Intel Core i9-10850K: Preiswerte Variante des Comet-Lake-Zehnkerners?
Datenbankeinträge zeigen einen Intel Core i9-10850K. Dahinter könnte eine preiswertere beziehungsweise für OEMs gedachte Variante des Intel Core i9-10900K stecken. Bis auf den leicht geringeren Basistakt scheint es jedoch keine Unterschiede zwischen den beiden Comet-Lake-S-Prozessoren zu geben.
Der Intel Core i9-10900K ist derzeit in vielen Märkten kaum bis gar nicht lieferbar. Hierzulande kann man zum Beispiel lange nach dem Comet-Lake-S-Flaggschiff suchen, wie unser Preisvergleich zeigt. Die kleineren Modelle haben diese Lieferschwierigkeiten nicht, was ein bisschen kurios ist, da eigentlich auch alle Acht- und viele Sechs-Kern-CPUs auf dem Zehnkern-Die fußen. Gelingt etwa mit dem erneut aufgelegten 14-nm-Prozess nur in wenigen Fällen die für den Core i9-10900K erforderliche Chipgüte? Darüber kann man freilich nur mutmaßen. Aber die Annahme erscheint auch nicht ganz abwegig, wenn man Intels Core i9-10850K heranzieht, der in den Datenbanken des Geekbench gesichtet wurde. Da diese CPU wie der Core i9-10900K anscheinend zehn Kerne bietet, könnte Intel hier die weniger vollkommenen Dies einer Verwendung mit voller Kernzahl zuführen.
Nur wenig langsamer als Core i9-10900K
Laut Geekbench fährt der Core i9-10850K mit 3,6 GHz allerdings nur einen um 100 MHz reduzierten Basistakt auf. Als maximaler Boosttakt wurden 5,17 GHz gemessen, was ungefähr dem Turbo Boost 3.0 (Single Core) des Core i9-10900K entspricht - beim Thermal Velocity Boost gibt Intel für einen Kern bis zu 5,3 GHz an. Bei so geringen Unterschieden kann man aber kaum von einer abgespeckten Variante mit weniger potenten Dies sprechen. Außerdem gibt es mit dem Core i9-10900, i9-10900F und i9-10900T bereits Zehnkerner mit weniger Dampf im Ärmel - allerdings haben diese eine niedrigere TDP als der Core i9-10900K.
Nun kommt es natürlich ganz drauf an, wie lange der Core i9-10850K seine Boost-Frequenzen hält. WCCF-Tech sieht zumindest bei den Ergebnissen im Geekbench keine Riesenunterschiede. Single-Core-Werte des Core i9-10900K seien praktisch identisch, während das Multicore-Ranking den Core i9-10850K als gute fünf Prozent langsamer einordnet.
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Ob und wann der Zehnkerner auf den Markt kommt, bleibt abzuwarten. Falls der i9-10850K tatsächlich erscheint, könnte er auch nur in einzelnen Märkten oder in Fertigsystemen aufschlagen. Gegen einen Einsatz in Apple-Systemen spricht, dass es sich um eine CPU - man beachte das K-Kürzel - mit offenem Multiplikator handelt. Zuletzt wurde ein speziell für Apple-Geräte aufgelegter Chip als Core i9-10910 gesichtet.

Es gibt immer noch genug Anwendungen wo der Intel ganz klar einem AMD vorzuziehen ist,
Kommt immer also auf das Anwendungsgebiet an.
Dazu gibt es von Igor ein super Video, vorweg daher gleich zu sagen obsolete, zeigt nur eine sehr beschränke Art zu denken.
Ein 3900X ist auf jeden Fall günstiger und der 3900XT wohl auch. Dazu kommt im Herbst noch Zen3.