Core ix-10000: Welche CPUs sind verlötet und welche nicht?

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Core ix-10000: Welche CPUs sind verlötet und welche nicht? (1)
Quelle: Intel

Bei Comet Lake-S wird wieder nur der größere Die mit dem Heatspreader verlötet, allen voran also die Zehn- und Achtkerner, nebst ausgewählten Sechskernern. Bei manchen Prozessoren lohnt sich ein genauerer Blick. Den Core i5-10400 gibt es beispielsweise doppelt.

Bei Comet Lake-S wird Intel den Heatspreader erneut nicht bei allen Prozessoren verlöten. CPUs, bei denen der Zehnkern-Die zum Einsatz kommt, sollen tatsächlich auf Lot setzen. Das betrifft neben den Zehnkernern also auch die Acht- und einige Sechskerner. Bei allen anderen verbirgt sich Wärmeleitpaste unter dem Heatspreader. Was konkret der Fall ist, verrät das Stepping. Bei zwei CPUs sollte man allerdings genauer hinschauen: Sie erscheinen in zweifacher Ausführung.

Ein gelegentlich durch Leaks auffallender Twitter-Nutzer hat freundlicherweise eine Liste zusammengestellt. Sie basiert auf Intels CPU-Datenbank Ark und sollte so weit zuverlässig sein. Aus der Tabelle geht hervor, dass der 10-Kern-Die über ein Q0-Stepping ausgewiesen wird, jener mit sechs Kernen über G1. Auf dem großen Die basieren beispielsweise der Core i5-10600K und 10600KF, nicht jedoch der Core i5-10600 und Core i5-10600F.

Beim Core i5-10400 sieht Intel doppelt

Grundsätzlich kann man sagen, dass alle K-Modelle und generell alles oberhalb des Core i5-10600 auf dem Zehnkern-Die fußt. Unterhalb dieser Schwelle tanzen noch zwei Prozessoren aus der Reihe. Der Core i5-10400 und der Core i5-10400F sind jeweils in zweifacher Ausführung erhältlich. Einmal mit Q0- und einmal mit G1-Stepping.

Mehr zum Thema: 32 Mal Intel Comet Lake-S: Kometeneinschlag der Core i-10000-Prozessoren [Update]

In der Praxis mag es keine große Rolle spielen, welcher Die unter der Haube sitzt. Am Ende zählen die aktiven Kerne. Ein verlöteter Die schlägt da schon eher ins Gewicht, weil er bessere Temperaturen zur Folge haben könnte. Manchen mag es auch ums Prinzip gehen. Verlötete Heatspreader gelten schließlich als hochwertiger als nur Wärmeleitpaste zwischen Die und dem Hitzeschild.

Quelle: Twitter

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    • Kommentare (27)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Rollo3647 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Die Schutzschicht(diffunsionssperre) auf dem DIE ist sehr Dünn(Aufgedampft) Das das DIE Dick ist/war um Wärmespannungen zu vermeiden ist eine Vermutung. Warum macht Intel jetzt die DIE's dünner ???
        Die Hitzequelle ist ja auf der "anderen" Seite des DIE, wo das Lot hinkommt.
        Der8auer hat bei einem 9900k gezeigt das das abschleifen von nur 0,2mm 5 grad und mehr niedrigere Temp. bringt.
        YouTube
      • Von Rollo3647 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Die Schutzschicht(diffunsionssperre) auf dem DIE ist sehr Dünn(Aufgedampft) Das das DIE Dick ist/war um Wärmespannungen zu vermeiden ist eine Vermutung. Warum macht Intel jetzt die DIE's dünner ???
        Die Hitzequelle ist ja auf der "anderen" Seite des DIE, wo das Lot hinkommt.
        Der8auer hat bei einem 9900k gezeigt das das abschleifen von nur 0,2mm 5 grad und mehr niedrigere Temp. bringt.
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      • Von Seth Luisi Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Also mein Ryzen 3700X ist verlötet.

        Fangen die schon wieder mit der Kaugummipaste an??
      • Von Sk3ptizist PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von troppa
        Das Problem bei Verlöten ist, dass die Die durch das Zusammenziehen des Lots schnell brechen kann.
        ja genau, spricht Roman in dem Video auch an, dass sie deswegen vermutlich von 0,42 mm Die-Dicke beim 8700k, auf die 0,87 mm beim 9600k etc. gehen mussten
        die Heatspreader hatten mit 3,1 mm beim 8700k und 2,3 mm beim 9600k auch unterschiedliche Werte und die Indiumlotschicht gibt er mit 0,5 mm an

        eine größere Die-Fläche wirkt sich zwar theoretisch positiv auf den Wärmestrom aus, aber dickerer Die, dicke Lotschicht und dünner Heatspreader wirken sich negativ aus...

