Death Stranding 2 im Test: Diese Fortsetzung lässt niemanden kalt

Wenn Sie sich auf die Reise in Death Stranding 2 einlassen, werden Sie eine außergewöhnliche Spielerfahrung erleben. Mehr dazu erfahren Sie im Test.

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Death Stranding 2 im Test: Diese Fortsetzung lässt niemanden kalt
Quelle: Kojima Productions

Nachfolgend finden Sie einen Hands-on-Praxistest unseres Redakteurs David. Um persönliche Erfahrungen und Einschätzungen zu Death Stranding 2 wiedergeben zu können, ist der Testbericht in der Ich-Form verfasst.

Mir wurde Death Stranding einst von einem alten Kollegen empfohlen. "Du musst das unbedingt spielen", waren seine Worte. Als er mir den damaligen Trailer des Erstlings zeigte, war ich zunächst verwundert und überrascht. Eine einsame, postapokalyptische Welt und mysteriöse Vorkommnisse. Etwa ein Jahr später dachte ich mir, ich probiere es einfach einmal aus. Und was soll ich sagen? Dieses Spiel hat etwas in mir ausgelöst. Ich wusste, dass es nicht jedem Spieler dort draußen gefällt und es nicht wirklich zum Mainstream gehört, dennoch hat dieses Spiel eine tiefe Atmosphäre und verrückte Geschichte, die ich so noch nie erlebt hatte. Doch was ist mit Death Stranding 2: On The Beach? Hat Kojima es mit seinem Team geschafft, noch einen draufzusetzen?

Death Stranding 2 schickt uns in neue Gefilde

Im ersten Teil mussten wir Nordamerika mithilfe des Q-Pids vereinen. Der Protagonist Sam machte sich mit BB-28 aus dem Staub, um ein neues Leben in Frieden zu beginnen. Er taufte das Baby Lou und es entstand ein magisches Band. Sollten Sie nur noch wenige Erinnerungen des ersten Teils besitzen, können Sie im Hauptmenü eine grobe Zusammenfassung des ersten Teils abrufen.

Ungefähr ein Jahr des Friedens herrschte, praktisch ein geeintes Leben zwischen Vater und Tochter. Sam spielt mit Lou, bereitet das Essen zu und alles scheint perfekt. Doch nahe der Grenze des südlichen UCA taucht Fragile auf, die bereits im ersten Teil eine wichtige Rolle eingenommen hatte. Sie bittet uns um Hilfe. Wir sollen Mexiko ans chirale Netzwerk anschließen.

Entdeckt in Death Stranding 2 neue Kontinente Quelle: Kojima Productions Entdeckt in Death Stranding 2 neue Kontinente

Doch nicht viel später führt es uns zu einem weiteren Kontinent und man erlebt weitere Abenteuer. Es gibt emotionale Augenblicke und harte Konfrontationen. Außerdem gehen sensible Themen für mich noch mehr unter die Haut als beim Vorgänger. Wie Sie wahrscheinlich anhand des Trailers bestimmt gesehen haben, taucht im Verlauf der Handlung ein bekanntes Gesicht wieder auf: Higgs. Ohne zu viel zu verraten, finde ich zwar den Schurken einerseits gut in Szene gesetzt mit seiner Kampfgitarre, allerdings hätte ich mir mehr Input gewünscht. Vielleicht wäre ein neuer Schurke besser gewesen, denn für mich war dieser Charakter im ersten Teil überzeugender. Insgesamt ist die Handlung trotzdem solide und weist tolle Überraschungen auf. Wer etwas aufpasst, kann sich aber schnell zusammenreimen, wie die Dinge wirklich stehen.

Reibungslose Performance und phänomenale Grafik

Technisch lief das Spiel auf meiner PS5-Konsole durchweg reibungslos. Ich habe den Qualitätsmodus gewählt und merkte die 30-Fps-Framerate kaum. Auch im Performance-Modus, selbst bei Action-Szenen, dichter Vegetation oder schnellen Kamerawechseln, gab es keine Ruckler. Das Spiel lief auf meiner Konsole praktisch stabil. Deshalb möchte ich an dieser Stelle definitiv ein Lob an die Entwickler aussprechen.

