Intel Core i5-8400 fordert AMD Ryzen 5 1600(X) heraus: CPU-Vergleich im 200-Euro-Bereich
Welche Sechskern-CPU ist am besten: Der 2017er-Preisleistungs-Tipp Ryzen 5 1600, der teurere 1600X oder Intels bislang kaum lieferbarer Newcomer Core i5-8400? Alle drei Hexacores stellen sich unserem erweiterten Testparcours mit dem wir detailliert die Stärken und Schwächen der AMD- und Intel-Prozessoren analysieren.
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- 1 CPU-Duell im 200-EUR-Bereich: Verfügbarkeit und Kosten Core i5-8400 vs. Ryzen 5 1600(X)
- 2 CPU-Duell im 200-EUR-Bereich: Core i5-8400 vs. Ryzen 5 1600(X): CPU-Spiele-Leistung in 720p
- 3 CPU-Duell im 200-EUR-Bereich: Core i5-8400 vs. Ryzen 5 1600(X): Auflösungsskalierung
- 4 CPU-Duell im 200-EUR-Bereich: Core i5-8400 vs. Ryzen 5 1600(X): Frametime-Verteilung
- 5 CPU-Duell im 200-EUR-Bereich: Core i5-8400 vs. Ryzen 5 1600(X): Anwendungsperformance
- 6 CPU-Duell im 200-EUR-Bereich: Core i5-8400 vs. Ryzen 5 1600(X): Leistungsindex
- 7 CPU-Duell im 200-EUR-Bereich: Core i5-8400 vs. Ryzen 5 1600(X): Preis-Leistungsverhältnis
- 8 CPU-Duell im 200-EUR-Bereich: Core i5-8400 vs. Ryzen 5 1600(X): Fazit - der beste Sechskerner
Prozessoren mit sechs Kernen sind "in". Das liegt daran, dass sie derzeit eine besonders reizvolle Mischung bilden: Die meisten Spiele skalieren mit steigender Kernzahl immer schlechter und preislich sind die Hexacores im Bereich von 200 Euro kaum zu schlagen. Klar, günstiger geht immer, aber für 100 Euro weniger muss man schon deutliche Einschränkungen hinnehmen, die beim Schritt der 300-Euro-Achtkerner auf 200-Euro-Sechskerner eben nicht so spürbar sind.
Die kompletten technischen Details gibt es in unseren Launch-Reviews für Ryzen 5 und Core i5-8400 - dort finden Sie auch weitere Informationen zum Stromverbrauch und in Folge der Energieeffizienz der Prozessoren. Hier liegt zwar der i5-8400 vorn, aber der Vorsprung im Duell der 65-Watt-CPUs ist lange nicht mehr so groß wie zu Zeiten von AMDs stromdurstigen FX-CPUs. Die Unterschiede fallen in der Praxis - sprich für den Kühlungsaufwand kaum ins Gewicht. Im vom Verbrauch der Grafikkarte dominierten Spiele-Durchschnitt der Leistungsaufnahme des kompletten PCs liegen alle drei Kontrahenten im 250-Watt-Bereich. Bei den Anwendungen, wo die Grafikkarte Pause hat, nimmt der i5-8400 mit einem Schnitt von 135 Watt für den gesamten PC 14 (vs. R5-1600) respektive 31 Watt (vs. R5-1600X) weniger Strom auf, ist allerdings auch langsamer als letzterer.
