Commodore 64C Ultimate: Neue Edition ab 300 US-Dollar für 2026 bestätigt

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Commodore 64C Ultimate: Neue Edition ab 300 US-Dollar für 2026 bestätigt
Quelle: Commodore

Commodore erweitert die Ultimate-Reihe. Eine neue Variante des klassischen Heimcomputers soll noch 2026 erscheinen und setzt auf ein bekanntes Gehäusedesign mit moderner Technik.

Mit der Ankündigung einer neuen Variante des C64 erweitert Commodore sein aktuelles Hardware-Portfolio um ein weiteres Retro-Modell. Der C64C Ultimate soll laut Hersteller noch im Laufe des Jahres 2026 erscheinen und orientiert sich optisch am überarbeiteten Design des Commodore 64 aus den späten 1980er-Jahren.

Im Unterschied zur bisherigen "Brotkasten"-Variante setzt die neue Edition auf das flache Gehäuse des Commodore 64 C, das zwischen 1986 und 1994 verbreitet war. Technisch sollen aber beide Modelle identisch bleiben. Der C64C Ultimate basiert wie sein Vorgänger auf FPGA und zielt darauf ab, eine möglichst genaue Nachbildung des Originalsystems zu liefern.

Nach Angaben des Unternehmens wurde für die Produktion des Gehäuses auf originale Spritzgussformen zurückgegriffen. Diese seien ursprünglich in den 1980er-Jahren verwendet worden und später über mehrere Stationen hinweg erhalten geblieben. Commodore habe die Werkzeuge zuletzt von Individual Computers übernommen. Damit soll eine möglichst authentische Reproduktion inklusive typischer Fertigungsspuren erreicht werden, die bereits beim Original vorhanden gewesen seien.

Parallel dazu bestätigt Commodore, dass der C64C Ultimate in mehreren Varianten erscheinen soll. Geplant sind eine klassische Version im bekannten Beige-Ton, eine transparente Ausführung mit integrierter Beleuchtung sowie eine limitierte Edition mit vergoldeten Elementen. Preislich beginnt das Basismodell laut Ankündigung bei rund 300 US-Dollar (umgerechnet etwa 255 Euro), während höherwertige Varianten deutlich darüber liegen sollen.

Die technische Ausstattung entspricht dem bereits verfügbaren Commodore 64 Ultimate. Dazu zählen unter anderem vorinstallierte Software, Spiele und Demos sowie eine Dokumentation, die auch grundlegende Programmierfunktionen abdecken soll. Ziel sei es, sowohl Nostalgie als auch praktische Nutzung zu verbinden, wobei sich das System sowohl an Sammler als auch an technisch interessierte Anwender richtet. Die neue Variante kann ab sofort vorbestellt werden, die Auslieferung ist allerdings erst für Ende 2026 vorgesehen.

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Flowbock PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Kondar
        ...wurde das nicht geklärt?
        Sollen nicht alle Rechte nun in einer Hand liegen?
        Ist nicht ganz so einfach, die Rechte am Amiga liegen bei der Amiga Corporation, was immer wieder zu Schwierigkeiten führt, hier mal ein Beispiel:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Zitat von Alter_Zocker
        Beim Wiederbeleben von "antiquarischen" Amiga-Platinen ist m.E. (mit zwei A500) der aus drei Knopfzellen bestehende Akku/Stützbatterie die am schnellsten tickende Zeitbombe mit größtem Schadenspotential, v.a. wenn das unbemerkt im untersten Umzugskarton über Jahre "vor sich hin"-wirken kann...Dazu braucht es nicht mal Strom.

