Intel Core i3-13100F im Test: Benchmarks, Effizienz, Fazit und Wertung
Quelle: PCGH
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Intel Core i3-13100F im Test: Benchmarks, Effizienz, Fazit und Wertung

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Auf dieser Seite fassen wir alle Ergebnisse der Spiele-Benchmarks sowie der Effizienz (Fps pro Watt) zusammen. Fazit und Wertung folgen zum Schluss.

Wir möchten Ihnen gerne unsere für aktuelle Prozessor-Generationen aktualisierte Testmethodik vorstellen. Wir nutzen für die Ermittlung der Daten jeweils aktuelle Chipsätze und I/O-Hubs von AMD sowie Intel und gewährleisten ein CPU-Limit, das die Einhaltung der Herstellervorgaben beinhaltet. Zur Ermittlung, Auswertung und Überwachung der Daten werden folgende Programme verwendet: CapFrameX, MSI Afterburner, Riva Tuner Statistics Server, HWiNFO x64, Elmorlabs EVC2 und Microsoft Excel 365. Die Zahlen begleitet die Analyse durch die Grafiktreiber von Nvidia. Des Weiteren erfolgt eine Effizienz-Angabe auf Basis eines externen Hardware-Tools, welches pro Test-Durchlauf bis zu 10.000 Datensätze erfasst. Alle Zahlen werden als Durchschnittswerte dargestellt. Die Konfiguration der einzelnen Prozessoren können Sie begleitend zu jedem Eintrag entnehmen. Für die Analyse der Effizienz-Daten mitteln wir die Verbrauchswerte der CPU über den gesamten Benchmark und gleichen sie dann mit der erreichten Prozessor-Leistung ab. Die Messungen beinhalten die Effizienz der Spannungswandler auf den Mainboards, die für die Benchmarks verwendet werden und sind abhängig von der Wahl der CPU, der Kühlung und der verwendeten Firmware. Die Wasserkühlung sorgt dafür, dass die CPU nicht durch ein Temperatur-Limit heruntertaktet. Alle Ergebnisse gelten als Richtwerte für ein CPU-Limit und sind unter der Prämisse entstanden, andere Limits bewusst auszuschließen. Rechnet man die Tests zusammen, welche ein Prozessor für einen Eintrag im CPU-Index benötigt, sind es 131 Messungen.

Intel Core i3-13100F im Test: Benchmarks in zehn Spielen

Mit durchschnittlich 4,3 GHz und nur vier Kernen muss Intels Core i3-13100F um jeden Fps kämpfen. In unseren sehr fordernden Szenarien gibt es jedoch Überraschungen: Der kleine Vierkerner nutzt seinen Heimvorteil DDR5 und die hohe Single-Core-Leistung, um in A Plague Tale: Requiem und Hogwarts Legacy eine gute Figur zu machen. Der Abstand zum Core i5-11600K bleibt jedoch bestehen, am ehesten lässt sich die Leistung des 13100F mit der eines i5-11400F vergleichen. Core i3-13100F und Core i3-12100F trennen weniger als ein Prozent. In sehr kernlastigen Titeln wird dann nicht einmal ein Core i5-10400F geschlagen. Die CPU richtet sich somit an Einsteiger und Freunde von technisch einfachen Spielen, zu denen vor allem beliebte Titel wie League of Legens, Dota 2 oder Counter-Strike gehören. Anspruchsvolle Titel dagegen laufen nicht gut auf dem Vierkerner, oft trüben kleinere Nachladeruckler das Spielgeschehen und reißen den Spieler aus der Immersion. Hier kann eine Detailreduktion helfen, welche die CPU-Last senkt.

Intel Core i3-13100F im Test: Leistungsaufnahme und Fps pro Watt

Für reine Intel-Verhältnisse schlägt sich der Core i3-13100F im Hinblick auf die Effizienz recht gut. Den Vorgänger schlägt man minimal, für den Core i5-10400F oder i5-13400F reicht es jedoch nicht. Bei der durchschnittlichen Leistungsaufnahme in Spielen hätten wir uns etwas geringere Zahlen gewünscht: Mit 63 Watt ist der Prozessor war absolut gesehen sehr sparsam, im Vergleich zu den wesentlich schnelleren Ryzen-Prozessoren mit 3D-V-Cache ist die Intel-CPU jedoch ziemlich verschwenderisch, wenn man im Hinterkopf behält, dass hier nur vier Kerne verbaut sind. Somit bleibt ein Core i3-13100F im unteren Mittelfeld und kann die Spiele-Effizienz nicht als Vorteil in die Schale werfen.

