Core-CPUs: Spannungen und Temperaturen dank Anleitung ohne Leistungseinbußen senken [Bericht]
MSI ermöglicht es jetzt, das CEP-Feature ("Current Excursion Protection") der hybriden Core-CPUs auf seinen Mainboards mit Z790- und B760- sowie Z690- und B660-Chipsätzen zu deaktivieren und demonstriert, wie das die Effizienz steigert.
MSI ermöglicht es jetzt, das CEP-Feature ("Current Excursion Protection"), das hybride Core-CPUs eigentlich vor zu geringer Spannung schützen soll, auf seinen Mainboards mit Z790- und B760- sowie Z690- und B660-Chipsätzen zu deaktivieren. Im Rahmen einer ausführlichen Anleitung demonstriert der Hersteller zudem, wie damit die Effizienz deutlich gesteigert werden kann. Adressiert werden insbesondere die Enthusiasten und Spieler, welche einen Core-i-12000, -13000 oder -14000 leistungsmäßig ausschöpfen und zudem effizienter machen wollen.
Das CEP-Feature kann Leistung kosten
Nach Angaben des Unternehmens wird Enthusiasten empfohlen, das CEP-Feature über das BIOS zu deaktivieren, um die Leistung von Intel Core-i-12000 ("Alder Lake"), Core-i-13000 ("Raptor Lake") und Core-i-14000 ("Raptor Lake Refresh") zu steigern sowie die Temperaturen dabei in einigen Fällen sogar zu senken. Das Vorgehen ergebe immer dann Sinn, wenn die CPU-Spannung über die "AC Load Line" entsprechend abgesenkt wird, so MSI in seiner Anleitung.
Durch das Absenken der CPU AC Load Line zur Reduzierung der Spannung haben wir festgestellt, dass bei aktiviertem CEP auf dem Core i9-14900 und Core i7-14700 die CPU-Leistung um über 40 Prozent abnahm.
- MSI -
Wenn das CEP-Feature im selben Szenario deaktiviert wurde, konnte MSI eine äußerst positive Auswirkung auf die CPU-Temperaturen feststellen, ohne dass dabei die Leistung einbrach, so der Hersteller weiter.
Wenn das CEP-Feature jedoch deaktiviert war, sank die CPU-Temperatur um 16°Celsius, ohne dass dies Auswirkungen auf die Leistung hatte.
- MSI -
Mit mehreren Benchmark-Durchläufen im Cinebench 2024 demonstriert MSI die positiven Auswirkungen auf einen Core i9-14900K, i9-14900 und i7-14700. Für die Benchmarks wurden die Werkseinstellungen mit CEP sowie ein optimiertes Setting ohne CEP und mit CPU AC Load Line (=40) entsprechend gegenübergestellt.
Wie den Testergebnissen zu entnehmen ist, rechnet der Core i9-14900K mit deaktiviertem CEP-Feature sowie mit gesenkter CPU AC Load Line sogar etwas schneller, wird dabei aber nur 89°Celsius warm. Mit Werkseinstellungen sowie der aktiven "Current Excursion Protection" werden 100°Celsius erreicht. Bei einem Core i7-14700 fallen die Vorteile noch einmal deutlicher aus und belegen die von MSI gemachten Beobachtungen. Hier werden sogar 16°Celsius weniger erreicht.
Quelle: MSI
Das entsprechende BIOS vorausgesetzt, kann das CEP-Feature jetzt auch auf Mainboards mit Z790- und B760- sowie Z690- und B660-Chipsätzen deaktiviert werden, wenn eine Core-CPU ohne K-Suffix im Sockel steckt. Welche CPU- und Mainboard-Kombinationen diese Art von Optimierung unterstützen, hat der Mainboardhersteller ebenfalls bereits bekannt gegeben.
Quelle: MSI
WICHTIGE ANMERKUNG: MSI weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Senkung der CPU-Spannung in erster Linie dazu diente, den Unterschied zu verdeutlichen, und möglicherweise zu einer Instabilität des Systems führen kann. Diese Art von Optimierung ist nur erfahrenen und versierten Anwendern zu empfehlen.
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Quelle: MSI (News), MSI (Anleitung)

Dafür dass MSI davor warnt und dass es nur versierten Anwendern empfohlen wird ist CEP bei neuen BIOS-Versionen standardmäßig deaktiviert? Oder verstehe ich den Changelog (Z790 Tomahawk) hier falsch?
Dafür dass MSI davor warnt und dass es nur versierten Anwendern empfohlen wird ist CEP bei neuen BIOS-Versionen standardmäßig deaktiviert? Oder verstehe ich den Changelog (Z790 Tomahawk) hier falsch?
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ich überfliege Artikel gern. Das kommt dabei raus. ^^
Bin zwar kein Nerd oder Enthusiast, mach es aber dennoch. Aus Effizienz- und Kühlungsgründen.
"WICHTIGE ANMERKUNG: MSI weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Senkung der CPU-Spannung in erster Linie dazu diente, den Unterschied zu verdeutlichen, und möglicherweise zu einer Instabilität des Systems führen kann. Diese Art von Optimierung ist nur erfahrenen und versierten Anwendern zu empfehlen."
..."normale" Anwender sollten es nicht tun. Klar, Nerds die wissen was sie tun und wie sie danach testen und was passieren kann usw. könnens ja gerne machen. Nur eben nocht Otto Michael von nebenan der sich über 5 Grad weniger freut und sich ne Woche wundert warum sein PC irgendwie rumspackt.