Intel Core i9-10900K: der8auer prüft, ob das Abschalten von Kernen mehr Takt bringt

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Intel Core i9-10900K: der8auer prüft, ob das Abschalten von Kernen mehr Takt bringt (1)
Quelle: PC Games Hardware

Roman "der8auer" Hartung hat sich in einem Video mit der Frage beschäftigt, ob man Intels Core i9-10900K besser übertakten kann, wenn man einzelne Kerne abschaltet. Erwartungsgemäß brachte das bei der monolithischen CPU tatsächlich wenig.

Seit Sockel-775-Tagen ist der Mythos nicht totzukriegen, dass man durch das Abschalten einzelner Kerne beim Overclocking höhere Taktraten erzielen kann. Damals koppelte Intel für den Core 2 Quad im Prinzip noch zwei Dual-Core-Prozessoren. Wenn einer der beiden Dies eine schlechtere Güte als der andere aufweist, so der Gedanke, sollte man mit dem besseren eine höhere Taktrate erzielen. Nun ist Intels aktueller Core i9-10900K ein monolithischer Chip, anders übrigens als AMDs aktuelle Ryzen-3000-Serie. Roman "der8auer" Hartung ging nun der Frage nach, ob man aus dem Abschalten einzelner Kerne dennoch Kapital schlagen kann.

100 zusätzliche MHz lassen sich rausholen

Dazu übertaktete der Overclocker alle Kerne des Comet-Lake-S-Flaggschiffs auf 5,0 GHz. Den Cinebench R20 stemmte die CPU mit Temperaturen von knapp unter 80 Grad Celsius und einer Leistungsaufnahme von 231 Watt. 5,1 GHz verweigerte die CPU jedoch - das System brach kurzerhand zusammen. Bei nur noch fünf aktiven Kernen betrug die Temperatur mit 5,0 GHz immer noch knapp über 70°C - bei etwas mehr als der Hälfte der Leistungsaufnahme als mit allen Kernen. Selbst zu 5,1 GHz ließ sich der Core i9-10900K nun überreden, nicht jedoch zu weiteren 100 MHz.

Ebenfalls interessant: Intel Core i9-10900 im Einzeltest: Was bleibt vom Topmodell übrig?

Interessanterweise wurden die Kerne mit 5,0 GHz auch dann noch knapp unter 70 Grad warm, als der Übertakter nur noch zwei davon am Start hatte. Die Leistungsaufnahme lag in dem Fall bei etwa 65 Watt. Mit nur noch zwei aktiven Kernen waren zwar 5,1 GHz möglich, aber eben keine 5,2 GHz mehr. Das lässt den Schluss zu, dass die Leistungsdichte der einzelnen Kerne den limitierenden Faktor darstellt. Ob man nun zwei, fünf oder auch zehn Kerne im Einsatz hat, macht beim Overclocking anscheinend keinen signifikanten Unterschied mehr. Alle weiteren Details erfahren Sie unterhalb dieser Meldung im Video von "der8auer".

Quelle: Youtube

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Bohrwardor Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Birdy84
        Das zeigt wieder, wie stark Intel selektieren muss. Und wieviel dabei rum kommt, sieht man an der Verfügbarkeit.


        gib ihm.. Tue ich bei meinem 5930K auch unud hab schon 1400 Watt netzteil hoho
      • Von Bohrwardor Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Birdy84
        Das zeigt wieder, wie stark Intel selektieren muss. Und wieviel dabei rum kommt, sieht man an der Verfügbarkeit.


        gib ihm.. Tue ich bei meinem 5930K auch unud hab schon 1400 Watt netzteil hoho
      • Von Birdy84 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von XD-User
        Ineffizient as hell, aber ok.
        Wobei denn?
      • Von XD-User Volt-Modder(in)
        Ineffizient as hell, aber ok.
        Interessanter Test.
      • Von Blackvoodoo Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von BxBender
        231 Watt, mein lieber Scholli!
        Jetzt noch ne 3090 OC dazustecken, dann braucht man ein 1000 Watt Netzteil ^^ ;-P
        Kein Problem, das ist schon vorhanden.
      • Von Birdy84 Lötkolbengott/-göttin
        Das zeigt wieder, wie stark Intel selektieren muss. Und wieviel dabei rum kommt, sieht man an der Verfügbarkeit.
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