Death Stranding 2 im Test: Diese Fortsetzung lässt niemanden kalt
Wenn Sie sich auf die Reise in Death Stranding 2 einlassen, werden Sie eine außergewöhnliche Spielerfahrung erleben. Mehr dazu erfahren Sie im Test.
In diesem Artikel
Mir wurde Death Stranding einst von einem alten Kollegen empfohlen. "Du musst das unbedingt spielen", waren seine Worte. Als er mir den damaligen Trailer des Erstlings zeigte, war ich zunächst verwundert und überrascht. Eine einsame, postapokalyptische Welt und mysteriöse Vorkommnisse. Etwa ein Jahr später dachte ich mir, ich probiere es einfach einmal aus. Und was soll ich sagen? Dieses Spiel hat etwas in mir ausgelöst. Ich wusste, dass es nicht jedem Spieler dort draußen gefällt und es nicht wirklich zum Mainstream gehört, dennoch hat dieses Spiel eine tiefe Atmosphäre und verrückte Geschichte, die ich so noch nie erlebt hatte. Doch was ist mit Death Stranding 2: On The Beach? Hat Kojima es mit seinem Team geschafft, noch einen draufzusetzen?
Death Stranding 2 schickt uns in neue Gefilde
Im ersten Teil mussten wir Nordamerika mithilfe des Q-Pids vereinen. Der Protagonist Sam machte sich mit BB-28 aus dem Staub, um ein neues Leben in Frieden zu beginnen. Er taufte das Baby Lou und es entstand ein magisches Band. Sollten Sie nur noch wenige Erinnerungen des ersten Teils besitzen, können Sie im Hauptmenü eine grobe Zusammenfassung des ersten Teils abrufen.
Ungefähr ein Jahr des Friedens herrschte, praktisch ein geeintes Leben zwischen Vater und Tochter. Sam spielt mit Lou, bereitet das Essen zu und alles scheint perfekt. Doch nahe der Grenze des südlichen UCA taucht Fragile auf, die bereits im ersten Teil eine wichtige Rolle eingenommen hatte. Sie bittet uns um Hilfe. Wir sollen Mexiko ans chirale Netzwerk anschließen.
Quelle: Kojima Productions
Entdeckt in Death Stranding 2 neue Kontinente
Doch nicht viel später führt es uns zu einem weiteren Kontinent und man erlebt weitere Abenteuer. Es gibt emotionale Augenblicke und harte Konfrontationen. Außerdem gehen sensible Themen für mich noch mehr unter die Haut als beim Vorgänger. Wie Sie wahrscheinlich anhand des Trailers bestimmt gesehen haben, taucht im Verlauf der Handlung ein bekanntes Gesicht wieder auf: Higgs. Ohne zu viel zu verraten, finde ich zwar den Schurken einerseits gut in Szene gesetzt mit seiner Kampfgitarre, allerdings hätte ich mir mehr Input gewünscht. Vielleicht wäre ein neuer Schurke besser gewesen, denn für mich war dieser Charakter im ersten Teil überzeugender. Insgesamt ist die Handlung trotzdem solide und weist tolle Überraschungen auf. Wer etwas aufpasst, kann sich aber schnell zusammenreimen, wie die Dinge wirklich stehen.
Reibungslose Performance und phänomenale Grafik
Technisch lief das Spiel auf meiner PS5-Konsole durchweg reibungslos. Ich habe den Qualitätsmodus gewählt und merkte die 30-Fps-Framerate kaum. Auch im Performance-Modus, selbst bei Action-Szenen, dichter Vegetation oder schnellen Kamerawechseln, gab es keine Ruckler. Das Spiel lief auf meiner Konsole praktisch stabil. Deshalb möchte ich an dieser Stelle definitiv ein Lob an die Entwickler aussprechen.

Rein für die Story hab ich ca 50 std.
Das selbe mach ich mit Teil 2
Hab allerdings meine Konsolen alle verkauft, weil die Lust an Konsolen völlig verloren gegangen ist.
Naja gut....
Aktuell bin ich, was Spiele angeht, sowieso nicht ganz dabei. Aber ich habe es gekauft und auch einige Stunden gespielt. Bisher kann ich sagen, dass es viele Dinge besser macht, als der Vorgänger. Allen voran die Abwechslung. Man ist nicht mehr zig Stunden lang fast ausschließlich mit Paketen beschäftigt. Man ist schon zu Beginn häufiger auch mit Gefechten beschäftigt. Die sind zwar immernoch eher Nebensache, aber deutlich präsenter. Und man kriegt auch viele Gadgets dafür an die Hand.
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