Cyberpunk 2077: Das größte Comeback der Spielegeschichte?

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Cyberpunk 2077: Das größte Comeback der Spielegeschichte?
Quelle: CDPR

Nach einem gewaltigen Start mit über einer Million Spielern stürzte das Action-Rollenspiel Cyberpunk 2077 gewaltig ab - um sich danach zurückzukämpfen. Das gilt auch vier Jahre nach Release.

Am 10.12.2020 stellte Cyberpunk 2077 von Entwickler CD Projekt Red neue Rekorde auf. Das Spiel vereinte nicht nur rekordverdächtige 1.054.388 gleichzeitige Spieler allein auf Steam, sondern zeigte auch eklatante technische Schwächen, vor allem auf den Konsolen. Was folgte, war eine langjährige Rettungsmission, die mit Erfolg bestanden wurde.

Stetiger Aufschwung bei Spielerzahlen

Cyberpunk 2077 schaffte es am letzten Wochenende, erneut wieder über 60.000 gleichzeitige Spieler auf Steam zu locken. Die Woche davor waren es sogar über 70.000. Für ein reines Singleplayer-Spiel, das schon über vier Jahre auf dem Buckel hat, sind das enorme Zahlen. CDPR selbst sagt, dass das Update 2.2 für Cyberpunk 2077 von Mitte Dezember mit seinen zahlreichen Verbesserungen für ein erneutes Wachstum gesorgt hat. Und das nächste Update klopft schon an, denn rechtzeitig zum Marktstart von Geforce RTX 5090 und 5080 liefern CDPR und Nvidia auch DLSS 4 bzw. Multi Frame Generation für Cyberpunk 2077 nach.

Auch bei den Wertungen hat sich die harte Arbeit von CDPR offensichtlich gelohnt. Auf Steam startete Cyberpunk 2077 mit 71 Prozent im Dezember 2020, mittlerweile steht man bei "sehr positiv" und 84 Prozent Zustimmung bei satten 713.000 abgegebenen Stimmen. In den letzten 30 Tagen sind immerhin gut 13.000 Stimmen dazugekommen, die sogar zu 94 Prozent "sehr positiv" sind. An ein The Witcher 3 mit 96 Prozent langfristiger Zustimmung bei 744.000 Stimmen wird Cyberpunk 2077 wohl nicht mehr herankommen, trotzdem ist das Spiel als Community-Erfolg zu werten.

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Das größte Comeback?

Die Entwicklung der Spielerzahlen bis heute ist spannend und wurde unter anderem von Forbes analysiert. So hatte Cyberpunk 2077 im Jahre 2021, also direkt nach dem Launch, eher Zahlen zwischen 15.000 und 20.000 in der Spitze auf Steam, 2022 dann 18.000 bis 25.000, 2023 schon 30.000 bis 35.000 (mit einem Peak Richtung 275.000 zum Launch von Phantom Liberty im September) und 2024 dann 40.000 bis 50.000 gleichzeitige Spieler. Es ging also nach dem Absturz von über einer Million Spieler seit 2021 stetig aufwärts auf Steam. Für GoG und Konsolen gibt es keine vergleichbaren Daten.

Forbes fragt sich, ob Cyberpunk 2077 damit das größte Comeback der PC-Spiele-Geschichte geschafft hat. In dieser Kategorie darf natürlich nicht No Man's Sky vergessen werden, das nach einem Katastrophenstart nun schon im neunten Jahr Updates erhält - mehr als 30 an der Zahl. Zum Start waren es damals über 212.000 gleichzeitige Steam-Spieler, aktuell sind es an Wochenenden noch 13.000. Auch Final Fantasy XIV, das nach dem Launch 2010 umfangreich überarbeitet wurde, hat ein bemerkenswertes Comeback geschafft.

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    • Kommentare (54)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von phoenixxl PC-Selbstbauer(in)
        Da ich einen 4K Monitor habe reicht mir die 6900XT einfach nicht.
        Die Maus fühlt sich an, als ginge sie durch Brei.
        Ich warte auf eine RTX 5000er Karte.
        Dann werde ich es auf jeden Fall spielen!
        Freue mich drauf!
        Aber es gibt einfach Spiele die keinen Spaß machen, wenn es nicht richtig läuft.

