Intel Core i5-13600K: Spezial-BIOS ermöglicht 5,8 GHz auch auf B660M

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Ein spezielles BIOS im MSI B660M Mortar MAX WIFI erlaubt es, den Intel Core i5-13600K auf gut 5,8 GHz zu übertakten.
Quelle: Intel

Eigentlich sind die Intel-Prozessoren der 13. Generation nur übertaktbar, wenn das genutzte Mainboard auf Z790 oder Z690 basiert. Ein spezielles MSI-BIOS erlaubt es nun, auch bei einem spezifischen B660M-Chipsatz die CPU auf gut 5,8 Gigahertz zu bringen.

Mit dem Intel Core i5-13600K ist Intel der erhofft große Wurf gelungen: Die Raptor-Lake-Generation kann in allen gängigen Benchmarks vollauf überzeugen und unter anderem auch beeindruckende Zahlen in Sachen Übertaktung aufweisen - sofern man das passende Z790- oder Z690-Mainboard besitzt. Wer hingegen ein B660-Mainboard verbaut hat, schaut bei Overclocking normalerweise in die Röhre. Ein spezielles BIOS für das MSI B660M Mortar WIFI Motherboard erlaubt es dennoch, den i5-13600K auf beeindruckende 5,8 Gigahertz zu schieben.

Normalerweise ließen gängige B660-Mainboards eine Übertaktung des Basistakts im Core i5-13600K nur um bis zu knapp 103 MHz zu, ehe eine BIOS-Sperre eingriff - die Grenze des Takts lag entsprechend bei 5,25 GHz. Mit einer speziellen BIOS-Version von MSI, die auf die Versionsnummer E7D97IMS.123U24 hört, konnte diese Begrenzung aber relativ einfach durchbrechen. Die modifizierte Variante wird allerdings nicht offiziell von MSI zum Download bereitgestellt.

Das geänderte BIOS erlaubt eine BCLK-Einstellung des Basistakts auf 113 MHz, was laut dem Portal WCCF Tech mit Auto-Spannung zu einer Taktrate von 5,76 Gigahertz (P-Kern) beziehungsweise 4,4 GHz (E-Kern) führt. Das Plus von 660 Megahertz in den Performance-Kernen lässt sich demzufolge mit einer leicht erhöhten Spannung sogar noch erhöhen, sodass eine Taktrate von bis zu 5,86 GHz im P-Kern erreicht werden kann.

Theoretisch funktioniert das angepasste MSI-BIOS auch im Verbund mit den beiden höherklassigen Intel-CPUs i7-13700K und i9-13900K. Wie wccftech ausführt, mache dies aber wenig Sinn, da der Spielraum in der BCLK-Einstellung durch den ohnehin höheren Basistakt deutlich geringer ausfällt - entsprechend sei die Variante mit dem Core i5-13600K die Preis-effizienteste.

Quelle: wccftech via HKEPC

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Edelhamster
        Danke für den Hinweis [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]. Der 13400 mit 6P + 4E Cores klingt interessant.
        Hatte mir auch den 12400ér öfter angesehen, aber mit nur 6 P-Cores hat der mir heute definitiv zu wenig Luft nach oben. 6 + 8 im 13500ér könnten preislich auch noch attraktiv werden.
        Nur die Frage zum Schluss, wissen wir schon wann der 13400ér die Bühne betritt? Kann da gerade nichts konkretes zu finden, nur, dass ein Sample Anfang des Monats schon mal gebenched wurde, was bedeuten würde, dass er nicht mehr ganz so fern sein kann^^
        Es gibt meinem Wissen nach noch keinen offiziellen Termin. Typisch für Intel wäre, wenn auf den Launch der K-SKUs im Herbst eine Vorstellung der nicht-K-Modelle auf der CES im Januar folgt.