Auf der kommenden Seite fassen wir im Fazit noch einmal zusammen, ob sich der Griff zum Core i3-13100F lohnt, was uns überzeugt und nicht so gut gefallen hat. Abgeschlossen wird der Test mit der PCGH-Testtabelle inklusive finaler Wertung. Wir bewerten zudem den Kaufpreis im Vergleich zum direkten Vorgänger.

Intel Core i3-13100F im Test: Fazit

Der Vierkerner Core i3-13100F richtet sich ganz klar an Einsteiger und einfache Gaming-Systeme. Für einen Preis von rund 100 Euro erhalten Sie aktuell mit keinem anderen Prozessor mehr Leistung fürs Geld. Überraschen konnte uns die Leistung in so manchem Benchmark, wo Intel insbesondere die Stärken der Plattform (DDR5-RAM und hohe Single-Core-Leistung) nutzt, um sich vor die Konkurrenz zu setzen. Der Prozessor ist auch für Aufrüster spannend, die geduldig den Abverkauf der "großen" CPUs für den Sockel 1700 abwarten wollen. Es sollte nicht schwierig sein, in ein bis zwei Jahren günstig einen Core i5-13600K zu schießen, der den i3-13100F ablöst und für gehörig mehr Leistung sorgt. Im Hinblick auf die Effizienz überzeugt der Vierkerner nicht: AMD ist speziell mit den 3D-V-Cache-Prozessoren übermächtig. Absolut gesehen ist ein 13100F mit durchschnittlich 63 Watt jedoch sparsam in Spielen unterwegs und benötigt daher auch keinen teuren CPU-Kühler. Vom Vorgänger Core i3-12100F setzt man sich allerdings so gering ab, dass man nach der Sinnhaftigkeit des 13100F fragen muss. Somit bleibt der Vierkerner reines Intel-Marketing.

<strong>Intel Core i3-13100F im Hands-On-Test: </strong>Warum vier Kerne nicht mehr genug sind und doch überraschen Quelle: PCGH Intel Core i3-13100F im Hands-On-Test: Warum vier Kerne nicht mehr genug sind und doch überraschen

Intel Core i3-13100F: Testtabelle mit finaler Wertung

Prozessor Intel Core i3-13100F
PCGH-Preisvergleich www.pcgh.de/preis/2871147
Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis Ca. € 100,-/1+
Für Mainboards mit … Sockel 1700
Codename Alder Lake Refresh
Anzahl Kerne/Threads 4c/8t
Basistakt (Turbo für alle und einen Kern) 3,4 GHz, (4,3-4,5 GHz)
L1-Cache (Daten/Befehle, je Kern) 48 KiByte/32 KiByte
L2-Cache (je Kern)/LLC (gesamt) 512 KiByte/12 MiByte
Heatspreader, Fertigung Metall (verlötet), Intel 7
Ausstattung (20 % der Endnote) 2,27
Integrierte Grafikeinheit Nicht vorhanden
Befehlssätze und Erweiterungen AES-NI, AVX, AVX2, Boot Guard, CET, DL Boost, EIST, GNA 3.0, Idle States, Instruction Set 64bit (Intel 64), ISM, MBEC, OS Guard, Secure Key, Speed Shift, SSE4.1, SSE4.2, Thermal Monitoring, VMD, VT-d, VT-x, VT-x EPT, XD Bit
Integrierte PCI-Express-Lanes 20× PCI-Express 5.0
Eigenschaften (20 % der Endnote) 4,59
Offener Multiplikator Nein
Speicherkanäle (u. max. Geschw.) 2× DDR5-4400/DDR4-3200
ECC-Support Nicht unterstützt
TDP laut Hersteller 58 Watt
TDP (Boost) 89 Watt
Leistungsaufnahme (Callisto/Dying/HL) 59,6/64,9/63,7 Watt
Leistungsaufnahme Spiele (Durchschnitt) 63 Watt
Leistungsaufnahme Anwendungen (Durchschnitt)** 78 Watt
Effizienz Gesamt (18 Benchmarks) 50,9 Prozent
Leistung (60 % der Endnote) 3,18
Spiele-Index 55,3 Prozent
Anwendungs-Index 42,8 Prozent
Endnote Wertung: 3,28

