Radeon Pro RX 5700 XT mit 16 GB: Neue iMacs mit bis zu zehn Kernen vorgestellt
Apple hat neue iMac-Modelle vorgestellt. Die 27-Zoll-Geräte sind mit neuen Intel-Prozessoren mit bis zu zehn Kernen bestückt und können auch mit einer Radeon Pro RX 5700 XT bestellt werden. Anders als das aktuelle Gaming-Flaggschiff von AMD bietet dieses 16 GiByte GDDR6-Speicher.
Apple hat neue iMacs im bekannten Gehäuse am Start. Die 27 Zoll große Version der Desktop-PCs verfügt neuerdings über Intel-Prozessoren der zehnten Generation, wahlweise mit sechs, acht und zehn Kernen. Daneben sorgen die neuen Radeon Pro-Grafikchips für Aufsehen. Nutzer können den 27 Zoll großen iMac beispielsweise mit einer Radeon Pro RX 5700 XT bestellen. Die bietet laut AMD wie die aus dem Desktop-Segment bekannte Radeon RX 5700 XT 40 Compute-Units, hat mit 16 GiByte GDDR6 aber doppelt so viel Speicher.
Als Alternative stehen auch eine Radeon Pro 5700 und eine Radeon Pro 5500 XT mit jeweils 8 GiByte sowie eine Radeon Pro 5300 mit vier GiByte Grafikspeicher bereit. Außerdem verfügt das 27-Zoll-Display mit 5K-Auflösung jetzt über die Umgebungslicht-Anpassung True Tone. Ebenfalls neu, aber optional ist die bereits vom Pro Display XDR bekannte Nanostruktur, die Spiegelungen reduzieren soll.
Bekannte GPUs beim iMac Pro
Wie von Apple gewohnt, muss man auch für das Basismodell mit Sechskern-CPU, 8 GiByte Arbeitsspeicher, der Radeon Pro 5300 GPU und einer 256 GByte großen SSD bereits tief in die Tasche greifen. 2.046,05 Euro kostet der 27-Zoll-iMac mindestens. Aufpolierte Versionen des 21,5-Zoll-iMac sind bereits ab 1.266,25 Euro erhältlich - dort kommt allerdings noch ältere Hardware zum Einsatz. Als Grafikchips etwa eine Intel Iris Plus Graphics 640, eine Radeon Pro 555X mit 2 und eine Radeon Pro 560X mit 4 GiByte Speicher.
Der 27 Zoll große iMac Pro bietet nun mindestens einen Intel Xeon W (3 GHz, 23,75 MiByte Cache) mit zehn Kernen. Wer einen höheren Leistungsbedarf hat, kann auch zu einem Xeon W mit 14 Kernen und 2,5 GHz (33,25 MiByte Cache) oder einen mit 18 Kernen bestückten Xeon W mit 2,3 GHz (42,75 MiByte Cache) greifen. In puncto GPU haben Käufer die Wahl zwischen einer Radeon Pro Vega 56 mit 8 GiByte HBM2-Grafikspeicher, einer Pro Vega 64 mit 16 GiByte HBM2-Speicher und einer Pro Vega 64X mit 16 GByte HBMB2-Speicher. Der Arbeitsspeicher kann mit Kapazitäten von 32 GByte (DDR4 ECC, 2.666 MHz) 64, 128 und 256 Giyte bestellt werden. Greift man zum kleinsten Modell des iMac Pro, werden mindestens 5.360,35 Euro fällig.
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Die nun vorgestellten iMacs dürften die letzten neuen Modelle mit Intel-Prozessor beziehungsweise x86-Unterbau sein. Ab Ende 2020 plant Apple die Veröffentlichung erster Modelle mit ARM-Prozessor. Geräte mit Intel-CPU sollen aber noch Jahre lang unterstützt werden.
Quelle: Apple (iMac, iMac Pro), AMD

Mit der kommenden Gen. wird es ja auch nicht wirklich besser.
Na dann Hut ab vor Apple mit der RX 5700 XT mit 16 GB.