Doch welcher Sechskerner ist der beste? Vorab schonmal in aller Kürze eine grobe Pro-und-Kontra-Liste:
| Prozessor | Pro | Kontra |
|---|---|---|
| AMD Ryzen 5-1600 | + Gute Skalierung mit schnellerem RAM | - Betrieb ohne OC-RAM suboptimal |
| + Multiplikator freigeschaltet | - Deutlich niedrigere Werkstakte als R5-1600X | |
| + Aktuell günstigster Sechskerner | - OC-Potenzial nur bis ca. 4 GHz | |
| + 12 Threads dank SMT | ||
| + Insgesamt gute Spiele- und sehr gute Anwendungsleistung | ||
| + Dank sechs Kernen/12 Threads für die Zukunft gut gerüstet | ||
| AMD Ryzen 5-1600X | + Gute Skalierung mit schnellerem RAM | - Betrieb ohne OC-RAM suboptimal |
| + Höherer Werkstakt als X-loser R5-1600 | - OC-Potenzial nur bis ca. 4 GHz | |
| + Multiplikator freigeschaltet | ||
| + 12 Threads dank SMT | ||
| + Insgesamt gute Spiele- und sehr gute Anwendungsleistung | ||
| + Dank sechs Kernen/12 Threads für die Zukunft gut gerüstet | ||
| Intel Core i5-8400 | + Gute Taktraten im Turbo… | - … jedoch geringer Basis-Takt |
| + Günstiger Listenpreis … | - … derzeit so gut wie nicht verfügbar … | |
| - … darum auch hoher Preis | ||
| + Insgesamt sehr gute Spiele- und Anwendungsleistung | - So gut wie kein Tuning möglich | |
| + Dank sechs Kernen auch für die Zukunft gerüstet | - „Passender“ B360-I/O-Hub noch nicht da, deshalb überdimensioniertes Z370-Board nötig |
CPU-Duell im 200-EUR-Bereich: Verfügbarkeit und Kosten Core i5-8400 vs. Ryzen 5 1600(X)
Die offizielle Intel-Preisliste mit Stand vom 15. Oktober zeigt, dass die "kleineren" Modelle mit jeweils identischer Hunderter-Nummer auch gleich bepreist sind. So kosten bei Abnahme von Tausenderstückzahlen und ohne Steuern etwa der Core i5-7400 und der Core i5-8400 identische 182 US-Dollar. Für Core i7 und i5 mit K-Anhängsel schlägt Intel jedoch 20 respektive 15 US-Dollar drauf, der i3-8350K hingegen kostet gleichviel wie der Vorgänger.
Quelle: PC Games Hardware
Coffee Lake Core i5 8400 als Engineering Sample 1
Die im Vorfeld des Coffee-Lake-Launches aufgetauchten Gerüchte betreffs knapper Liefermengen haben sich bewahrheitet, sodass die sechskernigen Intel-Core-Prozessoren der 8000er-Generation bis heute nur sehr spärlich lieferbar sind. Das hat im Spiel von Angebot und Nachfrage zu deutlich höheren Einzelhandelspreisen im Vergleich zur Liste geführt. Die höheren Preise haben Auswirkungen auf unsere Preis-Leistungsbewertung im entsprechenden Abschnitt - denn dort verwenden wir nur die zum Erhebungszeitpunkt mit Lieferbarkeitsstatus "grün" gesegneten Angebote aus dem Preisvergleich (weitere Kriterien hier). Zum Erhebungszeitpunkt ist der Core i5-8400 für rund 230 Euro lieferbar. Auch wenn die Übertaktungsfunktionen brachliegen, ist derzeit für den i5-8400 ein Z370-Board nötig, welches ab knapp 105 Euro im Handel zu finden ist - macht zusammen rund 335 Euro Einstiegskosten zuzüglich des aktuell ziemlich teuren Arbeitsspeichers. Der (vermutlich - man weiß ja nie...) günstigere B360-I/O-Hub kommt erst im kommenden Jahr auf den Markt. Positiv, wenn auch für Spieler nur als Überbrückung nützlich, ist das Vorhandensein einer integrierten Grafikeinheit bei Intels Core-CPUs. Für mehr als sehr einfache oder sehr alte Spiele genügt hier die Leistung aber nicht - das Video-Decoding ist allerdings durchaus brauchbar.
