RPL-R: Benchmarks und Performance
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RPL-R: Benchmarks und Performance

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Wie gut schlagen sich der Core i9-14900K, der Core i7-14700K und der Core i5-14600K in den Benchmarks?

Wir stellen Ihnen jetzt unsere für aktuelle Prozessor-Generationen aktualisierte Testmethodik vor. Wir nutzen für die Ermittlung der Daten jeweils aktuelle Chipsätze und I/O-Hubs von AMD und Intel und gewährleisten ein CPU-Limit, das die Einhaltung der Herstellervorgaben beinhaltet. Zur Ermittlung, Auswertung und Überwachung der Daten werden folgende Programme verwendet: CapFrameX, MSI Afterburner, Riva Tuner Statistics Server, HWiNFO x64, Elmorlabs EVC2 und Microsoft Excel 365. Die Zahlen begleitet die Analyse durch die Grafiktreiber von Nvidia. Des Weiteren erfolgt eine Effizienz-Angabe, auf Basis eines externen Hardware-Tools, welches pro Test-Durchlauf bis zu 10.000 Datensätze erfasst. Alle Zahlen werden als Durchschnittswerte dargestellt. Die Konfiguration der einzelnen Prozessoren können Sie begleitend zu jedem Eintrag entnehmen. Für die Analyse der Effizienz-Daten mitteln wir die Verbrauchswerte der CPU über den gesamten Benchmark und gleichen sie dann mit der erreichten Prozessor-Leistung ab. Die Messungen beinhalten die Effizienz der Spannungswandler auf den Mainboards, die für die Benchmarks verwendet werden und sind abhängig von der Wahl der CPU, der Kühlung und der verwendeten Firmware. Die verwendete Wasserkühlung sorgt dafür, dass die CPU nicht durch ein Temperatur-Limit heruntertaktet. Alle Ergebnisse gelten als Richtwerte für ein CPU-Limit und sind unter der Prämisse entstanden, andere Limits auszuschließen. Rechnet man alle Tests zusammen, welche ein Prozessor für einen Eintrag im Index benötigt, sind es insgesamt 131 Messungen.

Raptor Lake Refresh: Benchmarks (Spiele)

Die Leistung in Spielen dürfte geringer sein, als sich viele erwartet hätten. Vereinzelt liegen i9-14900K, i7-14700K und i5-14600K vor den direkten Vorgängern, gegen AMDs X3D-Boliden sieht der Raptor Lake Refresh jedoch meist schlecht aus. Gehen wir doch die Spiele einmal durch, mitsamt ihren Besonderheiten und Auffälligkeiten: The Callisto Protocol spielt sich in engen Korridoren mit hohem Detailgrad ab. Vor allem Raytracing kostet hier ordentlich CPU-Performance, der Titel skaliert jedoch nicht so gut mit Kernen, dafür ist viel L3-Cache und eine hohe Pro-MHz-Leistung wichtig. Obwohl sich Total War Warhammer 3 gehört zu den Vorzeigespielen von Intel. Das X3D-Trio zersägt jedoch den Raptor Lake Refresh, der sich obendrein kaum vom Vorgänger absetzen kann.das neue Topmodell Core i9-14900K von allen Intel-Prozessoren an die Spitze setzen kann, reicht es nicht ganz für das X3D-Trio von AMD. Doom Eternal gehört zu den Benchmarks, die unseren Test-Parcours bald verlassen werden. Der Titel ist bereits lange Zeit Teil der CPU-Benchmarks, weil die Grafikengine dazu in der Lage ist, jede Feinheit einer CPU-Architektur abzubilden. In Doom Eternal hat der Raptor Lake Refresh jedoch seinen Meister gefunden, denn ein Core i9-13900KS ist durch seine bessere Selektion minimal schneller, als ein Core i9-14900K, obwohl letztere die höheren Taktraten auffährt. Das liegt daran, dass unser Sample des 14900K partiell den Takt senken muss, weil die CPU-Kerne an ihr Powerlimit stoßen. Dying Light 2 gehört zu den Spielen, die hervorragend auf viele Kerne ansprechen, was sich insbesondere bei den Frametimes bemerkbar macht. Der Raptor Lake Refresh bewegt sich hier minimal über den Vorgängern, den mächtigen Ryzen 9 7950X3D besiegen sie jedoch nicht.

