Intel Core i7-8700K: Ausführliche Linux-Benchmarks veröffentlicht
Intels Coffee-Lake-S-Flaggschiff muss sich auch im Linux-Benchmark-Parkours beweisen und gibt dabei eine deutlich bessere Figur ab als der Core i7-7700K. Im direkten Vergleich mit AMDs Ryzen 7-CPUs wird es hingegen zuweilen eng.
Abseits zahlreicher Windows-Benchmarks musste sich Intels frisch gelaunchtes Coffee-Lake-S-Flaggschiff, der Core i7-8700K, auch einem Benchmark-Parkours unter Linux stellen. In der ersten Testrunde der Webseite Phoronix muss sich der Core i7-8700K gegenüber der hauseigenen Konkurrenz sowie auch den AMD Ryzen 7 -CPUs sowie AMD Ryzen Threadripper, vertreten durch den 1950X mit 16 Kernen und 32 Threads, stellen.
Verbaut wurde Intels Core i7-8700K auf einem Asus Prime Z370-A Mainboard nebst 16 GiByte DDR4-3200 Arbeitsspeicher und einer Corsair Force MP500 NVMe-SSD mit 120 Gigabyte Speicherplatz. Für die Grafik war die iGPU des Core i7-8700K in Form der UHD Graphics 630 zuständig, die sich unter Ubuntu 17.10 mit Linux 4.13 Kernel und GCC 7.2 laut Phoronix aufgrund von Treiberproblemen widerspenstig zeigte.
Intels Core i7-8700K kann sich unter Linux deutlich besser behaupten als der Vorgänger Core i7-7700K, was weitestgehend den zwei zusätzlichen Kernen zu verdanken ist. Insgesamt liefert sich der Core i7-8700K einen oftmals engen Schlagabtausch mit AMDs Ryzen 7-Modellen 1700 und 1800X und bewegt sich des Öfteren zwischen den beiden Achtkernern von AMD. Kommt es allerdings auf die IPC an, zieht der Core i7-8700K an der Konkurrenz vorbei, in Multi-Threaded-Benchmarks, in denen es rein auf die Anzahl der Threads ankommt, muss sich das Intel-Flaggschiff allerdings geschlagen geben.
Alle Linux-Benchmarks des Intel Core i7-8700K sowie die ausführliche Übersicht finden Sie auf Phoronix. Wie sich die Coffee-Lake-S-CPUs unter Windows schlagen, können Sie in unserem Test nachlesen. Weitere aktuelle Neuigkeiten und interessante Artikel zu Coffee-Lake-S finden Sie auf unserer Themenseite.

Coffe Lake pendelt sich ja gut ein. Bin dann mal gespannt, wo sich dann Ryzen + einordnet.
Ich musste mich in den letzten Jahren immer mit .net rumärgern, da hatte ich das nicht aufm Schirm.
Wie gesagt, wenn man entsprechende Optimierungen aktiviert, versucht jeder halbwegs brauchbare Compiler, das zu vektorisieren. Mal so als Beispiel, wo das tatsächlich recht gut funktioniert:
Ausgabe mit clang -Ofast -march=znver1 (kann man auch hier wunderbar ausprobieren):
Ryzen dürfte in naher Zukunft auch noch geringfügig zulegen, da einige architekturspezifische Optimierungen für GCC derzeit implementiert werden.