Comet Lake-S: Intel nennt Power Limits aller Prozessoren
Mit einiger Verzögerung hat Intel nun die vollständigen Werte zum Energiemanagement aktueller Comet Lake-S-Prozessoren veröffentlicht. Im aktualisierten Datasheet kann nun unter anderem nachgelesen werden, wie viel Strom sich die Mainstream-Prozessoren in der Spitze zu Gemüte führen dürfen.
Die große Frage um das Energiemanagement aktueller Comet Lake-S-Prozessoren von Intel ist nach einiger Wartezeit beantwortet. Nachdem es hier zunächst an vollständigen Informationen mangelte, veröffentlichte der Chiphersteller mittlerweile nachträglich die passenden Werte für PL1, PL2 und Tau aller CPU-Modelle der aktuellen Mainstream-Desktop-Generation.
Die können nun im aktualisierten offiziellen Datasheet zur zehnten Core-Generation von Intel nachgelesen werden. Bei den angegebenen Werten überrascht Intel durchaus an mehreren Stellen, denn von den vorangegangenen Erwartungen und gewohnten Schemata wird stark abgewichen. Galt eine kurzzeitige Stromversorgung um den Faktor 1,25 über der TDP bei vorangegangenen Generationen noch als das Maß aller Dinge, erlaubt Intel bei Come Lake-S einen Faktor bis rund 3,5.
So etwa beim eigentlichen Stromsparmodell Core i9-10900T mit einer TDP von 35 Watt für den Intel einen PL2-Wert von 123 Watt listet. Etwas dahinter reihen sich die Non-K-Modelle mit acht und zehn Kernen aus der 65-Watt-Klasse ein. Die dürfen sich über eine vorgesehene Dauer von 28 Sekunden (Tau) bis zu 224 Watt einverleiben, was letztlich einem Faktor von rund 3,45 entspricht.
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Beschränkungen gibt es letztlich nur am unteren Ende des Comet Lake-S-Portfolios. Bei den Standard-Modellen aus den Pentium- und Celeron-Riegen mit 2 Kernen bleibt es bei maximal 58 Watt. Kurioserweise erlaubt Intel allerdings den Stromspar-Pendants mit T-Suffix leicht über das festgelegte 35-Watt-Budget auf 42 Watt hinauszugehen und somit zu boosten, obwohl die eigentlich ohne Turbo oder ähnlichem daherkommen.
Intel Comet Lake-S PL1, PL2 & Tau (Core)
| CPU | PL1 (Watt) | PL2 (Watt) | Tau (Sekunden) |
|---|---|---|---|
| Core i9-10900K | 125 | 250 | 56 |
| Core i7-10700K | 125 | 229 | 56 |
| Core i5-10600K | 125 | 182 | 56 |
| Core i9-10XXX(F) | 65 | 224 | 28 |
| Core i7-10XXX(F) | 65 | 224 | 28 |
| Core i5-10XXX(F) | 65 | 134 | 28 |
| Core i3-10XXX | 65 | 90 | 28 |
| Pentium / Celeron | 58 | 58 | 28 |
| Core i9-10XXXT | 35 | 123 | 28 |
| Core i7-10XXXT | 35 | 123 | 28 |
| Core i5-10XXXT | 35 | 92 | 28 |
| Core i3-10XXXT | 35 | 55 | 28 |
| Pentium / Celeron (T) | 35 | 42 | 28 |
Intel Comet Lake-S PL1, PL2 & Tau (Xeon W)
| CPU | PL1 (Watt) | PL2 (Watt) | Tau (Sekunden) |
|---|---|---|---|
| 10-Core (+ iGPU) 125W | 125 | 250 | |
| 8-Core (+ iGPU) 125W | 125 | 229 | |
| 6-Core (+ iGPU) 125W | 125 | 182 | |
| 10-Core (+ iGPU) 80W | 80 | 224 | |
| 8-Core (+ iGPU) 80W | 80 | 224 | |
| 6-Core (+ iGPU) 80W | 80 | 134 | |
| 10-Core (+ iGPU) 35W | 35 | 123 |
Quelle: via computerbase.de
Das stimmt dann nicht mehr mit den Benchmarks der Spielezeitschriften/YouTube Hardwaretester überein.
Zum Glück hat PCGH genau das getestet und wie man sieht, ist es kaum ein Unterschied!
Dafür das Intel seine Cores noch im Steinzeit 14nm Verfahren produziert und oft mit weniger Kernen , gegen die nagelneuen 7nm Ryzen getestet werden schlägt sich Intel sehr gut.
Intel hat immer noch die schnellste Gaming CPU
Und was den Stromverbrauch der insgesamt aus der Dose gezogen wird angeht , ist Amd trotz allem nicht wirklich soviel besser
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Das stimmt dann nicht mehr mit den Benchmarks der Spielezeitschriften/YouTube Hardwaretester überein.