Commodore übernommen: Für einen Millionenbetrag und mit Retro-Youtube-CEO

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Commodore übernommen: Für einen Millionenbetrag und mit Retro-Youtube-CEO
Quelle: Commodore

Youtuber "Peri Fratic" übernimmt Commodore für einen siebenstelligen Betrag und will die legendäre Marke mit alten Größen und neuem Retro-Futurismus wiederbeleben.

Die Retro-Ikone Commodore feiert erneut ein Comeback - zumindest namentlich. Denn in einem überraschenden Schritt hat Youtuber und Retro-Tech-Enthusiast Christian "Peri Fratic" Simpson nach einem direkten Angebot das Unternehmen für einen "niedrigen siebenstelligen Betrag" übernommen und sich selbst zum CEO ernannt. In einem ausführlichen Youtube-Video skizziert er seine Vision für die Marke und kündigt auch neue Hardware an.

Große Namen, große Pläne - aber auch echte Hardware?

Laut "Peri Fratic" wurde ein offizieller Aktienkaufvertrag mit den bisherigen Eigentümern der Commodore Corporation abgeschlossen. Finanziert wurde der Deal angeblich teils aus privaten Quellen wie Hypotheken oder Familienvermögen. Investoren werden deshalb weiterhin dringend gesucht. Gelingt dies nicht, könnte das Comeback immer noch platzen.

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Unter dem neuen Slogan "Wir ehren unsere Vergangenheit und gestalten die Zukunft" will Commodore wieder eigene Produkte entwickeln - und dabei auf echte Veteranen setzen. Bil Herd, Albert Charpentier, Michael Tomcyzk und weitere alte Hasen aus C64- und Amiga-Zeiten sollen das Projekt leiten. "Peri Fratic" gibt sich überzeugt: "Ich meine, irgendwann wird es doch zum echten Commodore, oder?"

Ein großes Geheimnis bleibt das nächste Produkt: Im Video wollte "Peri Fratic" gerade ein mysteriöses Gerät enthüllen - um dann bloß mit einem Cliffhanger zu enden. Laut Countdown im Clip folgt die Enthüllung in zwei Wochen. Merchandise, Social-Media-Kampagnen und sogar Retro-Spielerechte sollen folgen. Talentierte Kreative werden jetzt schon gesucht. Ob das alles reicht, um aus einer nostalgischen Marke wieder eine relevante zu machen, bleibt offen.

Was halten Sie vom Comeback? Echte Chance für Retro-Fans oder nur ein romantischer PR-Stunt mit ungewissem Ausgang? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Quelle: Retrorecipes via Youtube

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    • Kommentare (30)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MechUnit Software-Overclocker(in)
        Zitat von Oppenheimer
        Den "The A500 Mini" gibt es bereits seit 2022, allerdings (noch) nicht mit Linux.

        "Bei dem Betriebssystem handelt es sich um ein angepasstes AmiBerry, das wiederum eine stark modifizierte Version des WinUAE (Ultimate Amiga Emulator) ist."

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Den nicht. Aber man könnte für zukünftige Amigas ein Linux Derivat als Amiga OS nutzen. Müsste sogar nativ funktionieren, wenn ich mich da an Unix für Amiga OS/Workbench erinnere.

        Aber so tief war ich da nie drin. Wusste nur, dass es das gab.
      • Von MechUnit Software-Overclocker(in)
        Zitat von Oppenheimer
        Den "The A500 Mini" gibt es bereits seit 2022, allerdings (noch) nicht mit Linux.

        "Bei dem Betriebssystem handelt es sich um ein angepasstes AmiBerry, das wiederum eine stark modifizierte Version des WinUAE (Ultimate Amiga Emulator) ist."

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Den nicht. Aber man könnte für zukünftige Amigas ein Linux Derivat als Amiga OS nutzen. Müsste sogar nativ funktionieren, wenn ich mich da an Unix für Amiga OS/Workbench erinnere.

        Aber so tief war ich da nie drin. Wusste nur, dass es das gab.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        "Geben" ist relativ. Die heutige Atari SE hat über die Jahre meinem Wissen nach alles aufgekauft, was von dem alten Hardware-Hersteller Atari übrig und teils ähnlich verteilt war, wie bei Commodore. Kern der Firma sind aber die Reste des Spielegeschäfts, dass unter "Infogrames", "MicroProse" und "Hasbro Interactive" bekannter sein dürfte. Wobei ich keinen Überblick habe, was noch zum Portfolio gehört und was nicht. Es hilft natürlich weder, dass die SE dutzende Tochterunternehmen hat, die teilweise auch Atari heißen, aber nicht immer hießen (GT Interactive z.B.), dass manche der assoziierten Franchises schon in der Vergangenheit von einer Ursprungsfirma zur nächsten wanderten (Rollercoaster Tycoon zum Beispiel startete meiner Erinnerung nach bei MicroProse, war dann Hasbro, dann Atari) und zum Teil erst ver- und dann wieder zurückgekauft wurden. (Ebenfalls RCT. Und scheinbar haben sie letztes Jahr auch Transport Tycoon zurückgeholt, das nie Hasbro und bis dato auch nicht Atari war.)
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Atari hat zumindest ein paar Millionen Einnahmen jährlich aus dem laufenden Spielevertrieb.
        Die gibt es noch? Ich dachte die wären damals Pleite gegangen nachdem die "Jaguar" Konsole gefloppt ist.
      • Von Oppenheimer Software-Overclocker(in)
        Zitat von MechUnit
        Stimmt, aber man könnte auch so etwas bringen wie den A500 Mini. Also man bringt einfach Custom-Hardware mit Linux-Derivat und trimmt das auf Amiga OS o.ä. Würde ja auch funktionieren.
        Den "The A500 Mini" gibt es bereits seit 2022, allerdings (noch) nicht mit Linux.

        "Bei dem Betriebssystem handelt es sich um ein angepasstes AmiBerry, das wiederum eine stark modifizierte Version des WinUAE (Ultimate Amiga Emulator) ist."

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Atari hat zumindest ein paar Millionen Einnahmen jährlich aus dem laufenden Spielevertrieb. Genug für konkurrenzfähige Hardware ist das nicht, aber weit mehr als jeder andere Laden mit Commodore-Bezug, soweit ich es überblicke. Ob die vergleichbare Fan-Zustimmung haben, steht auf einem anderen Blatt.^^

        Ohne die verteilten Rechte zusammenzuführen, dürfte es jedenfalls bei den bereits bekannten Teil-Klonen bleiben. Da hat Hyperion, als exklusiver Lizenzhalter für die neuesten Amiga-OS-Versionen, die mit Abstand besten Karten:
        68000-basierte Hardware, x-beliebiges Gehäuse & Logo, keine Software: Könnte genauso gut ein Apple oder Atari wie ein Amiga sein. (=> Apollo)
        x-beliebige Hardware, "Commodore"-Gehäuse, keine Software: Ist ein Brotkasten (=> der Youtuber hier)
        x-beliebige Hardware, x-beliebiges Gehäuse & Logo, Amiga OS: Kann Amiga-Feeling vermitteln. (=> Hyperion)
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