        Elkos würde ich nur tauschen, wenn wirklich klar ist, dass die hinüber sind bzw. der Tausch leicht zu bewerkstelligen ist. Die Qualität der PCB's in den Homecomputern der damaligen ZEit ist auch nicht unbedingt auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit ausgelegt, das BAsismaterial erinnert zu oft an "gepressten Kameldreck" an Stelle von Glasgewebe nach selbst einfachstem Industriestandard (FR4). Das Ablöten von oftmals recht großvolumigen Bauteilen (mit hoher Wärmekapazität) wie ELKO's von solchen PCB's ist also nicht ganz ohne Risiken von Folgeschädigungen (abgerissene/abgelöste Cu-Pads, Leiterzüge, Vias...)...
        Am A500 muss kein Recap gemacht werden, A600 und A1200 auf jeden Fall. Mit den 2000ern und 4000ern kenne ich mich nicht besonders aus, lese aber immer wieder von beschädigten Platinen durch defekte Kondensatoren.
      • Von Flowbock PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Kondar
        ...wurde das nicht geklärt?
        Sollen nicht alle Rechte nun in einer Hand liegen?
        Ist nicht ganz so einfach, die Rechte am Amiga liegen bei der Amiga Corporation, was immer wieder zu Schwierigkeiten führt, hier mal ein Beispiel:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Zitat von Alter_Zocker
        Beim Wiederbeleben von "antiquarischen" Amiga-Platinen ist m.E. (mit zwei A500) der aus drei Knopfzellen bestehende Akku/Stützbatterie die am schnellsten tickende Zeitbombe mit größtem Schadenspotential, v.a. wenn das unbemerkt im untersten Umzugskarton über Jahre "vor sich hin"-wirken kann...Dazu braucht es nicht mal Strom.

        Elkos würde ich nur tauschen, wenn wirklich klar ist, dass die hinüber sind bzw. der Tausch leicht zu bewerkstelligen ist. Die Qualität der PCB's in den Homecomputern der damaligen ZEit ist auch nicht unbedingt auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit ausgelegt, das BAsismaterial erinnert zu oft an "gepressten Kameldreck" an Stelle von Glasgewebe nach selbst einfachstem Industriestandard (FR4). Das Ablöten von oftmals recht großvolumigen Bauteilen (mit hoher Wärmekapazität) wie ELKO's von solchen PCB's ist also nicht ganz ohne Risiken von Folgeschädigungen (abgerissene/abgelöste Cu-Pads, Leiterzüge, Vias...)...
        Am A500 muss kein Recap gemacht werden, A600 und A1200 auf jeden Fall. Mit den 2000ern und 4000ern kenne ich mich nicht besonders aus, lese aber immer wieder von beschädigten Platinen durch defekte Kondensatoren.
      • Von Alter_Zocker Software-Overclocker(in)
        Beim Wiederbeleben von "antiquarischen" Amiga-Platinen ist m.E. (mit zwei A500) der aus drei Knopfzellen bestehende Akku/Stützbatterie die am schnellsten tickende Zeitbombe mit größtem Schadenspotential, v.a. wenn das unbemerkt im untersten Umzugskarton über Jahre "vor sich hin"-wirken kann...Dazu braucht es nicht mal Strom.

        Elkos würde ich nur tauschen, wenn wirklich klar ist, dass die hinüber sind bzw. der Tausch leicht zu bewerkstelligen ist. Die Qualität der PCB's in den Homecomputern der damaligen ZEit ist auch nicht unbedingt auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit ausgelegt, das BAsismaterial erinnert zu oft an "gepressten Kameldreck" an Stelle von Glasgewebe nach selbst einfachstem Industriestandard (FR4). Das Ablöten von oftmals recht großvolumigen Bauteilen (mit hoher Wärmekapazität) wie ELKO's von solchen PCB's ist also nicht ganz ohne Risiken von Folgeschädigungen (abgerissene/abgelöste Cu-Pads, Leiterzüge, Vias...)...
      • Von Kondar Volt-Modder(in)
        Zitat von Flowbock
        Wird kein FPGA, soweit ich weiß.

        Da scheitert es aktuell an den Rechten der Marke, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
        ...wurde das nicht geklärt?
        Sollen nicht alle Rechte nun in einer Hand liegen?
      • Von Oppenheimer Software-Overclocker(in)
        Zitat von VulturesRevenge
        Kann das Dingen überhaupt kaputt gehen?
        Ich will´s nicht hoffen.
        Zitat von VulturesRevenge
        War das nicht noch diskret mit TTL-ICs aufgebaut? 😄
        Yup, und zwar mit 74XX-ICs Series.
      • Von VulturesRevenge Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Oppenheimer
        Wenn mein alter C64 endlich mal kaputt gehen würde, dann würde ich mir den neuen holen ...
        Kann das Dingen überhaupt kaputt gehen? War das nicht noch diskret mit TTL-ICs aufgebaut? 😄
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