Intel Coffee Lake-S: Core i5-8600, i5-8500 & i3-8300 bestätigt [Update]
In seiner "Material Declaration Data Sheet"-Datenbank hat Intel zahlreiche noch nicht veröffentlichte Prozessoren aufgenommen, die in absehbarer Zukunft vorgestellt werden dürften. Neben mehreren Celeron- und Pentium-Modellen betrifft das den Core i5-8600, i5-8500 und den i3-8300. Gegenüber den bereits veröffentlichten CPUs verändert sich wahrscheinlich nur der Kerntakt.
Update vom 16.02.18:
Zwischenzeitlich hat auch newegg.com, einer der größten US-amerikanischen Handelsplätze für Hardware, den Core i5-8600, Core i5-8500 sowie die Celeron-Modelle G4920 und G4900 gelistet. Die Einträge stammten von einem Drittanbieter, der die CPUs laut eigenen Angaben bereits auf Lager hatte. Inzwischen wurden die Einträge schon wieder entfernt, die Webseite techpowerup.com hat jedoch Beweis-Screenshots erstellt. Vieles deutet auf eine zeitnahe Vorstellung seitens Intel hin.
Originalartikel vom 01.02.18:
Es wird bereits seit einiger Zeit gemunkelt, dass Intel in den kommenden Wochen seine Prozessorfamilie Coffee Lake-S erweitern könnte. Aktuell fehlen noch zahlreiche Zwischenmodelle sowie die stromsparenden T-Ausführungen mit weniger Kerntakt, die es in den vorherigen Generationen gab. Inzwischen hat Intel erstmals selbst weitere CFL-S-CPUs bestätigt, wenn auch nicht ganz gewollt. Die Kollegen von computerbase.de haben acht Modelle in der "Material Declaration Data Sheet"-Datenbank (MDDS) ausfindig gemacht.
Die Produktnamen werden nicht direkt genannt, lassen sich anhand der Endungen aber einfach ablesen. Im unteren Bereich soll es je zwei neue Celeron- (G4900, G4920) und Pentium-CPUs (G5400, G5500) geben. Alle vier Modelle dürften Zweikerner darstellen, wobei Intel bei den Pentiums inzwischen SMT aktiviert lässt. Mit vier Threads und Preisschildern von unter 100 Euro eignen sich aktuelle Pentiums für Einsteiger-PCs. Allerdings bleibt abzuwarten, ob die Neulinge das Preisniveau der Kaby-Lake-S-Vorgänger erreichen können - physisch dürfte es sich um die gleichen Dies handeln.
Darüber wird Intel früher oder später die Core-Modelle i5-8600, i5-8500 und i3-8300 positionieren, die sich von ihren Brüdern wahrscheinlich nur beim Kerntakt unterscheiden. Sucht man nach den von Intel angegebenen Codes in einer Suchmaschine, finden sich bereits einige US-amerikanische Listungen. Die teilweise angegebenen Basistaktraten decken sich mit vorangegangenen Leaks: Der i3-8300 soll mit 3,7 GHz (ohne Turbo) takten, der i5-8500 mit mindestens 3,0 und der i5-8600 mit 3,1 GHz. Da der Turbo des i5-8400 mit bis zu 4,0 GHz bereits recht hoch ausfällt, wird ein Test zeigen müssen, inwiefern sich die teureren CPUs lohnen. Die Webseite videocardz.com zeigt Screenshots eines australischen Händlers, laut dem die neuen Intel-Prozessoren am 14. Februar erscheinen sollen.

Bin schon mal auf Benchmarks gespannt
Ich schließe mich der Frage von Gizfreak an: Ohne die günstigen Boards machen die CPUs doch kaum Sinn
i3 8350k ist und bleibt der geilste
Zweitens hatte eine eventuelle Inkompatibillität immer einen technischen Grund. Bei AM2 und AM3 war es der Speichercontroller, bei AM3 und AM3+ war es die Stromversorgung des Sockels (da Bulldozer gesoffen hat ohne Ende). Aber ansonsten waren viele CPU Generationen immer kompatibel. In mein altes 990FX Extreme 9 kann ich alles vom FX 9590 bis runter zum Single Core Sempron stecken.
Außerdem darf man nie die Rolle der MB Hersteller vergessen. AMD kann noch so viele Dinge ausdrücklich erlauben, wenn die MB-Hersteller nicht wollen, und so nen Mist mit Support und Bios Beschneidungen abziehen. Selbst erlebt. Obwohl zb. der B350 OC erlauben würde und prinzipiell alle AM4 CPUs unlocked ist, habe ich bei meinem Asrock B350 Pro4 nichts davon gesehen. Man konnte noch nicht mal das XMP Profil einstellen (CPU war der Athlon X4 950, der auch unlocked sein müsste), von Takteinstellungen ganz zu schweigen. Mein 990FX Extreme 9 kann z.b. von PCIe SSDs booten, mein 970 Extreme 4 nicht, da kein neues Bios Update mehr gekommen ist.
Aus genau diesem Grund favourisiere ich MSI. Dort ist zwar auch nicht alles rosig, aber immerhin ist bei MSI alles "vereinheitlicht". Ein B350 Tomahawk hat im Grunde fast die selben Features (Bios-Seitig) wie ein X370 XPower.
Ich würd mich halt nicht drauf verlassen dass ich 2020 die aktuelle Highend-CPU in ein Board von 2017 reinquetschen kann, nur weil der Sockel bis 2020 unterstützt wird. Mehr hab ich nicht gesagt.
Aber egal, jetzt bin ich halt der böse AMD-Basher, Lügner oder der Dumme, was auch immer.
Ist bei AMD nicht viel anders. Diese Zeile hast sehr schön herausgehoben. Denn bis jetzt ist es nicht viel anders. Ob es anders sein wird werden wir erst in den nächsten Jahren sehen.
zugegebenermaßen, die zitierte Zeile hätte eher so lauten sollen: Und bei aktuellen AM4 Boards wissen wir in wirklichkeit noch nicht, ob sie mit Zen2 umgehen werden können bzw. ob ein aufrüsten mit unterstützten Modellen sinnvoll ist.
Jetzt ist es unmissverständlicher.
Dieser Mensch sagt er wird laufen.
AMD Zen 2 - AMD wird Sockel AM4 bis 2020 unterstutzen - GameStar