Intel Skylake-X: 12-Kerner Core i9-7920X sporadisch lieferbar
Offiziell hat Intel den Skylake-X-12-Kerner Core i9-7920X auf Basis des mittleren High-Core-Count-Dies zwar veröffentlicht, bemustert wurde die Fachpresse jedoch nicht. Auch im Handel macht sich die CPU ziemlich rar. Immerhin ein Händler listet den i9-7920X zurzeit als lagernd. Fällig werden 1.149 Euro.
Am 28. August hat Intel den Core i9-7920X offiziell veröffentlicht. Er schlägt die Brücke zwischen den ersten Skylake-X-Modellen mit bis zu zehn Kernen (Test), die den Low-Core-Count-Die nutzen, und den Ablegern ab 14 Kernen, die am 25. September erscheinen werden. Er stellt die erste CPU auf Basis des High-Core-Count-Siliziumchips dar. Viel Tamtam hat Intel jedoch nicht um die Veröffentlichung des Core i9-7920X gemacht. Testberichte gab es keine, weil die weltweite Fachpresse nicht bemustert wurde - auch die oftmals bevorzugten US-Kollegen nicht.
Für Endkunden war der Core i9-7920X bislang ebenfalls kaum zu bekommen. Gelistet wird die CPU von vielen Händlern schon seit der Vorstellung der kleinen Brüder, verfügbar ist sie bis dato nur sehr schlecht. Mindfactory, der als einziger deutscher Händler seine Verkaufszahlen angibt, hat nicht einmal elf Exemplare abgesetzt. Zurzeit ist der 12-Kerner nur bei einem einzigen Händler, bei Proshop für 1.149 Euro. Caseking und Mindfactory erwarten neue Kontingente ab dem 13. September, andere Shops erst ab Ende September.
Trotz der schlechten Verfügbarkeit ist der hiesige Preis nicht allzu schlecht. Generell sind Intel-Prozessoren in Deutschland verglichen mit der US-amerikanischen Preisempfehlung günstig. Die UVP des Core i9-7920X liegt bei 1.189 US-Dollar, umgerechnet inklusive deutscher Mehrwertsteuer (19 Prozent) wären das rund 1.175 Euro. Sobald die Verfügbarkeit weiter steigt, sollte der Preis erfahrungsgemäß Richtung 1.100 Euro sinken.
Skylake-X ist für mich die uninteressanteste Plattform seit langen und kenne keinerlei sinnvolle Anwendung dafür.
der 7900x/7920x ist die beste kombination aus spiele+anwendungsleistung.
ob einem das 1000€ wert ist, muss jeder selbst wissen.
Und da diese Programme auch immer mehr auf Multicore setzen, ist der Intel schon fast besser, da er im Vollausbau 18 anstatt 16 kerne bei TR besitzt mit einer besseren IPC.
Die "P" Sparte ist speziell für Single Socket Systeme (Workstations) gedacht.
Allerdings frage ich mich ab der Preisregion und der Multicore Performance, wer so etwas dann wirklich als Workstation braucht?
Und da diese Programme auch immer mehr auf Multicore setzen, ist der Intel schon fast besser, da er im Vollausbau 18 anstatt 16 kerne bei TR besitzt mit einer besseren IPC.
Noch dazu muss man bei x299 und x399 schon zwangsläufig davon ausgehen, dass eben diese auch für Serverarbeiten eingesetzt werden. Das bedeutet, dass auf der Kiste dann auch z.B. mehrere virtuelle Maschinen laufen. Da ist ECC Ram dann auch von Vorteil.
Im Endeffekt ist es jedoch so, dass sich das Anwendungsfeld für x299 zu weit einengt und die Konkurrenz besser aufgestellt ist. So sind die TR CPU's gerade für Videokodierung oder Blender mit dem Kernevorteil besser geeignet. Da wo es mehr auf genaue Berechnungen ankommt gewinnen diese auch. Dann bleibt halt nur noch die Anwendung welche hohe Single-Core Performance benötigt aber gleichzeitig auch Multicore und am besten noch AVX-512 unterstützt was für mich irgendwie vollkommen durchgeknallt erscheint.
Jedem das seine aber wenn Geld keine Rolle spielt, kann man auch einfach zu Xeon W greifen. Da bekommt man alles besser.