Quelle: PC Games Hardware
Ryzen 5 mit Boxed-Kühler
AMDs Ryzen-CPUs haben sich inzwischen gut im Preisgefüge zurechtgerückt und sind problemlos für 195 respektive 215 Euro verfügbar - das gilt jeweils für die Boxed-Versionen, bei denen zudem ein dem Intel-Pendant überlegener und leiser arbeitender Kühler im Paket liegt. Die günstigsten, offiziell mit Übertaktungsfunktionen gesegneten Boards mit B350-I/O-Hub gibt's ab knapp 60 Euro, empfehlenswertere Modelle mit adäquater Kühlung der Spannungswandler ab rund 100 Euro. X370-Boards mit Lane-Splitting für SLI- und Crossfire-Verbünde kosten ab rund 110 Euro. Der Einstieg bei AMD-Sechskernern gelingt also ab circa 260 Euro und damit 75 Euro günstiger als bei Intel. Ryzen-CPUs profitieren traditionell stärker von Speicher-Overclocking als ihre Intel-Pendants, sodass Sie überlegen sollten, statt eines spezifizierten DDR4-2400- oder -2667-Kits zu RAM der 3200er-Klasse zu greifen. Übrigens: Wir testen den Ryzen nach wie vor innerhalb seiner von AMD gestellten Spezifikation mit DDR4-2400-RAM, nutzen hier aber Dual-Ranked-Module. Diese sind in unseren Benchmarks schneller als das ebenfalls mögliche, höhertaktende DDR-2667, welches allerdings nur im Single-Rank-Modus erlaubt ist. Sollte AMD seine Specs erhöhen, werden wir selbstverständlich unsere Testumgebung entsprechend anpassen.
Nun aber genug der Vorrede - ab zu den Leistungsmessungen.
CPU-Duell im 200-EUR-Bereich: Core i5-8400 vs. Ryzen 5 1600(X): CPU-Spiele-Leistung in 720p
Den Anfang der Leistungstests macht ein Auszug aus unserem Standard-Parcours. Dieser umfasst acht Spiele, welche "ausgepatcht" sind, sprich, bei denen es nicht alle naslang teils gravierende Verschiebungen gibt, was für ein mittelfristiges Ranking wichtig ist. Wir testen nach wie vor in 1.280 × 720 bei prinzipiell maximalen Details - Ausnahmen bilden rein die Grafikkarte belastende Effekte wie Kantenglättung, anisotrope Filterung, Post-Processing oder Ambient Occlusion. Denn wir wollen die CPU-Leistung ermitteln und nicht, wie stark eine Grafikkarte Prozessoren bremsen kann. Übrigens: Damit lässt sich natürlich nicht die Eignung für künftige Engines und Spiele simulieren, das ist uns durchaus bewusst, sondern nur eine schnellere Grafikkarte in den getesteten Spielen. Im folgenden Abschnitt gehen wir zusätzlich auf die Auflösungsskalierung ein.
CPU-Duell im 200-EUR-Bereich: Core i5-8400 vs. Ryzen 5 1600(X): Auflösungsskalierung
Natürlich bremst die verfügbare Grafikleistung die CPU-Leistung ein. Je mehr die Grafikkarte zu tun hat, desto eher wird sie zum entscheidenden Faktor für die Leistungsentfaltung. Wir haben mittels einer Nvidia Titan X (Pascal) mit 120 % Power-Target und 90 °C Temperatur-Target verschiedene Spiele in vier Auflösungen getestet, um die Skalierung zu prüfen. Während die Unterschiede zwischen 720p und dem verbreiteten 1080p (Full HD) meist marginal ausfallen, beginnen manche Titel, in 1440p bereits deutliche, der Grafikleistung geschuldete Fps-Einbußen zu zeigen. In 2160p (Ultra HD) bremst trotz Verzichts auf Anti-Aliasing, Post-Processing und Ambient Occlusion die Grafikkarten auf nahezu dasselbe Fps-Niveau zusammen und am Ende entscheidet eher die Messtoleranz als die CPU-Leistung über die Platzierung. Da die Ergebnisse hier aus den Frametimes gewonnen sind, kann es auch bei den Durchschnitts-Fps etwas größere Abweichungen geben, da nicht über mehrere Durchläufe gemittelt wird. Wir verifizieren selbstverständlich die Ergebnisse und bilden keine einzelnen Ausreißer ab. Frametimes, Perzentile & Co. sind böhmische Dörfer für Sie? In der aktuellen PCGH-Ausgabe 12/2017 haben wir einen passenden Info-Artikel zum Thema.