F1 22, oder generell die F1-Serie auf dem PC, skaliert schon immer überdurchschnittlich gut mit viel L3-Cache. Ein hoher Takt hilft dagegen nicht, denn abermals ist ein Core i9-13900KS minimal schneller als das neue Topmodell Core i9-14900K. Das Gleiche gilt auch für den Microsoft Flight Simulator. Takt hilft hier keineswegs, doch dafür viel L3-Cache. In A Plague Tale: Requiem werden Intel-CPUs besonders stark gefordert. Die Performance von Core i7-14700K, Core i9-14900K, 13900K und 13900KS bewegen sich allerdings auf derart gleichem Niveau, dass die Messungenauigkeit für die vorherrschenden Werte verantwortlich ist. Die CPUs sind am Ende, denn mehr Fps werden nicht geliefert. Ein Ryzen 7 7800X3D liegt uneinholbar vorn. Total War Warhammer 3 gehört zu den Vorzeigespielen von Intel. Das X3D-Trio zersägt jedoch den Raptor Lake Refresh, der sich obendrein kaum vom Vorgänger absetzen kann. Mit der Unreal Engine 4 im Gepäck liefert Hogwarts Legacy eine unerreichte Grafikqualität ab. Das kostet ordentlich Leistung, vor allem, wenn noch Raytracing dazu kommt. Das Teilnehmerfeld ist hier gemischt, generell sind die Abstände zu den direkten Vorgängern gering bis kaum sichtbar, während sich das neue Intel-Topmodell den Vorteil der flüssigeren Frametimes gegenüber dem Ryzen 7 7800X3D sichert. In Anno 1800 spielen viele Kerne keine Rolle. Hier kommt es auf eine hohe Pro-MHz-Leistung und viel L3-Cache an. Entsprechend sind alle Raptor Lake und AMDs X3Ds weit vorn. Hitman 3 gehört ebenfalls zu den Titeln, die uns bald verlassen werden. Die Performance ist einfach zu speziell. Beachten Sie zum Beispiel die sehr guten Frametimes der AMD-Vielkerner mit 3D-V-Cache, im Gegensatz zur höheren allgemeinen Performance, wenn die CPU-Kerne sehr hoch takten können. Cyberpunk 2077 schließlich zeigt die Grenzen einer jeden CPU-Architektur auf. Der RPL-Refresh setzt sich auch hier kaum bis gar nicht vom Vorgänger ab und gegen den Ryzen 7 7800X3D hat nicht mal ein Core i9-14900K eine Chance.

Raptor Lake Refresh: CPU-Index (Spiele)

Im aktualisierten Spiele-Index reicht es bei Core i5-14600K und Core i7-14700K für jeweils zwei Prozent Mehrleistung gegenüber dem Vorgänger, während sich das neue Topmodell Core i9-14900K um ein ganzes Prozent vom vorherigen Topmodell absetzen kann. AMD besiegt man nicht, Ryzen 7 7800X3D und Ryzen 9 7950X3D sind einfach zu mächtig. Insgesamt bewegt man sich mit dem Raptor Lake Refresh damit auf hohem Niveau und PC-Spieler haben jetzt die Qual der Wahl, welcher Prozessor in den Spiele-PC wandert.

