Reibungslose Performance
In diesem Artikel
Besonders positiv finde ich die Geschwindigkeit der PS5-SSD: Beim Start des Spiels war ich in wenigen Sekunden im Spielgeschehen. Alles wirkte nahtlos, auch beim Übergang zwischen Gameplay und Zwischensequenzen. Ich hatte keinen Moment das Gefühl, dass die Technik gravierende Schwächen aufweist.
Quelle: Kojima Productions
Die technische Performance ist in Death stranding 2 richtig gut
Vor allem die Detailgenauigkeit ist außergewöhnlich: Die Kleidung reagiert auf Wetteränderungen, der Boden verändert sich je nach Beschaffenheit, und selbst kleinste Objekte fügen sich harmonisch ins Gesamtbild ein. Dank all dieser Faktoren konnte ich vollständig in diese Welt eintauchen - als wäre ich wirklich ein Teil davon. Wovon ich noch überzeugt bin, sind die Gesichtsanimationen. Es ist bislang das Beste, was ich jemals in einem Spiel sah. Zwischendurch glaubte ich, mir einen Film anzuschauen. Die Emotionen, wenn Tränen aufkommen oder die Charaktere süffisant auftreten, sind einfach grandios umgesetzt.
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Death Stranding 2 lebt von der Atmosphäre
In den ersten Spielstunden wirkt alles noch recht einsam und doch so vertraut. Man streift durch verlassene Ruinen, sandige Steppen und zerfallene Straßen. Zwischendurch tauchen Songs von bekannten Sängern wie Woodkid auf, was bereits ein Stilmittel im ersten Teil war. Death Stranding 2 ist in meinen Augen ein Spiel, das uns trotz des fatalen Szenarios herunterbringen soll. Der Weg ist hier das Ziel: jeder Schritt, jedes Wort eines Songs und jede übernatürliche Begegnung.
Schließlich sind die simulativen Momente des Transports doch die Dinge, die uns Spieler abschalten lassen sollen. Wer ein Spiel mit ständiger Action sucht, ist hier fehl am Platz. Es gibt zwar einige coole Gefechte, aber die wirken meistens nicht wie ein aufgesetztes Spektakel.
Quelle: Kojima Productions
Die Atmosphäre gehört zu den größten Stärken
Die wahre Stärke liegt hier im Moment einer Szenerie, wenn man einen steilen Abhang herunterklettert oder sich durch einen wilden Fluss kämpft. Nach meiner Ansicht ist die Philosophie von Hideo Kojima, dass wir Menschen die Gegenwart auskosten sollen: nicht hetzen, nicht rastlos sein und nicht zu oft an morgen denken. Wir sollen einfach nur im Moment verweilen. Und genau durch diese Aspekte sticht dieses Spiel heraus.
Die Eröffnungsszene von Death Stranding 2 hat mir übrigens mit dem Song "Minus Sixty One" richtig Gänsehaut beschert. Der Song transportiert eine Mischung aus Melancholie, Sehnsucht und Hoffnung. Ich habe mich direkt so gefühlt, dass mich etwas Großes erwartet. Und ja, dieses Spiel macht etwas mit einem. Deswegen schreibe ich, dass die Fortsetzung etwas in mir ausgelöst hat. Sie hat sogar mehr in mir ausgelöst als der erste Teil. Und wenn Kojima das in den meisten Spielern auslöst, hat er sein Ziel erreicht.

Rein für die Story hab ich ca 50 std.
Das selbe mach ich mit Teil 2
Hab allerdings meine Konsolen alle verkauft, weil die Lust an Konsolen völlig verloren gegangen ist.
Naja gut....
Aktuell bin ich, was Spiele angeht, sowieso nicht ganz dabei. Aber ich habe es gekauft und auch einige Stunden gespielt. Bisher kann ich sagen, dass es viele Dinge besser macht, als der Vorgänger. Allen voran die Abwechslung. Man ist nicht mehr zig Stunden lang fast ausschließlich mit Paketen beschäftigt. Man ist schon zu Beginn häufiger auch mit Gefechten beschäftigt. Die sind zwar immernoch eher Nebensache, aber deutlich präsenter. Und man kriegt auch viele Gadgets dafür an die Hand.
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