CPU-Duell im 200-EUR-Bereich: Core i5-8400 vs. Ryzen 5 1600(X): Frametime-Verteilung
Anhand der Frametime-Verläufe lässt sich abschätzen, wie "rund" sich das Spielerlebnis anfühlt. Ideal wären keinerlei Abweichungen zwischen den einzelnen berechneten Bildern und somit eine glatte Linie. Das ist ohne aktivitiers VSync und großere Reserven bei der Rechenleistung jedoch unrealistisch, da moderne Spiele für viele Effekte Daten aus mehreren Bildern verrechnen und sich auch der Berechnungsaufwand je nach Bildinhalt deutlich unterscheiden kann.
Zunächst The Witcher 3. Zwischen den Sechskernern besteht kein drastischer, die Durchschnitts-Fps entwertender Unterschied. Der zum Vergleich herangezogene Quadcore i5-7400 zeigt deutlich größere Sprünge, doch schon das Hyperthreading (und der hohe Takt) des i7-7700K schafft in The Witcher 3 Abhilfe. Fazit: Sechskerner sind hier gut, aber nicht zwingend nötig.
Kommen wir zu Rise of the Tomb Raider, "frisch" gepatcht für maximale Ryzen-Ausnutzung, aber erstmal noch im DX11-Modus. Der i5-8400 schafft erledigt hier den Job am Besten - sowohl, was die Fps als auch deren Verteilung angeht. Der Ryzen 5-1600X erreicht zwar nicht die Durchschnitts-Fps des i5-7400-Quadcores, liefert aber deutlich gleichmäßigere Frametimes ab. Ebenfalls gut: Der i7-7700K, dem Hyperthreading und hoher Takt helfen.
Und hier exakt derselbe Test im DX12-Modus. Die Fps-Werte sind durch die Bank höher, werden aber auf allen CPUs durch zwei reproduzierbare Stocker getrübt, die sich auch im Spielverlauf auf allen CPUs deutlich bemerkbar machen und in dieser Form auch nach Spiel- oder gar Rechner-Neustart reproduzierbar sind. Diese Frametime-Spitzen fallen beim Ryzen 5-1600X stärker als beim i5-8400 aus, allerdings gewinnt er in Sachen Fps prozentual durch den DX12-Modus auch mehr Fps hinzu.
CPU-Duell im 200-EUR-Bereich: Core i5-8400 vs. Ryzen 5 1600(X): Anwendungsperformance
Nicht nur Spiele, sondern auch Anwendungen soll der Prozessor zügig abarbeiten. Entweder, um schneller wieder zocken zu können, um Geld damit zu verdienen oder damit der laufende PC möglichst schnell wieder in den Stromsparmodus wechseln kann. Unser Parcours umfasst acht verschiedene Programme, welche im Leistungs-Index nur mit 40 Prozent gewichtet werden, sodass trotz gleicher Anzahl einfließender Werte die acht Spiele den größeren Teil (60%) des Indexwertes ausmachen.
In Anwendungen kann der Ryzen 5 deutlich mehr Nutzen aus seinem Simultaneous Multithreading ziehen, sodass der Ryzen 5 1600X insgesamt vor dem Core i5-8400 liegt und auch der X-lose Ryzen 5-1600 nur knapp zurücksteht. Speziell die Rendering-Programme Blender und CInema 4D/Cinebench R15 profitieren vom SMT und liegen den Ryzen-CPUs sehr gut.