Raptor Lake Refresh: Benchmarks (Anwendungen)

In unseren diversen Anwendungs-Benchmarks zeigen sich vor allem die Unterschiede zwischen Core i7-13700K und Core i7-14700K auf. Letzterer liefert dank der vier zusätzlichen E-Cores etwas mehr Leistung, in Cinebench haben wir elf Prozent gemessen. Generell halten sich die Unterschiede aber in Grenzen, ein Upgrade von Raptor Lake lohnt sich kaum bis gar nicht, auch nicht vom i7-13700K auf den 14700K. Das Topmodell Core i9-14900K kann dagegen den Mehrtakt oft nicht ausspielen, weil die P-Kerne powerlimitiert sind und damit zum Heruntertakten gezwungen werden.

Raptor Lake Refresh: CPU-Index (Anwendungen)

Im Anwendungsindex kann sich das neue Intel-Topmodell an die Spitze setzen. Der Unterschied zu den Vorgängern ist aber sehr gering und bewegt sich im Bereich zwischen ein bis zwei Prozent. Immerhin vier Prozent setzt man sich vor den AMD Ryzen 9 7950X. Für so wenig Mehrleistung lohnt sich kein Upgrade, egal, wie Sie es drehen und wenden. Die Architektur ist einfach am Ende, mehr Takt ist nicht möglich und generell lassen sich die Prozessoren bei solch hohen Powerlimits kaum noch vernünftig (und leise) kühlen.

Raptor Lake Refresh: CPU-Index (Gesamt)

Im Gesamt-Index kann es nur einen geben. Und der Sieger heißt AMD Ryzen 9 7950X3D. Intels Core i9-14900K liegt gerundet nur 0,1 Prozent unterhalb des AMD-Boliden. Wer es ganz genau wissen möchte: Ein 7950X3D erreicht eine Gesamtleistung von 97,026 Prozent, während ein 14900K bei 96,924 Prozent liegt - die Werte sind normiert, daher erhält die AMD-CPU mit 100 Prozent die höchste Leistung im Benchmark. Intel konnte damit das Versprechen des "schnellsten Desktop-Prozessor" nicht einlösen, denn zumindest in unserem Gesamt-Index fehlen dafür mindestens 0,103 Prozent an Mehrperformance. Da können Sie mal sehen, wie feingranular die Unterschiede bei High-End-CPUs heutzutage sind.

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  1. Seite 1 RPL-R: Übersicht und technische Daten
  2. Seite 2 Benchmarks und Performance
  3. Seite 3 Leistungsaufnahme und Fps pro Watt
  4. Seite 4 Fazit und Wertung
    • Kommentare (126)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Die Ocer im Luxx scheinen auch enttäuscht zu sein
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Die Ocer im Luxx scheinen auch enttäuscht zu sein
      • Von soulstyle Lötkolbengott/-göttin
        Schon komisch das keine oder kaum Unterschiede sind.
      • Von Tolotos66 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Blechdesigner
        Bekommt man irgendwo raus wie Igor die Spiele testet, also irgendeine Szene oder der integrierte Benchmark?
        Für genaue Angaben, würde ich ihn selbst fragen. er ist da sehr detailiert
        Gruß T.
      • Von Blechdesigner Volt-Modder(in)
        Zitat von Tolotos66
        Für Interessierte noch mal als Ergänzung zu Daves sehr schönen Test: https://www.igorslab.de/r...
        Viel Spaß beim Lesen.
        Gruß T.
        Bekommt man irgendwo raus wie Igor die Spiele testet, also irgendeine Szene oder der integrierte Benchmark?
      • Von rum BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        Wäre dir "vernichtet" lieber? ^^ So etwas peppt den Text etwas auf. Ich mag nicht immer das Gleiche schreiben, das wäre langweilig.
        Haddu recht .. ich mags nur immer gern etwas dezenter.
        In dem Fall hätte "mir" ein einfaches "überholen" sehr gut gefallen.
        Auf der anderen Seite verstehe ich "starke" Formulierungen, vor allem, wenn man für die Sache "brennt".
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