        Hatte das zum Beispiel schon bei Assassin's Creed Unity. Das lief einfach zum Release auf meinem System nicht gut.
      • Von phoenixxl PC-Selbstbauer(in)
        Da ich einen 4K Monitor habe reicht mir die 6900XT einfach nicht.
        Die Maus fühlt sich an, als ginge sie durch Brei.
        Ich warte auf eine RTX 5000er Karte.
        Dann werde ich es auf jeden Fall spielen!
        Freue mich drauf!
        Aber es gibt einfach Spiele die keinen Spaß machen, wenn es nicht richtig läuft.

        Hatte das zum Beispiel schon bei Assassin's Creed Unity. Das lief einfach zum Release auf meinem System nicht gut.
      • Von DrXen Freizeitschrauber(in)
        Eines der Spiele die mich null abholen, da sind die öffentlich rechtlichen ja noch spannend dagegen

        Allgemein muss ich sagen haben die AAA Titel ganz schön nachgelassen was Gameplay/Story angeht, geachtet wird nur noch auf die Optik. Da ist man als "alter" Gamer anderes gewöhnt
      • Von Wilbald_Meucheln Software-Overclocker(in)
        Zitat von Khaos-Thanathan
        Ich hab' rund 300 Stunden in die PC-Version (und davor mehrere hundert Stunden in die katastrophale PS4-Version) gesteckt und hatte Spaß mit dem Titel. Allerdings finde ich schon, dass das Spiel durchaus ein wenig überbewertet ist:

        Die Story ist zwar nicht schlecht, hat im modernen AAA-Markt aber auch kaum Konkurrenz. Für mich persönlich war die Story zu kurz und hat den Charakteren und dem Plot nicht genug Raum gegeben, um sich entwickeln zu können. Ironischerweise habe ich den ersten Akt als besten empfunden. Es ist kein Wunder, dass Phantom Liberty in der Regel als die bessere Story empfunden wird.
        Die Story war wirklich etwas kurz und ich finde auch, dass man sich keinen Gefallen damit getan hat, dem Ganzen eine begrenzte Lebenszeit für V anzudichten. Hat nur noch ein paar Wochen zu leben, aber beschäftigt sich erstmal hundert Stunden mit ein paar Nebenquests. Hätte man anders lösen können.

        Mein Highlight in der Storyline von Phantom Liberty war tatsächlich auch nur ein kleiner Moment, relativ zu Beginn, der mich dann aber wirklich gut angefixed hat:

        Vor Dogtown trifft man auf Songbird und es hat erstmal den Anschein, dass man sie persönlich, also physisch antrifft. Silverhand schaltet sich ein und plötzlich gucken die beiden sich erstmal n Moment lang schweigend an. Das war so n kleiner, aber herrlicher "Wtf?"-Moment für mich. Von da an war ich echt gespannt, wie die Story weiter geführt wurde. Und enttäuscht wurde ich nicht im geringsten. Phantom Liberty bietet eine der besten Storylines, die ich je durchgespielt habe.
      • Von PsychoMizu Schraubenverwechsler(in)
        Zumindest storytechnisch bleibt FFXIV für mich das größte Comeback. Die Spieler haben schließlich live den Weltuntergang miterlebt, in dem ein Meteorit sie ausgelöscht hat. 😆
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Ich denke, das hat ganz viel mit der Hardware zu tun.
        Quasi mit dem Spiel kam auch Corona und die Preise gingen durch die Decke.
        Das ist inzwischen anders und auch FG hilft dabei, dass mehr Leute überhaupt auf brauchbare fps kommen.
        Also mit dem Spiel selbst hat das mMn am wenigsten zu tun, sondern damit, dass inzwischen mehr Spieler entsprechende Hardware nutzen und es nun Funktionen gibt das auch spielbar zu machen auf nicht High-End Hardware.
        Genau das ist es doch was User wie ich meinten, wenn sie schrieben, dass Rytracing noch nicht (zu der zeit) den Stellenwert hat und die Hardware RTX2000 und RTX3000 einfach noch nicht ausreichend getaugt haben.
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