Von einigen Anwendungen sind in der Zwischenzeit neue Versionen erschienen. Anhand des stetig weiter optimierten y-Cruncher, der aktuellen Version des x264-Transcoders und einer neuen Version von Blender prüfen wir, inwieweit sich das Bild verschiebt. Übrigens: Quervergleiche mit aktuellen 7-Zip-Versionen zeigen eine gleichbleibende Performance und auch die weiter bestehende Beschränkung auf 32 Threads.
CPU-Duell im 200-EUR-Bereich: Core i5-8400 vs. Ryzen 5 1600(X): Leistungsindex
In unseren Leistungsindex fließen jeweils acht Spiele und Anwendungen in jeweils normierter Form ein, um allen Werten erst einmal denselben Anteil am Index einzuräumen und zu verhindern, dass ein Spiel mit 200 Fps wesentlich stärker wirkt als eines mit nur 30 Fps. Davon abgesehen haben wir uns bewusst dazu entschieden, die beiden Ausreißer-Programme Starcraft 2 und y-Cruncher aufgrund ihrer jeweils extremen Anforderungen/Optimirungen nur mit 50 Prozent Gewichtung in den Index einfließen zu lassen. Da wir uns nach wie vor primär an Spieler wenden, ist zudem die Spiele-Wertung mit 60 Prozent, die Anwendungswertung entsprechend mit 40 Prozent Teil des Gesamtindexes.
Speziell im Spielebereich bietet der Core i5-8400 größere Reserven - das bestätigen abseits unseres Index auch Tests mit neueren Titeln wie dem oben gezeigten Rise of the Tomb Raider oder Ashes of the Singularity: Escalation. Allerdings muss hier nochmals erwähnt werden, dass auch der Ryzen über Reserven für aktuelle Spiele verfügt - an die Leistungsgrenze bringen ihn auch aktuelle Titel nur in Ausnahmesituationen.
CPU-Duell im 200-EUR-Bereich: Core i5-8400 vs. Ryzen 5 1600(X): Preis-Leistungsverhältnis
Hier setzen wir die im Index erbrachte Leistung ins Verhältnis zum Anschaffungspreis in Euro - wiederum normiert. Dieser Wert ist durch die allfälligen Preisschwankungen und speziell die Liefersituation beim Intel Core i5-8400 derjenige, der potenziell am stärksten schwanken kann. Wir rechen hier mit den oben genannten Preisen von 196 Euro für den Ryzen 5 1600, 215 Euro für den R5-1600X und 229 Euro für den Core i5-8400. Die tatsächlichen Werte können sich stündlich ändern.
Übrigens: Die etwas unintuitive Situation, dass der gewichtete Mittelwert beim i5-8400 höher als seine beiden Teilwerte sind, liegt daran, dass sie zufällig jeweils dasselbe Prozentual eines anderen Prozessors sind und sich im gewichteten Mittel für die 100-Prozent-Marke in Spielen (100%: FX-4300) und in Anwendungen (100%: Athlon X4 845) ein schlechterer Wert als in den Einzeldisziplinen ergibt. Gäbe es eine gemeinsame 100-Prozent-Marke, sähe das anders aus.
CPU-Duell im 200-EUR-Bereich: Core i5-8400 vs. Ryzen 5 1600(X): Fazit - der beste Sechskerner
Quelle: PC Games Hardware
Ryzen 5 mit Boxed-Kühler
Keiner will es hören, aber auch hier lautet das Fazit: "Es kommt drauf an...". Die Vor- und Nachteile, beispielsweise bei der Plattform, der Verfügbarkeit oder der individuellen Präferenz. Der Core i5-8400 ist bis auf wenige Ausnahmen im Anwendungsbereich die schnellere CPU ab Werk. Speziell in Spielen ist der Vorsprung in vielen Titeln so groß, dass auch inklusive der nur beim Ryzen möglichen Übertaktung auf 4,0, mit Glück auch auf 4,1 GHz, diese Lücke nicht geschlossen, nur verringer werden kann. Die Leistungsaufnahme ist mit korrekt konfiguriertem UEFI bei allen drei CPUs im Rahmen von run 65 Watt unproblematisch und lässt sich problemlos kühlen.
