CPU-Betrug: Bei Best Buy gekaufter Intel Core i9-13900K kommt ganz ohne Chip
Fälle von Hardware-Fälschungen im Online-Handel gibt es mittlerweile viele, doch ein aktueller CPU-Betrug mit einem Intel Core i9-13900K gestaltet sich etwas ungewohnt.
Umgelabelte Prozessoren, etwa mit einem i7-13700K statt i9-13900K, oder Gewichte statt Grafikkarte im Paket gehören wohl zu den bekanntesten Maschen, die sich Betrüger im Online-Handel haben einfallen lassen, um arglose Hardware-Käufer über den Tisch zu ziehen. Bei einem neu bekannt gewordenen Fall wurde ein beim namhaften Online-Händler Best Buy gekaufter Intel Core i9-13900K allerdings nicht einfach nur durch ein schwächeres Modell ersetzt oder das Paket mit Füllmasse versehen, sondern das Chipgehäuse mit Heatspreader "leer" ausgeliefert.
Wie die chinesische Tech-Seite HKEPC auf Twitter dokumentiert, war bei dem besagten Package schlicht und ergreifend kein Silizium in Form des eigentlichen Chips vorhanden. Aufgefallen war dies erst, nachdem der PC mit der vermeintlich brandneuen CPU nicht gebootet hatte. Daraufhin machte sich der betroffene Käufer daran, den integrierten Heatspreader (IHS) zu entfernen und fand darunter lediglich Überreste von schwarzem Silikon.
CPU-Betrug: Ursprung von "leerem" Core i9-13900K unklar
Laut einem Bericht von Wccftech ist dieser Fall einer "leeren" CPU bestehend aus IHS-Abdeckung und Substrat inklusive Pins, jedoch ohne tatsächliches Silizium im Inneren, bisher offenbar einzigartig. Die Quelle des Problems konnte derweil noch nicht verifiziert werden. Es sehe jedoch so aus, als ob es sich um einen Fall von "Missmanagement innerhalb der Lieferkette" oder einen einzelnen Verkäufer auf der Handelsplattform handelt. Der Bericht empfiehlt daher den Kauf in einem physischen Ladengeschäft, was das Risiko solcher Fälle minimieren würde. Allerdings sollte es normalerweise natürlich auch genügen, bei namhaften Händlern und nicht bei Resellern zu kaufen.

Wenn Du nichts weiter nachweisen kannst, dass hier die CPU schon ab Versand zu ausgesehen hat (faktisch unmöglich), wird Paypal den Fall ganz schnell schließen.
Der Verkäufer bei Ebay scheint wohl gewusst zu haben,das was nicht in Ordnung ist.Ebay selbst hat auch ist alles in Ordnung geschrieben gehabt.Als ich da angerufen hatte,sagte mir das Käuferschutz nicht mehr bestünde weil ich es ja gemeldet hatte.Aber bei paypal verlor ich ja auch.Seid dem und das war dieses Jahr gewesen,seid dem überlege ich es mir in Zukunft 2 x ob ich was auf ebay von CPU kaufe.Da wäre Amazon deutlich einfacher gewesen.Hätte ich nur auf die 30 € nicht gespart gehabt,dann hätte ich mir diesen Stress wohl erspart gehabt.Naja am Ende habe ich kein Verlust gemacht und den Stress hatte wer anderst.Mein Bruder wusste ja das was nicht in Ordnung wäre.
Aber gut welcher Held versendet auch eine CPU in einer nicht Antistatischen Folie in einem Brief das obwohl es gut gepolstert ist.Ich habe es wenigstens mehrmals umwickelt damit es wenigstens keinen schaden nahm.
Immer mehr solcher Fälle werden bekannt.Ich werde gut überlegen wo ich meine CPU kaufen werden.Ich denke mal direkt bei Amazon ist durchaus sicherer.Werde kein Marktplace sowas kaufen.Da gehe ich keinen Risiko ein.Und wenn ich ganz genau nehme,dann gehe ich in einem Laden in München wo ich ja auch immer zur Arbeit Pendle direkt kaufen.Ich habe diese Option ,aber Amazon ist etwas günstiger als der Laden in München oder sonst wo.
Wenn ich eine CPU geliefert bekomme und die nicht geht schicke ich sie zurück. Was soll den das köpfen der CPU bringen? Hat der "Geschädigte" den Die reparieren wollen?
Hat sich der "Redakteur" mal Gedanken gemacht welche Intention hinter dem Köpfen gesteckt haben könnte?
Warum soll sich der Redakteur Gedanken machen - er bringt hier diese Meldung.
Die auf den ersten Blick sehr interessant ist und zweitens zu Spekulationen Anlass gibt,
wie auch einige diese auch kundgetan haben - die sich meiner und übrigens auch mit deiner Schlussfolgerung deckt.
Is ja klar, nachdem in erster Linie Amazon, schon länger, haufenweise mit solchen "Betrüger-Kunden" zu tun hatte, und sich das auch rumgesprochen - und viele Nachahmer gefunden - hat, "rüsten" verständlicherweise auch die Verkäufer gegen diese Masche auf.
Bleibt halt noch das Problem mit der Rücksendung. Du beantragst die Retoure, packst aber irgendein Gewicht statt des 1000€ Smartphones in das Paket, druckst das Rücksendeetikette dann selbst aus, zb. mit Tinte, die sich nach ~24h auflöst/unsichtbar wird, und gibts das dann bei der Post ab. Du als Käufer hast deinen Einlieferungsbeleg, aber die Sendung kommt nie beim Empfänger (Verkäufer) an (geht unterwegs verloren, da keine Infos mehr auf dem Label).
Dann muss zwar der Versanddienstleister haften, aber oft genug klappt ja auch das nicht reibungslos. Und als Verkäufer musst du das Geld ja vermutlich auch dann erstmal umgehend dem Käufer erstatten, wenn du selbst noch nichts erstattet bekommen hast.
Und so ein Foto von der Smartphone-Verpackung im Karton kann der "Betrüger" ja auch machen, bevor er die Verpackung wieder entnimmt, und irgendeinen Müll in den Karton packt.
Intel® Core™ i0-13900K