) angefangen und dann auch schnell aufgehört/pausiere. Ist irgendwie (noch) nicht meins. Etwas zu langatmig -trotz bemerkenswerter Atmosphäre/Soundtrack.
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Vergiss das nicht, wenn in Kürze alle Cyberpunk spielen. Aber yep. Hart, aber lohnenswert.

        MfG
        Raff
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