        Zitat von Pu244
        16 P Kerne, mit 10 GHz und stark erhöhter IPC, zum Budgetpreis.
        Touché.
        Ich würde noch 32 PCI-E-5.0-Lanes ergänzen, um M.2-SSDs und Controller-Karten angemessen anbinden zu können.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Edelhamster
        Danke für den Hinweis [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]. Der 13400 mit 6P + 4E Cores klingt interessant.
        Hatte mir auch den 12400ér öfter angesehen, aber mit nur 6 P-Cores hat der mir heute definitiv zu wenig Luft nach oben. 6 + 8 im 13500ér könnten preislich auch noch attraktiv werden.
        Nur die Frage zum Schluss, wissen wir schon wann der 13400ér die Bühne betritt? Kann da gerade nichts konkretes zu finden, nur, dass ein Sample Anfang des Monats schon mal gebenched wurde, was bedeuten würde, dass er nicht mehr ganz so fern sein kann^^
        Es gibt meinem Wissen nach noch keinen offiziellen Termin. Typisch für Intel wäre, wenn auf den Launch der K-SKUs im Herbst eine Vorstellung der nicht-K-Modelle auf der CES im Januar folgt.

        Zitat von Pu244
        16 P Kerne, mit 10 GHz und stark erhöhter IPC, zum Budgetpreis.
        Touché.
        Ich würde noch 32 PCI-E-5.0-Lanes ergänzen, um M.2-SSDs und Controller-Karten angemessen anbinden zu können.
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PCGH_Torsten
        13600K? Wenn es jetzt tatsächlich gelungen ist, Intels OC-Sperre rein in Software auszuhebeln, nachdem Asus, Gigabyte und MSI es bislang nur auf einigen wenigen Boards in Hardware realisierten (von denen fast alle so teuer waren, dass es nicht interessierte), dann wird niemand mehr einen 13600K haben wollen. Denn mit 125 MHz BCLK kann man auch (aller Voraussicht nach) auch einen 13400 auf 5,8 GHz bringen. Und was will Gamer mehr als sechs RPL- (oder zumindest ADL-)Kerne mit knapp 6 GHz zum Budget-Preis?
        Wäre schon schön, wenn das so wäre. Ein bisschen BLCK Tuning stünde Intel auch ganz gut, ganz ohne Z Board und K CPU.

        Und ja, dann würde ich gerne auf einen 13400 zurück kommen
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Und was will Gamer mehr als sechs RPL- (oder zumindest ADL-)Kerne mit knapp 6 GHz zum Budget-Preis?
        16 P Kerne, mit 10 GHz und stark erhöhter IPC, zum Budgetpreis.

        Wird zwar noch bis weit nach 2030 dauern, aber dann läuft auch Anno 1800, mit Mods, akzeptabel.
      • Von Edelhamster BIOS-Overclocker(in)
        Danke für den Hinweis [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]. Der 13400 mit 6P + 4E Cores klingt interessant.
        Hatte mir auch den 12400ér öfter angesehen, aber mit nur 6 P-Cores hat der mir heute definitiv zu wenig Luft nach oben. 6 + 8 im 13500ér könnten preislich auch noch attraktiv werden.
        Nur die Frage zum Schluss, wissen wir schon wann der 13400ér die Bühne betritt? Kann da gerade nichts konkretes zu finden, nur, dass ein Sample Anfang des Monats schon mal gebenched wurde, was bedeuten würde, dass er nicht mehr ganz so fern sein kann^^

        edit: für einen 113ér BCLK muss glaub ich ne ganze Menge passen. Nice to Have für den wer auf das Spezialbios zugreifen kann, den finalen Kaufentscheid würde ich von sowas aber auch immer nur noch bedingt abhängig machen.
        Meine die oben angesprochene Xeon E3 1230v3 Story mit Spezialbios für das Gigabyte H87-HD3 Board gab es damals halt als Version F4E (~ edited Launch-Bios). Wird iwann schwierig und kompromissbehaftet, wenn neue Betriebssysteme kommen und das reguläre Bios 10 Versionen voraus ist..
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        13600K? Wenn es jetzt tatsächlich gelungen ist, Intels OC-Sperre rein in Software auszuhebeln, nachdem Asus, Gigabyte und MSI es bislang nur auf einigen wenigen Boards in Hardware realisierten (von denen fast alle so teuer waren, dass es nicht interessierte), dann wird niemand mehr einen 13600K haben wollen. Denn mit 125 MHz BCLK kann man auch (aller Voraussicht nach) auch einen 13400 auf 5,8 GHz bringen. Und was will Gamer mehr als sechs RPL- (oder zumindest ADL-)Kerne mit knapp 6 GHz zum Budget-Preis?
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