Core i9-11900K: Kühlung ganz ohne Heatspreader führt zu höheren Temperaturen
Bereits vor zwei Wochen hat der8auer einen Core i9-11900K geköpft und das Lot unter dem Heatspreader durch Flüssigmetall ersetzt. Jetzt folgten weitere Tests mit Direct-Die-Kühlung.
Nachdem Roman "der8auer" Hartung bereits vor guten zwei Wochen einen Intel Core i9-11900K geköpft und mit frischem Flüssigmetall zwischen CPU und Heatspreader getestet hat, folgen nun weitere Ergebnisse. Anstatt nur das Material zwischen CPU und Heatspreader auszutauschen, ließ der8auer den Heatspreader dieses mal ganz weg, und setzte die verwendete Wasserkühlung direkt auf den Chip.
Direkte Kühlung lohnt sich nicht
Die Montagevorbereitungen sind dabei komplizierter, als sie sich zunächst anhören. Um einen Kühler direkt auf dem Die zu platzieren, sollte der Chip in eine dünne Schutzfläche eingebettet werden - das soll Beschädigungen am Prozessor verhindern. Zu diesem Zweck legte der8auer eine passend zurechtgeschnittene Folie um den Chip herum, und befestigte die CPU mit Kaptonklebeband im Sockel. Eine Fixierung durch den normalen Halterahmen ist nicht möglich, da hierfür der Heatspreader montiert sein müsste.
Mit einem EK Water Blocks Velocity als Kühlblock erreichte der8auer zwar deutlich bessere Temperaturen als im Auslieferungszustand, doch mit den zuvor veröffentlichten, extrem guten Werten mit Flüssigmetall zwischen CPU und Heatspreader kann der Aufbau nicht mithalten. Auch das Weglassen der Schutzfolie, um ein direktes Aufliegen des Kühlers auf dem Chip zu garantieren, verbesserte die Temperaturen nicht.
Die Vorgeschichte: Intel Core i9-11900K köpfen: Schwere Geburt mit überraschendem Temperaturgewinn
Obwohl die Montage also riskanter ist, als lediglich das Material zwischen CPU und Heatspreader auszutauschen, sind die Ergebnisse schlechter. Eine direkte Kühlung des Chips ist für den i9-11900K somit offenbar nicht empfehlenswert. Eine mögliche Ursachen für den Rückschritt bei den Temperaturen könnte dabei eine fehlende Wärmeverteilung durch den Heatspreader sein, die der CPU-Kühler so nicht leisten kann. Mit einem anderen Kühler könnten die Ergebnisse dementsprechend anders aussehen.
Quelle: der8auer

Wenn mit am Die herumfuhrwerkt, dann holt man sich die Verkantungsprobleme ins Haus, beim Athlon Thunderbird und Athlon XP war das ja ein Problem.
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