Intel: Core i9-9900K, i7-9700K & i5-9600K offiziell vorgestellt [Update]
Jetzt aktualisiert: Intel hat im Rahmen einer Präsentationsveranstaltung in New York die neunte Generation seiner Core-i-Prozessoren vorgestellt, darunter den Core i9-9900K, i7-9700K und i5-9600K. Als Refresh der "Coffee Lake S"-Reihe sollen die neuen CPUs vor allem mit mehr Takt und Kernen bei gleichbleibender TDP punkten.
Aktualisierung vom 09.10.2018: Mittlerweile stehen weitere Informationen zur neuen Intel-9000er-Serie für den Desktop zur Verfügung, die wir an dieser Stelle nachreichen wollen. So sind die Daten der drei neuen CPUs schon in Intels Ark-Datenbank (inklusive der GPU-Taktraten, weshalb wir die Tabelle überarbeiten konnten), außerdem hat Intel auch schon seine offizielle Preisliste aktualisiert.
Intel verlangt für den i9-9900K laut Liste einen satten Preisaufschlag von 36 Prozent gegenüber dem 8700K - dafür bekommt der Käufer zusätzlich zwei physische Kerne mit HT, 4 MiB mehr L3-Cache und etwas mehr Takt (der Basistakt des i9-9900K liegt sogar 100 MHz niedriger, dafür sind die Turbostufen 300-400 MHz höher). Rund 30 Prozent mehr kostet der i9-9900K gegenüber dem i7-9600K, dafür bekommt man Hyper-Threading, 100 MHz mehr bei den Turbostufen und die 4 MiB mehr L3-Cache. Interessant dürfte auch der Vergleich i7-9700K gegen i7-8700K werden. Hier liegen 23 Prozent Preisunterschied dazwischen, beim 9700K bekommt aber erstmals einen i7-Prozessor ohne HT. Dafür hat er zwei Kerne mehr, einen 100 MHz niedrigeren Basistakt und 200-300 MHz mehr Turbotakt.
Im Handel sind die neuen CPUs trotz der Beteuerungen von Intel noch nicht wirklich gelistet oder lieferbar, weshalb man auch noch nichts Seriöses über die Europreise sagen kann. Ein 8700K liegt weiter bei rund 490 Euro lieferbar im Moment, der Listenpreis liegt bei 359 US-Dollar. Zum Start im Oktober 2017 war der Preis bei 400 Euro, bis November stieg er wegen schlechter Verfügbarkeit auf 440 Euro. Es wäre also - diese Analoge vorausgesetzt - nicht weiter verwunderlich, wenn der i9-9900K bis Jahresende bei 600 Euro oder mehr stehen würde. Aktuell bietet genau ein Shop den 9900K zum Preis von 599 Euro an.
| Kerne / Threads | Basistakt | Turbo 1 / 2 / 4 / 6 / 8 Kerne | L3-Cache | GPU | GPU-Takt | Speicher | TDP | UVP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Core i9-9900K | 8/16 | 3,6 GHz | 5,0 / 5,0 / 4,8 / 4,7 / 4,7 GHz | 16 MB | UHD 630 | 1.200 MHz | DDR4-2666 | 95 W | $ 488 |
| Core i7-9700K | 8/8 | 3,6 GHz | 4,9 / 4,8 / 4,7 / 4,6 / 4,6 GHz | 12 MB | UHD 630 | 1.200 MHz | DDR4-2666 | 95 W | $ 374 |
| Core i7-8086K LE | 6/12 | 3,7 GHz | 5,0 / 4,6 / 4,4 / 4,3 / – GHz | 12 MB | UHD 630 | 1.200 MHz | DDR4-2666 | 95 W | $ 429 |
| Core i7-8700K | 6/12 | 3,7 GHz | 4,7 / 4,6 / 4,4 / 4,3 / – GHz | 12 MB | UHD 630 | 1.200 MHz | DDR4-2666 | 95 W | $ 359 |
| Core i7-8700 | 6/12 | 3,2 GHz | 4,6 / 4,5 / 4,3 / 4,3 / – GHz | 12 MB | UHD 630 | 1.200 MHz | DDR4-2666 | 65 W | $ 303 |
| Core i5-9600K | 6/6 | 3,7 GHz | 4,6 / 4,5 / 4,4 / 4,3 / – GHz | 9 MB | UHD 630 | 1.150 MHz | DDR4-2666 | 95 W | $ 262 |
| Core i5-8600K | 6/6 | 3,6 GHz | 4,3 / 4,2 / 4,2 / 4,1 / – GHz | 9 MB | UHD 630 | 1.150 MHz | DDR4-2666 | 95 W | $ 257 |
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Nachdem die technischen Eckdaten der neuen Intel-Prozessoren bereits seit geraumer Zeit durch den Äther geisterten, hat Intel die CPUs für den bestehenden Sockel LGA 1151 (v2) nun offiziell vorgestellt, was auch per Livestream übertragen wurde. Das Topmodell stellt der Core i9-9900K dar, der acht Kerne und 16 Threads mit bis zu 5,0 GHz im Turbo-Modus auf die Desktop-Plattform bringt, wobei der Basistakt mit 3,6 GHz gegenüber dem Core i7-8700K etwas niedriger ausfällt. Der Core i7-9700K mit seinen ebenfalls acht Kernen muss unterdessen auf Hyper-Threading verzichten und bietet weniger L3-Cache sowie etwas weniger Takt. Der i5-9600K positioniert sich nur knapp über seinem Vorgänger.
Alle drei Modelle sollen über verlötete Heatspreader zur besseren Wärmeabfuhr verfügen und in Hardware gegen die Sicherheitslücken Sicherheitslücke L1 Terminal Fault (L1TF) und Meltdown V3 gewappnet sein, während die anderen Varianten weiter per Microcode abdeckt sein sollen. Die Markteinführung der neuen CPUs soll am 19. Oktober erfolgen. Passend dazu gibt es auch den neuen Z390-PCH der gegenüber dem Vorgänger Z370 in 14 nm gefertigt wird und USB 3.1 Gen 2 (10 Gbit/s) sowie teilweise integriertes WLAN mit an Bord hat. Auch die bisherigen Chips der 300er-Serie unterstützen die neuen CPUs, wofür ein BIOS-Update nötig sein kann. Unterdessen soll die High-End-Desktop-Plattform LGA2066 im November neue Core-X-Prozessoren mit bis zu 18 Kernen erhalten, während es für den professionellen Einsatz einen Xeon mit 28 Kernen geben soll.
Quelle: Screenshot: PCGH
Intel: Neuer Xeon mit 28 Kernen im November
Quelle: Intel via computerbase.de


Das ist nur ein Platzhalter
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Cyberport hat doch nicht mehr alle Latten am Zaun Intel Core i9-9900K, 8x 3.60GHz, boxed ohne Kühler ab €' '999 (2018) | Preisvergleich Geizhals Deutschland
TDP heißt nicht Verbrauch. Das Teil wird locker mehr ziehen, wo soll die Verbesserung denn her kommen?
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