Core i3-9100F: Intels günstigster Desktop-Vierkerner für 105 Euro verfügbar
Intels zuletzt veröffentlichten Prozessoren der Reihe Coffee-Lake-S-Refresh erreichen langsam den Markt. Vor allem der Core i3-9100F fällt auf, weil er die Einsteigerklasse neu bedient. Mit einem hiesigen Preisschild von circa 105 Euro stellt er den günstigsten Vierkerner für Intels Sockel-1151-Plattform dar. Die Auslieferung hat bereits begonnen.
Bisher bot Intel den Core i5-9400F als günstigsten Prozessor innerhalb der Coffee-Lake-S-Refresh-Familie an. Er wartet mit sechs Rechenkernen bei einem Takt von 2,9 bis 4,1 GHz für mittlerweile rund 150 Euro auf. Darunter konnten Intel-Nutzer abseits von Pentiums bisher nur zum Vierkerner Core i3-8100 aus der ursprünglichen Coffee-Lake-S-Serie greifen, der mit Preisen ab 125 Euro allerdings weniger attraktiv erscheint. Ende April hat Intel schließlich eine Erweiterung seines Portfolios veröffentlicht, die langsam, aber sicher den deutschen Markt erreicht.
Straßenpreis trotz gestiegener UVP gesunken
Als neue Einsteigermodelle sieht Intel den Core i3-9100 und Core i3-9100F vor. CPU-seitig fallen beide Prozessoren mit vier Kernen, 6 MiByte L3-Cache und Taktraten von 3,6 bis 4,2 GHz - die i3-Klasse nutzt erstmals einen Turbo-Modus - identisch aus. Bei der F-Version deaktiviert Intel die UHD-630-iGPU komplett. Diese ist inzwischen breit verfügbar und hält beim Preis eine Überraschung parat. Die unverbindliche Preisempfehlung gegenüber dem Core i3-8100 hat Intel minimal von 117 auf 122 US-Dollar angehoben. Der Straßenpreis zeigt sich davon unbeeindruckt: Der Core i3-9100F startet bei 105 Euro.
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Einen günstigeren Vierkerner für den Sockel 1151 gibt es nicht. Theoretisch sollte der Core i3-9100 mit nutzbarer iGPU genauso viel kosten, aktuell ist er aber in Deutschland nirgendwo verfügbar. In Anbetracht des Core i5-9400F dürfte der Prozessor im Handel zudem teurer ausfallen. Auch die anderen neuen Modelle, die Intel im April offiziell veröffentlichte, sind bisher kaum erhältlich.

Man muss die Sinnhaftigkeit nicht immer hinterfragen: Es gibt verschiedene Ziel- und Interessensgruppen. Du bist keine davon - Fertig!
Ich sehe 4-Kerner ohne HT/SMT bei den aktuellen Preisgefüge eigentlich als obsolet.
Wenn man wirklich einen PC für einfache Office Arbeiten benötigt dann tut es auch ein Athlon 200GE.
Und wenn man mehr Leistung benötigt dann drückt preislich von oben her der Ryzen 5 1600 mit seinen 12 Threads - oder sogar der 2600 wenn man ihn im Angebot erwischt.
Natürlich hat der i3-9100(F) die um einiges bessere Single-Core Leistung - aber es ist nicht so das Games die eine hohe Single-Core Leistung benötigen deswegen auf den Ryzen "unspielbar" sind.
Allerdings ist es umgekehrt so das es durchaus Games gibt die mit nur 4 Kernen ohne HT/SMT Probleme haben - siehe BF5, AC:Odyssey etc..
PS:
Selbiges gilt aber natürlich auch für den 2200G!
Da wäre für minimales Gaming eher der 2400g anzuraten.
Den Rest holt die CPU über die IPC gegenüber Zen1.
Wozu brauche ich denn dann 6 Kerne? Wieso nehme ich dann nicht die höhere ST Performance mit?
Wie schon gesagt, ziemlich konstruiert.