        Zitat von Rollo3647
        Silizium ist ein schlechter Wärmeleiter.
        hmm, das habe ich schon öfters gelesen, aber ich Frage mich dann immer, schlecht im Vergleich zu was?
        mit angeblichen 163 W/mK eher im Mittelfeld, finde ich und immernoch besser als WLP, Flüssigmetall oder Indiumlot

        hier vielleicht mal ne Liste meines Kenntnissstandes (bzw. von Wiki ) relevanter Wärmeleitkoeffizienten

        Luft = ca. 0,0262 W/mK
        Wärmeleitpaste = ca. 4-14 W/mK
        Flüssigmetall (Conductonaut) = ca. 73 W/mK
        Indium = ca. 76 W/mK
        Silizium = ca. 163 W/mK
        Aluminium = ca. 230 W/mK
        Gold = ca. 314 W/mK
        Kupfer = ca. 380 W/mK
        Silber = ca. 429 W/mK

        deswegen hat sich Roman ja mal nen Heatspreader aus Silber machen lassen und nicht aus Gold, BlingBling
      • Von troppa Software-Overclocker(in)
        Das Problem bei Verlöten ist, dass die Die durch das Zusammenziehen des Lots schnell brechen kann. Je kleiner die Die desto höher das Risiko. Somit hat man einen höhren Ausschuss von funktionierenden Chips, was wenn man, wie Intel, mit Lieferschwierigkeiten kämpft die Lage unnötig verschlimmert.

        Zitat von Rotkaeppchen
        Danke, das war mir wieder entfallen. Ja, schlüssige Argumentation, dann behaupte ich jetzt das Gegenteil. Einzig die Zusammensetzung des Lotes auf der Die finde ich nirgends. Ich gehe nicht davon aus, dass es ähnlich dem verwendeten Flüssigmetall auf Galliumbasis ist, ich ahne eine Zinnbasis. Aber das ist reiner Kaffeesatz.
        Das Lot besteht zu 99% aus Indium, der Rest ist wahrscheinlich Silber und Verunreinigungen. Der Roman hatte da mal eine Video zu nachträglichen Verlöten gemacht. Indium benötigt eine zusätzliche Goldschicht auf Die und Heatspreader zum Verlöten. Es ist kein Diffusionsschicht es geht eine Verbindung mit dem Indium ein.

        Gallium kann mit der Zeit in das Silizium (wie bei Kupfer z.B.) eindringen, wenn die Diffusionschicht (SIO2 oder Titan + Nickel & Vanadium) fehlt. In der Theorie könnte dadurch der Core beschädigt werden, in der Praxis ist das ehr unwahrscheinlich, da beim Flip-Chip die Silizumschicht ausreichend dick genug sein sollte, aber - nach Jahren - sicherlich nicht auszuschließen. Je dünner die Siliziumschicht wird, desto höher ist das Risiko eines Kurzschlusses durch die eindringenden Gallium-Partikel (Elektronen aber auch Protonen) in einer absehbaren Zeit.
      • Von GrEmLiNg Software-Overclocker(in)
        Mir doch egal ich hab neuen AMD und ich bleib dabei , intel braucht zuviel Strom ausserdem ist es eh viel zu teuer . Und darüber hinnaus glaube ich das intel und nvidia wenn sie pech haben sich warm anziehen können . Denn AMD wird nicht wieder so zurück fallen wie einst , und ich denke es gibt hl ³ wenn sie s richtig timen könnte das ein big bang sein der nur auf amd gut rennt . Und wer weiss schon welcher neuer Standard gemacht wird in hl ³ also ich bin lieber auf der richtigen Seite . Weil sie haben schon mit hl AlyX gezeigt , das es sachen gibt mit dennen man nicht rechnet und wäre da vorrsichtig . Denn es wird nicht mehr ewig dauern bis CS Source 2 oder hl ³ kommt , ich denke es ist eine frage des moments und der Technik abwarten da wird was kommen denke ich .
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