Crysis Remastered im Technik-Test: GPU-Benchmarks
Nachdem wir die Technologien in Crysis Remastered vorgestellt haben, geht es nun ans Eingemachte mit Grafikkarten-Benchmarks.
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Crysis Remastered im Techniktest: Grafikkarten-Benchmarks
Wie bei jedem PCGH-Techniktest üblich, haben sich vor den Messungen mehrere Redakteure an verschiedenen Systemen mit dem Spiel vertraut gemacht - so auch bei Crysis Remastered. Da das Spiel einer unserer Standard-Benchmarks werden sollte, sahen wir besonders genau hin und klopften die Performance in jedem einzelnen Level ab. Dabei ist der Entwicklermodus des Spiels sehr hilfreich, denn dieser erlaubt es unter anderem, jede Mission einzeln zu starten (Befehl "map"). Am Ende landeten wir beim optisch sehr ansprechenden und weitläufigen Level "Rescue". Hier ist es uns möglich, sowohl Prozessoren als auch Grafikkarten zu testen - mit leicht abgewandelten Routen und Detaileinstellungen zwecks Lastverteilung. Sie finden die Benchmarkszenen in den eingebetteten Videos.
Für alle Benchmarks kommen die zum Testzeitpunkt aktuellen Grafiktreiber von AMD und Nvidia zum Einsatz, in diesem Fall der Geforce 461.51 Hotfix und die Radeon Software 21.2.1. Alle Messungen werden mittels CapFrameX durchgeführt; die Messdauer pro Durchlauf beträgt ausnahmslos 20 Sekunden. Wie immer bieten wir Ihnen die Ergebnisse in den vier verbreiteten Auflösungen Full HD, WQHD, UWQHD und Ultra HD, welche Sie im folgenden Benchmark auswählen können.
Eine Änderung gegenüber den typischen PCGH-Techniktests gibt es jedoch: Die Benchmarks stammen allesamt von Referenzgrafikkarten - Custom-Designs der Boardpartner kommen nicht zum Einsatz. Ursächlich dafür ist unser Vorgehen: Wir haben das Spiel für die neuen Leistungsindizes fertig evaluiert und hielten es für eine gute Idee, Ihnen unsere Erkenntnisse im Rahmen eines Techniktests zu präsentieren. Gesagt, getan. Wer eine werkseitig oder manuell beschleunigte Grafikkarte sein Eigen nennt, freut sich über höhere Bildraten, als von uns skizziert. Interessant ist in diesem Kontext, dass Crysis Remastered bei unseren Grafikkarten-Benchmarks eine hohe Heizlast aufweist, die automatischen Boost-Frequenzen aller Grafikkarten fallen unterdurchschnittlich aus. Für welche Bildraten das genügt, dokumentiert der folgende Benchmark.
Sieht man von der mauen Vega- und Navi-10-Performance ab, deckt sich die Platzierung der Grafikkarten mit dem neuen GPU-Leistungsindex; alle Details dazu veröffentlichen wir in Kürze auf PCGH.de und natürlich auch im kommenden Heft. RDNA 2 zeigt sich unterdessen von seiner besten Seite - kein Vergleich zum ebenfalls Cryengine-basierten Wolcen: Lords of Mayhem, das nach wie vor unter Treiberproblemen leidet, die bei AMD offenbar keine hohe Priorität genießen. Wir werden das Problem im Auge behalten, auch wenn das Spiel kein Teil des Grafkkarten-Leistungsindex mehr ist.
Einfluss des Grafikspeichers
Ohne Raytracing verhält sich Crysis Remastered unauffällig und kommt selbst mit maximalen Non-RT-Details gut mit 6 GiByte VRAM aus, erst in Ultra HD sind 8 GiByte empfehlenswert. Wird Raytracing hinzugeschaltet, explodiert der Speicherhunger jedoch; in Ultra HD können selbst die 10 GiByte einer Geforce RTX 3080 überlaufen, was sich durch Nachladeruckeln zeigt. Mit den 16 GiByte einer Radeon RX 6000 bleiben diese aus - und selbstverständlich auch mit den 24 GiByte einer Geforce RTX 3090.

Für den 10400F wären das doch rund, bei 50% mehr Ram Takt, 25% mehr min Fps. Also die Hälfte mehr... Das ist schon enorm.
Ein 10400F @Stock packt in der CPU-Szene 71,4/45 Fps und mit DDR-4000 84,1/57 Fps, dem gegenüber steht ein 10900K @Stock mit 95,5/63 Fps, ein 10700K @Stock hat 91,2/61 Fps. Das Defizit beim Takt lässt sich mit schnellerem Speicher verkleinern, aber nicht vollständig aushebeln, trotzdem interessant, was eine CPU für 129 Euro leistet ^^
Hier noch die Messungen: https://capframex.com/api...
Daten des 10900K und 10700K stammen aus dem neuen Index.
Für den 10400F wären das doch rund, bei 50% mehr Ram Takt, 25% mehr min Fps. Also die Hälfte mehr... Das ist schon enorm.
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