Company of Heroes 3 im Tech-Test: Läuft auf (fast) jedem Toaster flüssig
Company of Heroes ist zurück und kombiniert intensive Kämpfe mit neuen Strategieelementen und einem sehenswerten Zerstörungssystem. Die PCGH-Benchboys Raff und Dave haben sich COH 3 im Tech-Test näher angeschaut und unterrichten Sie zum Start über die Neuerungen - inklusive Systemanforderungs-Check und Benchmarks mit verbreiteter Hardware.
In diesem Artikel
Seit der Veröffentlichung des zweiten Company-of-Heroes-Teils, welcher bei Steam mit über 50.000 Rezensionen größtenteils positiv bewertet wurde, mussten Strategie-Fans nunmehr zehn Jahre auf den Nachfolger warten. Jetzt ist es endlich so weit, Company of Heroes 3 aus dem Hause SEGA (Publisher) respektive Relic (Entwickler) wird am 23. Februar erscheinen. Mit dabei ist nicht nur ein neues Setting im Mittelmeer-Raum, sondern auch neue Gameplay-Features wie die Strategiekarte oder die Möglichkeit, eine taktische Pause bei Echtzeitkämpfen einzulegen, die alternative strategische Vorgehensweisen möglich machen. PCGH hat sich Company of Heroes 3 anhand einer Review-Version vorab angesehen und verrät, welche Hardware das Strategiespiel (nicht) benötigt.
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Befeuert wird der dritte Teil der Serie von Relics hauseigener Essence-Engine, welche für den ersten Teil von Company of Heroes ins Leben gerufen wurde. Ende 2006 bot diese Technik im Bereich der Strategiespiele erstmalig dynamische Schatten sowie Beleuchtung, erweiterte Shader-Effekte und eine realistische Darstellung von Gesichtern und deren Animationen. Ein Jahr später erhielt die Essence-Engine bereits ein Update auf DirectX 10 und wurde mit dem DLC Opposing Fronts ausgeliefert. Dank der DX10-Effekte war die Beleuchtung nun pixelgenau und die Soft Shadows feiner aufgelöst. Die Partikeleffekte erstrahlten zahlreicher und dank Alpha to Coverage stellten lästige Aliasing-Effekte bei der Vegetation kein Problem mehr dar. Diese Pracht hatte ihren Preis, die Bildraten sind bei damaligen Grafikkarten, etwa einer heute legendären Nvidia Geforce 8800 GTX, um über 60 Prozent eingebrochen.
Die Essence-Engine im Wandel der Zeit
Als Zwischen-Evolution kam die Essence-Engine in der Version 2.0 in Warhammer 40K: Dawn of War 2 zum Einsatz, unterschied sich zum Vorgänger aber nur in wenigen Details. Wer Company of Heroes in DirectX 10 flüssig auf den Bildschirm bringen konnte, hat das auch bei DoW 2 geschafft. Viel spannender wurde die Version 3.0 der Engine, die in Company of Heroes 2 im Jahre 2013 verwendet wurde. Der Entwickler versprach gegenüber dem Vorgänger einen neuen Wasser-Renderer, HDR-Rendering sowie Screen Space Ambient Occlusion. Daneben gab es eine mittlerweile obligatorische Prozessor-Multicore-Unterstützung, ansehnliche Effekt-Physik auf Basis der Havok-Engine und ein Shader-basiertes Anti-Aliasing ähnlich FXAA. PCCH konnte im Technik-Test zu CoH 2 feststellen, dass eine potente Grafikkarte vonnöten ist, um in den Genuss aller grafischer Details zu kommen.
Quelle: PCGH
Die riesige Kampagnen-Karte ist die größte Neuerung von CoH 3. Hier können Sie ganz in Total-War-Manier einzelne Truppenverbände befehligen, Städte, Flughäfen oder Häfen einnehmen und wichtige strategische Entscheidungen treffen. Sichern Sie erst den Nachschub, übernehmen ein Krankenhaus oder helfen den Partisanen im Hinterland? Das Spiel lässt Ihnen freie Wahl.
Das nächste Update erhielt die Engine in Form der Version 4 in Warhammer 40K: Dawn of War 3, das 2017 erschienen ist. Die Grafik wurde für damalige Verhältnisse sehr ansehnlich dargestellt, Partikelwolken tanzen über das Display, hochauflösende Verzerrungseffekte, unzählige Projektile und krachende Explosionen sorgen darüber hinaus für Stimmung. Auch die Level- sowie Objektdarstellung hat gegenüber dem zweiten Teil ein großes Update erhalten. Neben hochauflösenden und zu weiten Teilen sehr ansehnlichen Texturen und einer höheren Polygonenzahl ist vor allem der Wechsel auf ein Physik-basiertes Rendermodell und die verbesserte Beleuchtung offenkundig.
Version 5.0 der Essence-Engine kommt schließlich in Company of Heroes 3 zum Einsatz und auch Age of Empires 4 nutzt das Grafikgerüst. Die Entwickler versprechen nichts weniger als das "Next Gen RTS", sowohl grafisch als auch aufseiten der Soundqualität. Wir konnten uns in der Alpha-Version, die Mitte 2021 spielbar war, bereits selbst davon überzeugen. Diese war technisch natürlich noch nicht ausgereift und es fehlten viele Animationen und das Feintuning. Wenn jedoch ein großes Gebäude physikalisch korrekt einstürzt, dann wirkt das ebenso beeindruckend, wie der knallige Sound, wenn Bomben und Granaten explodieren, Fans der Reihe werden sich direkt heimisch fühlen. Einen ersten Eindruck der Essence-Engine 5.0 mit DirectX-12-Unterstützung können Sie sich im 4K-Gameplay-Trailer zu Company of Heroes 3 verschaffen, doch wir binden das Video aus Jugendschutzgründen nicht in diesen Artikel ein. Gut sichtbar sind dort die hübschen Partikel- und Rauch-Effekte, generell wirkt die Verschattung sehr realistisch. Aus zerstörten Fahrzeugen sprühen Funken und Granaten reißen kleine Löcher in den Erdboden. Bedauerlicherweise verzichtet Company of Heroes 3 auf Raytracing, denn gerade im Bereich der Beleuchtung, beispielsweise beim Mündungsfeuer, fehlt dem grafischen Gesamteindruck das gewisse Etwas.


Aber vielleicht fühle ich mich am PC einfach besser, Placebo Effekt
Bzgl Auto Aim, ka , ich finde es bringt mir kein Vorteil, aber als ehemals Main Pcler ist das zocken mit Gamepad für mich so oder so mit/ohne A-AIM einfach gefühlt falsch.
Latenz ist doch nicht schlechter bei einer Konsole. Am PC hast du mehr FPS, aber ob das so ein riesen Vorteil bringt sei mal dahin gestellt. Habe lange auf einem 60hz Monitor gespielt, außer dass das Tearin mich irgendwann abgefuckt hat, empfinde ich da jetzt keinen großen Unterschied.
Ich habe auch eine Nintendo Switch, aber erwarte bestimmt nicht dort alles spielen zu können, was ich auf dem PC (in besser) zocken kann.
Ich Unterscheide nicht in Plattformen. Ich finde es wäre erstrebenswert, dass ein jeder auf seiner präferierten Plattform alles zu jederzeit zocken kann…
Multiplattform ftw!
Ich habe auch eine Nintendo Switch, aber erwarte bestimmt nicht dort alles spielen zu können, was ich auf dem PC (in besser) zocken kann.