Windows 8: Microsoft bezieht Stellung zu Smartscreen-Vorwürfen
Vergangenes Wochenende beschwerte sich der kanadische Sicherheitsexperte Nadin Kobeissi in seinem Blog über die mögliche Gefahr durch den in Windows 8 integrierten Smartscreen-Filter. Der Filter prüfe jede heruntergeladene Software und schicke nicht nur Daten über das Programm sondern auch über den Anwender zu Microsoft. Nun meldete sich Microsoft selbst und bezog Stellung.
Nicht nur Facebook gilt als Datenkrake schlechthin im IT-Sektor, auch Microsoft könnte mit Windows 8 in diesem Bereich demnächst ordentlich Boden gutmachen. Nach abgeschlossenem Download und anschließendem Start des Programm-Installers sammelt Windows 8 laut dem kanadischen Sicherheitsexperten Nadin Kobeissi einige Informationen und sendet diese an Microsoft, wo das heruntergeladene Programm auf ein gültiges Zertifikat überprüft wird. Fällt die Diagnose negativ aus, obliegt die Entscheidung dem Anwender, ob er das Programm dennoch installiert oder nicht. In seinem Blog wendete sich Kobeissi daher vergangenes Wochenende an Microsoft und deckte scheinbar auf, dass nicht nur Programmdaten sondern auch sensible Informationen über den Anwender nach Redmond geschickt würden.
Microsoft nahm nun gegenüber dem Branchenmagazin "The Verge" zu den Anschuldigungen Stellung und machte deutlich, dass man anhand der von Smartscreen gesammelten Informationen keine Datenbank mit IP-Adressen und installierten Applikationen befüllen wolle. Der Zweck diene ausschließlich dem Schutz des Rechners, indem die zu installierende Software mit einer Microsoft-Datenbank auf ein gültiges Zertifikat abgeglichen wird. Bei diesem Vorgang werde lediglich geprüft, ob es sich um mögliche Malware handelt. Außerdem würden die zur Kommunikation mit Microsoft benötigten IP-Adressen in regelmäßigen Abständen automatisch gelöscht.
Quelle: Nadim.cc, Theverge.com
Reklame: Windows 8 Pro Update jetzt bei Amazon vorbestellen.


Was sagt den mein PC überhaupt zu Win 8 ...
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Was hat den bitte das mit Windows 8 zutun.
Der Smart-Screen-Filter ist im Internet Explorer und dies schon seit langer Zeit...
Oder bin ich falsch informiert?
Damit ist also das mit der Datensammlung zumindest 'von deren Sicht' geklaert, aber nicht der Fakt, dass die Packete noch zwischen Client und Server abgefangen werden koennen von Dritte und die dann nicht selbst einfach mal Profile erstellen, um Angriffe auf einen PC zu planen... Sicher ist was anderes, weshalb SmartScreen momentan fuer jeden, der Win8 nutzen will, abgeschaltet bleiben sollte...
Noch besser wäre es wenn der Unsinn erst gar nicht vorhanden wäre oder dass die Standardeinstellung bei der Installation abgeschaltet ist und dass man dann einen Hinweis erhält ob man diese Funktion nutzen will.
Den Anwender immer vor vollendete Tatsachen stellen finde ich unmöglich.
Erzählen können die auch viel wenn der Tag lang ist. Denoch hat ADS112 recht, viele unbewanderte Nutzer klicken dann auf Expresseinstellungen und bekommen das garnicht erst mit!
Wieso will Microsoft meine Tools prüfen, frag sich doch dann jeder und das schafft bei mir schon Mistrauen.
Das Entscheide ich doch lieber selber auch wenn Win8 an einigen Ecken brauchbare Neuerungen bietet Arbeite ich immer noch mit dem PC und nicht umgekehrt !!