Crimson Desert im CPU-Check: Welcher Prozessor sollte es für die Mega Open World sein?
Crimson Desert ist in aller Munde. Insbesondere die riesigen Open World lädt zum Erkunden ein. Doch welche CPU ist schnell genug und ermöglicht flüssiges Gameplay? Wir laden 16 CPUs für den Vergleich ein.
Stammleser wissen, dass die PCGH-Redaktion jedes Jahr die Abläufe rund um die Prozessor- und Grafikkarten-Benchmarks optimiert und erweitert. Die Basis für die CPU-Tests bildet unser Testparcours, der handverlesene Spiele mit einigen Anwendungen kombiniert, um möglichst variantenreich die Leistung eines Prozessors abbilden zu können. Die breite Datenbasis erlaubt es uns, auch Einzel-Specials zu Spielen zu bringen, wie zu Death Stranding 2. Wir laden Sie daher jetzt zu den umfangreichen Benchmarks und Vergleichen zu Crimson Desert ein.
Für alle Benchmarks kommt ein Testsystem, bestehend aus einer Geforce RTX 5090, einer PCI-Express-4.0-NVMe-SSD, einem 1.500-Watt-Netzteil sowie der Asus Ryujin-3-360-AiO, zum Einsatz. Als Arbeitsspeicher für DDR5 verwenden wir ein Kit von GSkill, jeweils auf die Spezifikation des Herstellers konfiguriert. Bei DDR4 kommt ein Corsair-Kit mit S8B und CL16 zum Einsatz, bei DDR3 schließlich ein einfaches Goodram-Kit mit 16 GiB. Die Wahl der Mainboards beruht auf vorhergehenden Tests: In der Regel verwenden wir für Prozessortests Platinen, die weder überdurchschnittlich gut noch schlecht abschneiden, um ein möglichst neutrales Bild der Performance zu zeichnen. Als Betriebssystem verwenden wir Windows 11 Pro in der jeweils aktuellen Version, die uns vor den Tests angeboten wird. Für die Dauer der Benchmarks werden Updates pausiert. Spiele-Benchmarks werden mit der aktuellen Version von CapframeX erstellt.
Ansonsten gilt, was bei CPU-Benchmarks einzig sinnvoll ist: Alle Spieletests laufen auf der geringstmöglichen 16:9-Auflösung bei maximalen Details ab. Wir wissen um die Kritik, dass Prozessortests auch in höheren Auflösungen gefordert werden, um realitätsnah zu sein, doch bei einem CPU-Test geht es um die Komponente an sich. Die Leistung kann nur ermittelt werden, wenn andere Bereiche möglichst ausgeklammert werden. Bei einem Prozessor-Benchmark ist das in der Regel die Grafikkarte: Sobald wir uns im GPU-Limit befinden, testen wir nicht mehr die CPU, sondern die Grafikkarte. Das ist nicht Ziel eines CPU-Benchmarks. Die simple Logik: Prozessoren rechnen auch in höheren Auflösungen genauso schnell wie in kleineren. Aber in höheren Auflösungen limitiert eher die Grafikkarte, und dann sind Grafikkarten-Benchmarks sinnvoll.
Crimson Desert: Benchmark-Vergleich mit 16 Prozessoren
Die Systemanforderungen für Crimson Desert sehen mindestens einen AMD Ryzen 5 2600 oder Intel Core i5-8500 vor, also Sechskerner. Empfohlen werden ebenfalls Sechskerner, wenn auch etwas mächtiger: AMD Ryzen 5 5600 und Intel Core i5-11600K. Ob das ein Hinweis auf die Mehrkern-Performance von Crimson Desert ist? Nicht unbedingt, denn wie unsere Benchmarks zeigen, kann man zwar schon mit sechs Kernen viel Spaß in der Open World haben, ist mit acht oder mehr Kernen aber besser auf die zahlreichen Kämpfe eingestellt. Unsere Testszene ist ein Mischwerk: Der Prozessor wird hier durch die NPCs gefordert, ein Worst Case ist das aber nicht. Insgesamt ist das Spiel auch mit älteren CPUs gut spielbar, zumindest ab AMD Zen 2 und Intel Coffee Lake. Eine gute Figur machen wieder einmal die Ryzen mit 3D V-Cache.
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Der "Benchmarkschutz" sperrt den Account nach 5 Prozessoren für 24 Stunden, daher mussten wir hier härter selektieren. In Death Stranding 2 – ein Spiel ohne den Schmarrn – konnten wir die doppelte CPU-Menge testen.
Das macht die Sache doch viel einfacher, gerade wenn der Unterbau derselbe ist und nur die CPU getauscht wird, damit mehrere Tests parallel laufen und das Limit einem nicht in den Hintern tritt?
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MfG
Raff