Bleiben Kosten und Verfügbarkeit. Preislich sollte Intels i5-8400 eigentlich sehr konkurrenzfähig sein, allein die kaum gegebene Verfügbarkeit macht dem einen Strich durch die Rechnung, sodass aktuell 230 Euro fällig werden anstatt knapp 160 Euro wie für den laut Liste gleich teuren i5-7400 aus der Vorgängergeneration. AMDs Ryzen 5-1600(X) hingegen sind problemlos und zu günstigen Preisen lieferbar - es ist anzunehmen, dass sie im Preis nachgeben werden, sobald das Preisniveau der Konkurrenz zu sinken beginnt.
Quadcore-Prozessoren sind angesichts von Sechskernern um die 200 Euro heute kaum noch eine Empfehlung wert, auch wenn Besitzer derselben nun nicht Hals über Kopf aufrüsten müssen. Bei einer Neuanschaffung sollten Sie angesichts der zu erwartenden, langen Nutzungsdauer der neuen CPU direkt zu einem Sechskerner greifen, sodass unsere Empfehlung für das 200-Euro-Segment bestehen bleibt. Es kommt als speziell für Spieler überlegene Option lediglich Intels Core i5-8400 dazu, sofern Sie einen ergattern können. Der Griff zu Acht- oder Mehrkernern lohnt sich indes für Spieler kaum, zu gering ist das Leistungsplus jenseit von sechs Kernen, welches zudem mit rund 50 Prozent Aufpreis erkauft wird. Vorteile wie teils besseres Streaming gibt es zwar, aber die Fps steigen nur mäßig. Das zeigte nicht nur unsere frühere Analyse, auch neuerliche Benchmarks wie etwa in Assassin's Creed: Origins die noch vergleichsweise gut mit zusätzlichen Kernen skalieren, unterstreichen dieses Bild.


Ne, im Ernst.
Ich erwarte mir sicher nicht, daß ich jetzt wegen der Cpu besser spielen kann.
Und ich stelle keineswegs in Frage, daß man zur Zeit genauso gut mit einem Ryzen oder einem kleineren Intel spielen kann.
Bis jetzt hatte ich diesbezüglich noch keine Probleme mit meinen anderen PC`s ( I7 3930K/GTX 980ti///I7 2600K/GTX 980ti und dem I7 4770K mit einer GTX 980 ).
Limitierender Faktor ist eigentlich immer die Graka.
Dass das ein geiles Gaming Sys ist, stellt ja keiner in Abrede, nur halt für was.
Ich hab da keine Meinung zu, sondern es lohnt halt einfach nicht,Threadripper lohnt ja auch nicht für Gaming.
Für Gaming ist das allerdings Overkill, da reicht auch heute noch ein 4770K OC problemlos.
Einen Skylake X mit dem langsameren Mesh, hätte ich mir für Gaming aber garantiert nicht geholt, das ist quasi sinnbefreit.
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PCGH und Tom`s Hardware bescheinigen Skylake doch ein bestimmtes Maß an Gamingtauglichkeit.
Und auch Computerbase sagt brauchbar in kleinen und großen Auflösungen
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Langsamer wird Skylake die nächste Zeit, soviel ich weiß, auch nicht.
Deine Meinung dazu mag sinnbefreit sein.................aber zum Glück bist Du Du und Ich Ich und so kauft sich jeder das womit er zufrieden ist.
Für mich persönlich rechnet sich eben eine Highendplattform mehr, da ich nichts verkaufe und ich länger was davon habe.
Für Gaming ist das allerdings Overkill, da reicht auch heute noch ein 4770K OC problemlos.
Einen Skylake X mit dem langsameren Mesh, hätte ich mir für Gaming aber garantiert nicht geholt, das ist quasi sinnbefreit.