Core i9-10910: Apples Sondermodell im Geekbench gesichtet
Obwohl sich Apple von x86-Prozessoren verabschiedet, hat man zuletzt noch eine neue iMac-Serie mit Intel-CPUs veröffentlicht. Zum Einsatz kommt unter anderem ein Core i9-10910 mit zehn Kernen und 20 Threads. Dieser erinnert an den Core i9-10900, hat aber etwas andere Spezifikationen. Nun ließ sich die Comet-Lake-CPU im Geekbench blicken.
Langfristig will Apple nichts mehr mit x86-CPUs am Hut haben. Für die unlängst vorgestellte iMac-Generation gilt das allerdings noch nicht. Dort kommen Prozessoren der Comet-Lake-S-Reihe zum Einsatz, darunter ein exklusiv für Apple gebauter Intel Core i9-10910. Mit zehn Kernen und 20 Threads haut er in dieselbe Kerbe wie der Core i9-10900, Core i9-10900K und Core i9-10900KF. Nun wurde der Apple-exklusive Neuling im Geekbench gesichtet.
Wie Techpowerup meldet, liegt die Single-Core-Performance des Core i9-10910 6,9 Prozent oberhalb der Leistung eines vergleichbaren Core i9-10900. Im Multi-Threading hat die für Apple gebaute CPU jedoch das Nachsehen. Im Geekbench liegt sie demnach 9,6 Prozent zurück. Allerdings kommt es auch ganz drauf an, welche gemeldeten Werte man heranzieht. Die schwanken beim Geekbench nämlich stark. Tendenziell dürften sich höhere Ergebnisse durch den höheren Basistakt erklären, der beim Core i9-10910 bei 3,6 GHz liegt und damit nur 100 MHz unter dem des Comet-Lake-S-Flaggschiffs in Form des Core i9-10900K. Zum Vergleich: Der Core i9-10900 bietet hier nur 2,8 GHz. Der maximale Boost des Core i9-10910 soll bei 5,0 GHz liegen; per Turbo Boost 3.0 sind beim Core i9-10900 aber bis zu 5,1 GHz möglich.
Angeblich mit TDP von 95 Watt
Die TDP des Core i9-10910 liegt Gerüchten nach bei 95 Watt, während die des Core i9-10900 deren 65 betragen soll. Im Schnitt sollte die Apple-CPU also schneller sein als der frei erhältliche Chip. Der Core i9-10900K steht als Flaggschiff mit 125 Watt diesbezüglich aber immer noch an der Spitze.
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Die kürzlich vorgestellte iMac-Generation kann man übrigens auch mit einer interessanten Grafikkarte ordern. Die optional erhältliche Radeon Pro RX 5700 XT bietet wie die aus dem Desktop-Segment bekannte Radeon RX 5700 XT 40 Compute-Units, hat mit 16 GiByte GDDR6 aber doppelt so viel Speicher verbaut. Wer mit einen aktuellen Pixelbeschleuniger mit dieser Speichermenge liebäugelt, könnte bei der nächstem GPU-Generation fündig werden.
Quelle: Techpowerup, Leakbench, Geekbench
