Big Data: Nutzer bald mit leichterem Zugang zu selbst generierten Daten

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Big Data: Nutzer bald mit leichterem Zugang zu selbst generierten Daten
Quelle: lda.bayern.de

Das Europaparlament hat den Data Act vorgestellt. So sollen Nutzer künftig leichteren Zugang zu Daten bekommen, die von IoT-Geräten generiert wurden.

Vernetzte Endgeräte, wie smarte Kühlschränke, Leuchten oder Connectedcars erzeugen eine Menge an Daten. Mit dem neuen Datengesetz will die EU einen besseren Zugang für die Nutzer zu selbst generierten Daten schaffen. Der Data Act wurde vom Europaparlament am 28. Juni 2023 vorgestellt, nachdem die EU-Kommission im vergangenen Jahr einen Gesetzentwurf präsentiert hatte. Ziel des neuen Gesetzes ist es, die rechtlichen, wirtschaftlichen und technischen Fragen zum Zugang zu Daten zu regeln, die Nutzer von IoT-Geräten wie Amazon Echo und Co. generieren.

Was haben Nutzer vom EU Data Act?

In außergewöhnlichen Situationen und in Notfällen, wie etwa bei Überschwemmungen und Waldbränden, sollen öffentliche Stellen dank dem Data Act auf Daten von privat genutzten IoT-Geräten zugreifen dürfen. Zudem sollen Geschäftsgeheimnisse besser geschützt werden, damit Big Data nicht unrechtmäßig in Ländern mit schwächeren Datenschutzbestimmungen transferiert werden. Kunden dürfen außerdem selbst wählen, welche Cloud-Dienstleister die generierten Daten verarbeiten sollen. So steht etwa neben Amazon Web Services auch Microsoft Azure oder Google Cloud zur freien Auswahl.

So soll es neue Geschäftsmodelle geben, bei der Verbraucher selbst wählen, wem die Datenmengen verkauft werden sollen. Hierbei dürfen die Nutzer selbst bestimmen, welche Daten sie freiwillig etwa mit Versicherungen etc. teilen wollen. Die EU hofft, dass letztlich etwa Reparaturen günstiger werden, weil einem Reparaturdienstleister mehr Daten zum Gerätezustand zur Verfügung stehen. Kritik am Data Act gibt es etwa von Verbraucherschützern, die bemängeln, dass unklar bleibt, wie Nutzer bei der freiwilligen Datenweitergabe geschützt werden. Zudem könnten Unternehmen durch zahlreiche Schlupflöcher die Datenhoheit weiterhin behalten und die Weitergabe verhindern. Die Unternehmen wiederum fürchten zu große Eingriffe. Im Jahr 2025 soll das Gesetz in Kraft treten, wenn es zuvor vom EU-Parlament und dem EU-Rat bestätigt wurde.

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Sammlung zum neuen Data Act der EU:

  • Die EU hat nun das neue Gesetz Data Act präsentiert, um den Zugang zu Daten zu regeln, die Nutzer von IoT-Geräten generieren.
  • In Notfällen, wie etwa bei Überschwemmungen und Waldbränden, sollen öffentliche Stellen in der Lage sein, auf die Daten von privat genutzten IoT-Geräten zuzugreifen.
  • Nutzer selbst sollen entscheiden können, von welchem Cloud-Dienstleister die generierten Daten verarbeiten werden dürfen.
  • Zudem können Nutzer selbst bestimmen, welche Daten sie freiwillig etwa mit Versicherungen etc. teilen wollen.
  • Bevor das Datengesetz 2025 in Kraft treten kann, muss es vom EU-Parlament und dem EU-Rat bestätigt werden.

Quellen: Europäisches Parlament, Tagesschau, Golem

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von FCA PC-Selbstbauer(in)
        Zitat

        In außergewöhnlichen Situationen und in Notfällen, wie etwa bei Überschwemmungen und Waldbränden, sollen öffentliche Stellen dank dem Data Act auf Daten von privat genutzten IoT-Geräten zugreifen dürfen.
        Ist auch sicherlich hilfreich wenn Behörden im Falle eines Waldbrandes auf mein Kühlschrank zugreifen können.

        Hoffentlich vergessen unsere Politiker nicht die Option keine Daten weitergeben zu wollen.
      • Von FCA PC-Selbstbauer(in)
        Zitat

        In außergewöhnlichen Situationen und in Notfällen, wie etwa bei Überschwemmungen und Waldbränden, sollen öffentliche Stellen dank dem Data Act auf Daten von privat genutzten IoT-Geräten zugreifen dürfen.
        Ist auch sicherlich hilfreich wenn Behörden im Falle eines Waldbrandes auf mein Kühlschrank zugreifen können.

        Hoffentlich vergessen unsere Politiker nicht die Option keine Daten weitergeben zu wollen.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        find ich spannend.
        Würde manchen helfen ihr Onlineverhalten besser reflektieren zu können
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