Intel Coffee Lake: Achtkerner mit zwei TDP-Stufen?
Intels Achtkerner auf Basis von Coffee Lake wird immer wahrscheinlicher. Nachdem die Tage schon Eckdaten in einer Datenbank aufgetaucht sind, nennt Intel selbst nun TDP-Fenster für den Prozessor.
Die Häufigkeit, mit der ein noch namenloser Achtkerner von Intel auf Basis von Coffee Lake in Datenbanken auftaucht, deutet wohl darauf hin, dass eine Vorstellung des Produktes in nicht mehr allzu weiter Ferne liegt. Jüngst war es Intel selbst, die den entsprechenden Hinweis lieferten, dass da noch etwas kommt. Er bestätigt einmal mehr die Existenz eines solchen Produktes und nennt auch eine TDP.
Demnach soll Coffee Lake als Achtkerner mit (zu erwartenden) 95 und 80 Watt kommen. Das bedeutet, dass es neben dem Topmodell als K-Prozessor wohl auch noch eine gezähmte Version geben wird, die in das kleinere Fenster der Verlustleistung passt. Konkret stammen die Daten von einem kleinen Xeon E3, aber die lassen sich in dem Fall auch in den Mainstream-Desktop-Bereich umlegen. Entdeckt hat es übrigens Computerbase.
Das enge TDP-Korsett dürfte allerdings dazu führen, dass die Achtkerner in der Basis keine Taktwunder sind. Erst die Tage tauchte ein Hinweis auf, dass es bei 2,6 GHz Basistakt bleiben wird. Turbotakte sind keine bekannt. Die könnten im Einzelfall durchaus die 4 GHz reißen, aber sobald mehrere Kerne parallel beansprucht werden, dürfte es rasch nach unten gehen. Das macht einen K-Prozessor besonders interessant, weil man es hier ein Stück weit selbst in der Hand hat, wie flott die CPU zu Werke geht.
Passend zum Achtkerner wird auch der Z390 erwartet, der mittlerweile kein Geheimnis mehr ist und zur Computex erwartet wird. Davon ausgehend darf man wohl behaupten, dass dies auch beim Coffee-Lake-Achter so sein wird, denn die Mainboard-Hersteller werden so oder so mindestens hinter verschlossenen Türen darüber sprechen. Das hat in Taipeh bereits Tradition.

Ringbus hat teilweise gravierende Nachteile, aber bis 8-10 Kerne sollte das noch in Ordnung sein. Beim Broadwell-EX waren es 4 Ringbusse mit 2 Brücken beim 24-Kerner.
Hab bisher nix gefunden, daher ja der Einwurf. Allerdings hatte es ja seine Gründe, auf Mesh zu gehen mit den bekannten Nachteilen. Wie bekannt ist der IF von AMD ebenso situativ nachteilig (z.B. Latenzen), schafft es nun also Intel mit Ring-Bus die 8 Kerne zu verbinden, ohne dass sich die Kerne selbst im Weg stehen?
Die TDP-Angaben sich doch nur noch ein Witz. Auch bei AMD hängt die Leistung und TDP eigentlich von der Kühlung ab.
Nicht mit 95Watt
Schon garnicht ohne Verlöten und mit Intel "Zahnpasta" auf dem DIE
Mich stört das Chipsatzgeschwurbel auch nicht. In den Zeitabständen wo ich die letzten Jahre aufrüste musste sowieso immer alles neu kaufen.