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    • Kommentare (139)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Infi1337 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von GEChun
        Wäre schön wenn die Tabelle so wäre ist sie aber auch nicht, denn wenn du mal richtig rein guckst steht ein 7800X3D unter dem 13100F. Wäre wirklich nur der Verbrauch ohne die FPS in dieser Tabelle dann wäre der 7800X3D über dem 13100F.

        Reiner Verbrauch ist der 13100F nämlich sparsamer als der 7800x3D.
        Vom Idleverbrauch ganz zu schweigen, für 100 Steine geht 12100F bzw. 13100F komplett klar seitens Intel.

        Bin allerdings kein Fan von HT, ohne arbeiten die Intel CPUs in Kombination mit Undervolting noch mal ein gutes Stück effizienter wobei dieses Modell es natürlich je nach Anwendung dann nötig hat.
      • Von Infi1337 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von GEChun
        Wäre schön wenn die Tabelle so wäre ist sie aber auch nicht, denn wenn du mal richtig rein guckst steht ein 7800X3D unter dem 13100F. Wäre wirklich nur der Verbrauch ohne die FPS in dieser Tabelle dann wäre der 7800X3D über dem 13100F.

        Reiner Verbrauch ist der 13100F nämlich sparsamer als der 7800x3D.
        Vom Idleverbrauch ganz zu schweigen, für 100 Steine geht 12100F bzw. 13100F komplett klar seitens Intel.

        Bin allerdings kein Fan von HT, ohne arbeiten die Intel CPUs in Kombination mit Undervolting noch mal ein gutes Stück effizienter wobei dieses Modell es natürlich je nach Anwendung dann nötig hat.
      • Von Nathenhale Volt-Modder(in)
        äh ich dachte amd CPUs (Ryzen) können ECC, jedenfalls inoffiziell.
      • Von takan BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Nathenhale
        Ich habe gerade geschaut im MultiCore ist der 3200G schneller als der Celron 6900G. Aber ich denke für Office sachen macht man mit beiden nichts falsch. Man muss halt schauen wie teuer das ganze System ist. (Mainboard preise)
        hm naja das bissel multicore. zumindest lppt quicksync unter linux ganz gut, ffmpeg benchmarks zu ryzen seinen vegas hab ich bisher noch nicht gesehen. leider benachteiligt sich amd zu den thema irgendwie. nen geiles ryzen nas mit ecc und mainboards die nicht so schitte sind. und die gleiche transcoding leistung, viele im selh-hosting bereich wären froh rüber. mittlerweile sollen ja intels desktops ja auch ecc können dürfen. da muss amd ran an den speck.
      • Von Nathenhale Volt-Modder(in)
        Zitat von takan
        die celerons/pentium gehen auch fit. kosten weniger und sind flotter als amd's uralt zen 2 teile. hatte beim nas zusammenbau überlegt mir nen celeron statt nen i3 zu holen. hat ja auch ne igp und quicksync.
        Ich habe gerade geschaut im MultiCore ist der 3200G schneller als der Celron 6900G. Aber ich denke für Office sachen macht man mit beiden nichts falsch. Man muss halt schauen wie teuer das ganze System ist. (Mainboard preise)
      • Von takan BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Nathenhale
        Das ding kostet 130€ wenn ich damit nur Office machen will kann ich auch einen 3400g oder 3200g holen die sind günstiger.
        Auch ein Intel 10100 reicht da.
        Ich finde 130€ für die CPU mit IGPU etwas schwer, weil für Spieler laut dir ja unintresant obwohl man dafür auch einen 5600 bekommt. Und für reines Office reicht auch etwas Günstigeres auff AM4 Basis oder was aus den alten Intel gens
        die celerons/pentium gehen auch fit. kosten weniger und sind flotter als amd's uralt zen 2 teile. hatte beim nas zusammenbau überlegt mir nen celeron statt nen i3 zu holen. hat ja auch ne igp und quicksync.
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