Das erste Direct-X-10-Spiel: Company of Heroes durchleuchtet

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Vergleich: DX9 gegen DX10 Vergleich: DX9 gegen DX10 Diese Woche erschien mit dem Update für Company of Heroes (CoH) auf Version 1.70 der erste Patch, der ein verfügbares Spiel einen Direct-3D-10-Renderpfad verpasste. CoH ist damit das erste offizielle DX10-Spiel, auf das nicht nur die Besitzer von Windows Vista und einer Direct-X-10-fähigen Grafikkarte gewartet haben. Auch die Vista-Kritiker warteteten natürlich gespannt darauf, ob die ersten Spiele für die neue Schnittstelle wirklich das halten, was Microsoft und seine Partner versprechen.

In diesem Artikel fassen wir alle Erfahrungen zusammen, die wir bisher mit dem DX10-Patch für CoH gesammelt haben. Damit ersparen Sie sich, alle einzelnen Artikel zum Thema lesen zu müssen.

Was bringt der DX10-Patch mit sich?

Vergleich: DX9 gegen DX10 Vergleich: DX9 gegen DX10 Der DX10-Patch setzt bekanntermaßen sowohl Windows Vista als auch eine DX10-fähige Grafikkarte (aktuell: Geforce-8-Serie sowie Radeon HD2900 XT) voraus. Durch den Patch sind unter anderem Tausende, zusätzliche "verstreute Objekte" wie Steine oder sonstige kleine Objekte im Spiel. Die Beleuchtung von Charakteren und Objekten wurde deutlich verbessert dank pixelbasierter Berechnung. Die Schattenqualität und -Anzahl wurde erheblich aufgebohrt, und nun wird kurzes Gras auf dem Gelände komplett in 3D dargestellt.

Qualitätsunterschiede DX9 gegen DX10

In den Nachtmissionen sind die Unterschiede am deutlichsten wegen der Vielzahl an zusätzlichen Schatten. Man sieht hier deutlich, dass der DX10-Modus alle Beleuchtungen pixelgenau berechnet. Die Beleuchtung ist detaillierter, die Schatten sind weicher und zahlreicher. Am Tage fällt das nicht so auf, da hier die langen Instruktionen für die Shader oft nicht benötigt werden. Nachtszenen sollten deshalb auch weniger Fps haben als Szenen am Tage. Partikelkanten werden nun geglättet, wo sie 3-D-Objekte schneiden; damit wirken Explosionen deutlich realistischer. Allerdings nur solange, wie der Speicher der Grafikkarte ausreicht, ansonsten wird dieses Feature abgeschaltet. Über das 3D-Gras und die zusätzlichen, verstreuten Objekte haben wir schon in der Einleitung gesprochen. Dazu kommt noch, dass Punktlicher nun auch Schatten werfen können - also auch ein Streichholz, das eine Zigarette anzündet.

Leistungsunterschiede DX9 gegen DX10 (High-End)

Vergleich: DX9 gegen DX10 Vergleich: DX9 gegen DX10 Selbst bei einer Geforce 8800 GTX und einer Radeon HD2900 XT mit brandaktuellen Treibern (Forceware 158.45 und Catalyst 7.5) führt der D3D10-Modus zu einem deutlichen Fps-Verlust. Immerhin schafft die Geforce 8800 GTX in 1.280x1.024 im Durchschnitt noch spielbare 51 Fps, die Radeon HD2900 XT stürzt aber auf 35 Fps ab. Die minimalen Fps-Werte, die für ein flüssiges Spielgefühl und gefühlte Ruckler wichtig sind, fallen dabei jeweils zwischendurch auf unter 10 Fps ab.

Gerechterweise müssen wir hier noch einem Hinweis eines Relic-Mitarbeits nachgehen, der auf bestimmte Zusammenhänge zwischen VSync und Triple-Buffering hingewiesen hat, die so nicht offensichtlich waren.

Leistungsunterschiede DX10-Karten (Mittelklasse)

DX9-Benchmark: High-End DX9-Benchmark: High-End Hier mussten wir die Texturqualität auf Mittel senken, da 256-MByte-Karten mit maximalen Einstellungen einfach überfordert waren.

Die HD2900 XT, die man aufgrund des niedrigen Preise noch zur allerobersten Mittelklasse zählen könnte, liegt hier meist vor einer GF8800 GTS/320 (mit höherem Standardtakt) und einer 640 MByte-Version (mit Standardtakt). Die brandneue 8600 GTS hat hier kaum etwas zu melden.

Weitere Infos zu CoH DX10

Unter den Links zum Thema finden Sie alle bisherigen Artikel zum Thema DX10 bei CoH, außerdem das Vergleichsvideo und einige wichtige Screenshots und Benchmarks.

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