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  1. Seite 1 Neue Kontinente in Death Stranding 2
  2. Seite 2 Reibungslose Performance
  3. Seite 3 Verbessertes Gameplay
  4. Seite 4 Stärken/Schwächen und Fazit
    • Kommentare (24)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von JahJah192 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Matty86
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Hm dann werde ich Teil 1 wohl doch nochmal ne Chance geben. Bin auch so gar nicht damit warm geworden obwohl ich Hideos Spiele verschlungen habe...
        Geduld. Am besten gar keine Nebenaufgaben erledigen und nur die Story durchziehen, dass Game ist lang genug. Den Schwierigkeitsgrad kann man auch ohne Scham auf Leicht oder Sehr Leicht, dass macht das jonglieren mit Fracht, Wetter, menschlichen Gegnern und den doch eher nervigen GDs um ein vielfaches angenehmer, ohne das es den Kern des Spiels nimmt. Der Gameplay Sinn ist eher die Reise an sich, nicht umsonst hat Kojima selbst im 2. Teil gar eine Option rein die Bosskämpfe ganz zu überspringen. Für Schwierigkeit gibts auch keine Achievements falls das einem wichtig ist.
        Rein für die Story hab ich ca 50 std.
      • Von JahJah192 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Matty86
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Hm dann werde ich Teil 1 wohl doch nochmal ne Chance geben. Bin auch so gar nicht damit warm geworden obwohl ich Hideos Spiele verschlungen habe...
        Geduld. Am besten gar keine Nebenaufgaben erledigen und nur die Story durchziehen, dass Game ist lang genug. Den Schwierigkeitsgrad kann man auch ohne Scham auf Leicht oder Sehr Leicht, dass macht das jonglieren mit Fracht, Wetter, menschlichen Gegnern und den doch eher nervigen GDs um ein vielfaches angenehmer, ohne das es den Kern des Spiels nimmt. Der Gameplay Sinn ist eher die Reise an sich, nicht umsonst hat Kojima selbst im 2. Teil gar eine Option rein die Bosskämpfe ganz zu überspringen. Für Schwierigkeit gibts auch keine Achievements falls das einem wichtig ist.
        Rein für die Story hab ich ca 50 std.
      • Von Khaos-Thanathan BIOS-Overclocker(in)
        Man muss tatsächlich sehen, dass das Spiel lediglich eine Nische bedient und kein Massenpublikum anspricht. Das Paketboten-Gameplay muss einen schon ansprechen. Von dem, was ich bislang in Streams gesehen habe, gilt das allerdings auch für die Story. Man muss wohl auch damit leben können, dass Sam selbst nur ein Nebencharakter in der Story ist, selbst kaum Handlungsmacht hat. Die Story wird hauptsächlich von anderen Charakteren bestimmt und Sam selbst ist - ganz dem Gameplay folgend - nur Lohnsklave. Ich habe zumindest für mich entschieden, dass ich nicht das Zielpublikum für das Spiel bin.
      • Von xNitrobongx Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Mir reichte es auf YT die Cutscenes anzuschauen und fertig. Denn die sind echt super. Das Gameplay war so langweilig ich, habs nach einer Std deinstalliert ( DS1 )
        Das selbe mach ich mit Teil 2
      • Von Wilbald_Meucheln Software-Overclocker(in)
        Zitat von ArktosFFM
        SOll ja wohl ne wuchtige Grafik haben...
        Hab allerdings meine Konsolen alle verkauft, weil die Lust an Konsolen völlig verloren gegangen ist.
        Naja gut....
        Würde nicht sagen, dass es eine wuchtige Grafik hat. Aber sehr gut ist die Grafik definitiv.

        Aktuell bin ich, was Spiele angeht, sowieso nicht ganz dabei. Aber ich habe es gekauft und auch einige Stunden gespielt. Bisher kann ich sagen, dass es viele Dinge besser macht, als der Vorgänger. Allen voran die Abwechslung. Man ist nicht mehr zig Stunden lang fast ausschließlich mit Paketen beschäftigt. Man ist schon zu Beginn häufiger auch mit Gefechten beschäftigt. Die sind zwar immernoch eher Nebensache, aber deutlich präsenter. Und man kriegt auch viele Gadgets dafür an die Hand.
      • Von KuroSamurai117 Volt-Modder(in)
        Zitat von ibn333
        Kennt jemand die Unterschiede zwischen PS5 und PS5 Pro bei dem Spiel...ist das deutlich oder eher unerheblich?
        Wenn man auf 60fps wert legt ist die Pro Fassung durch eine merkbar höhere Auflösung schon Ecke schärfer:

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