Intel Core Ultra 5 225 und 225F: Dauerhaft günstigere Preise
Mit dem Core Ultra 5 225(F) hat Intel in unserem Test gezeigt, dass hohe Leistung, Effizienz und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis durchaus vereinbar sind. Jetzt senkt Intel die Preise für die empfehlenswerten CPUs dauerhaft.
Mit dem Core Ultra 5 225F, der sich schon in unserem PCGH-Test auszeichnen konnte, und dem Core Ultra 5 225 hat Intel durchaus eindrucksvoll bewiesen, dass hohe Leistung, Effizienz und ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis absolut vereinbar sind. Jetzt senkt der Hersteller die Preise für seine empfehlenswerten Prozessoren im Einzelhandel dauerhaft um etwa 40 Euro. Dass dies keine "Aktionspreise" sind, bestätigen unsere Quellen aus Händlerkreisen.
Während der Core Ultra 5 225F noch vor wenigen Tagen für mindestens 215 Euro angeboten wurde, werden jetzt nur noch 169 Euro für den schnellen und effizienten 10-Kern-Prozessor aufgerufen. Der Intel Core Ultra 5 225 mit aktiver IGP ist im selben Zeitraum von 230 Euro auf 185 Euro gefallen. Die beiden Prozessoren untermauern zu diesen deutlich reduzierten Preisen unser Fazit aus dem PCGH-Test nun umso mehr.
Die Performance des Core Ultra 5 225F liegt dabei laut dem CPU-Index von PCGH auf Höhe von AMD Ryzen 5 7600X3D und 9600X, in jeder Hinsicht überflügelt der Core Ultra 5 225F einen Ryzen 7 5800X3D und den hauseigenen Vorgänger Core i5-14400F ohnehin.
Intel sichert sich damit einen festen Platz in der Desktop-Mittelklasse, in Preisbereichen, bei denen AMD nichts Vergleichbares liefern kann.
- PCGH -
Der Intel Core Ultra 5 225 und 225F waren schon vorher eine echte Empfehlung in der Desktop-Mittelklasse und sind es zu diesen Preisen natürlich umso mehr.
Wie die Quellen von PCGH aus Händlerpreisen zudem besagen, handelt es sich hierbei nicht um kurzfristige Aktionspreise, sondern um eine offizielle Senkung des MSRP ("Manufacturer's Suggested Retail Price") um etwa 60 US-Dollar. Das drückt sich hierzulande in rund 40 Euro niedrigeren Preisen im Einzelhandel aus.
Intel selbst hat sich zu dieser Preissenkung bislang nicht offiziell geäußert und wird dies wie in der Vergangenheit auch nicht zwangsläufig tun.
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Wenn man 80 Prozent seines Geschäfts mit langfristigen OEM-Verträgen macht, lohnen sich kurzfristige Preiskämpfe in den anderen 20 Prozent kaum. Sicherlich könnte mit 1.000 verkaufen CPUs je 50 Euro Marge mehr Geld im Retail-Markt verdienen, als mit 400 verkaufen CPUs je 100 Euro Marge plus 600 nicht verkauften. Wenn sie parallel aber 5.000 CPUs je 100 Euro Marge an Dell liefern, aus denen bei einer Preissenkung 5.000 CPUs je 50 Euro würden (oder alternativ ein sehr, sehr schlecht gelaunter Stammkunde, wenn man den von der Preissenkung ausschließt), dann sieht die Rechnung schon ganz anders aus.
In Anbetracht der Unterschiede zwischen US- und EU-Preisentwicklung würde ich auch die aktuelle Dynamik eher als eine Reihe von Experimenten denn als groß angelegte Strategie bezeichnen. Intel scheint auszuprobieren, was sie mit Punktänderungen erreichen, scheut sich aber weiterhin davor, das ganze Portfolio durchzutrimmen. (Mit stellenweise absurdem Ergebnis.) Die oberste Führung austauschen und dann die Hälfte des Mittelbaus zu feuern hilft aber sicherlich auch nicht dabei, konsistente Ergebnisse abzuliefern.
Das zeigt einmal mehr, dass Intel kein Interesse am Desktop-Markt hat
Liegt das vielleicht daran, dass die noch relativ häufig in Firmen-PCs landen und Intel die Marge hoch hält?
Tagespreise kann man halt schlecht "einpreisen"
Für den Preis kann man nicht meckern. Und die "F" Variante kostet nochmal 13 Euro weniger.