Logitech G Play: Das "Xbox-Handheld" wird real

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Logitech G Play: Das Xbox Handheld
Quelle: Microsoft

Gemeinsam mit dem chinesischen Entwicklerstudio Tencent Games hat das Schweizer Unternehmen Logitech einen Handheld namens G Play entwickelt. Nun ist die mobile Spielekonsole offiziell vorgestellt worden.

Für nur 419 Euro kann man mit dem Gaming-Handheld Steam Deck PC-Spiele aus der Steam Bibliothek spielen. Hersteller Valve geht davon aus, dass man "Geräte in Millionenstückzahlen" verkaufen kann und sich das Projekt etwa durch digitale Spieleverkäufe auf Steam finanziert. Anfang August berichteten wir über Pläne vom Schweizer Hersteller Logitech, ein neues Handheld zu entwickeln. Nun ist die mobile Spielekonsole, die gemeinsam mit dem chinesischen Unternehmen Tencent entstanden ist, offiziell vorgestellt worden. Ab Oktober können Kunden in den USA das Logitech G Play Cloud Gaming Handheld für rund 350 US-Dollar bei Amazon kaufen.

Was steckt drin im Logitech G Play Cloud Gaming Handheld?

In der mobilen Spielekonsole steckt eine Hardware, die nicht so leistungsfähig ist im Vergleich zum Steam Deck. Auf dem sieben Zoll großen Touchscreen mit Full-HD-Auflösung sollen nur gestreamte Videospiele oder Mobile Games genutzt werden. So ist etwa der Zugang zu Nvidia Geforce Now und zu Xbox Cloud Gaming (Beta) möglich. Allerdings benötigt man für Microsofts Streaming-Dienst ein separates Abonnement vom Xbox Game Pass, es sei denn man möchte Free-to-Play-Spiele wie Fortnite streamen. Folglich stellt dieses Handheld eine Art mobile Xbox-Konsole dar. Zudem ist der Google Play Store vorinstalliert, sodass man alle Android-Apps aus dem Appstore von Google nutzen kann.

  • Abmessungen (L x B x H in mm): 256,84 mm x 117,21 mm x 32,95 mm, 463 Gramm
  • Display: 7 Zoll, Touchscreen mit Full-HD, 60 Hz, Max. Helligkeit: 450 Candela,
  • SoC: Qualcomm Snapdragon 720G,
  • Audio: Stereo-Lautsprecher, 3,5-mm-Klinkenanschluss, Bluetooth 5.1 mit Support für aptX,
  • WLAN / Bluetooth: Dual-band-WiFi 5 (WLAN-ac), Bluetooth 5.1,
  • Akku: Lithium-Polymer-Akku, 23,1h Akkulaufzeit,
  • Anschlüsse: 1x USB-C 3.1, 1x 3,5-mm-Klinke

Bildergalerie

Der verbaute SoC Qualcomm Snapdragon 720G stammt aus dem Jahr 2019 und bildet die obere Mittelklasse in Sachen Chipsatz für Smartphones und Tablets. So sitzen zwei schnelle Cortex A76 Kerne mit bis zu 2,3 GHz und sechs auf Effizienz getrimmte Cortex A55-Kerne mit bis zu 1,8 GHz auf dem SoC. Als Grafikchip kommt eine Adreno 618 zum Einsatz. Ein Samsung Galaxy S22 beispielsweise hat mehr Leistung, als das Logitech G Cloud Gaming Handheld. Im Gegenzug soll das Handheld mit den mannigfaltigen Eingabemöglichkeiten überzeugen. So gibt es zwei Analogsticks, ein Digi-Pad, vier Actionbuttons und vier Schultertasten. Am linken Rand des Bildschirms logiert zudem eine gelbe G-Taste zum Zugriff auf spezifische Einstellungen, etwa um die Tasten neu zu belegen. Wer möchte, kann den internen Speicher via TF-Speicherkarte erweitern. Aktuell ist unklar, wann die Logitech G Play außerhalb der USA verfügbar sein wird. Wer jetzt vorbestellt, zahlt nur knapp 300 US-Dollar.

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Sammlung zum Logitech G Play Cloud Gaming Handheld:

  • Der Schweizer Hersteller Logitech hat das Logitech G Play Cloud Gaming Handheld offiziell vorgestellt.
  • In der mobilen Spielekonsole stecke Hardware, die auch in manchen älteren Smartphones zu finden ist. So sorgt ein Qualcomm Snapdragon 720G für Vortrieb. Ein Samsung Galaxy S22 beispielsweise hat mehr Leistung.
  • Allerdings bietet das Logitech-Handheld Controller-Buttons, sodass die Steuerung von Videospielen einfach möglich sein soll. Neben Zugang zum Xbox Cloud Gaming gibt es vorinstalliert den Google Play Store.
  • Die Akkulaufzeit soll bei bis zu 23,1 Stunden liegen.
  • Ab Oktober können Kunden in den USA das Logitech G Play Cloud Gaming Handheld für rund 350 US-Dollar bei Amazon kaufen.

Quelle: Logitech

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von KasenShlogga Software-Overclocker(in)
        Quatschgerät. Obwohl Cloud-Gaming von den meisten strikt abgelehnt wird, kommen sie immer wieder damit angekrochen. Dabei hat sich doch immer wieder gezeigt, dass die Leute lieber im Besitz ihrer eigenen Spielekopien sind, die unabhängig von einer Internetverbindung funktionieren.
      • Von KasenShlogga Software-Overclocker(in)
        Quatschgerät. Obwohl Cloud-Gaming von den meisten strikt abgelehnt wird, kommen sie immer wieder damit angekrochen. Dabei hat sich doch immer wieder gezeigt, dass die Leute lieber im Besitz ihrer eigenen Spielekopien sind, die unabhängig von einer Internetverbindung funktionieren.
      • Von Misanthrop68 Volt-Modder(in)
        Ich hab jetzt mein letztes Logitech Hardware in die Rente geschickt. Die gute alte Maus G502 Version 1, die schon echt lange in Einsatz war, sollte erneuert werden. Da meine letzten Tastaturen G810 und G910 nach kurzer Zeit defekte waren und der größte Teil der Kommentare über die aktuellen Maus Version gewarnt wird. Kommt mir kein Logitech mehr ins Haus. Es wird nur noch ohne Qualität hergestellt aber teuer Verkauft.
      • Von Gelöschtes Mitglied 130761
        Zitat von Schori
        Seh ich auch so. Ein Smartphone zum gleichen Preis hat eine ähnliche Leistung. Einzig Displaygröße und Akku könnten es ausmachen.
        Jup. Für das Geld kann man sich eher eine Switch holen, kann darauf dann auch die Nintendo-Spiele nativ spielen und für's Streaming nutzt man halt sein Smartphone.

        Naja, die werden schon wissen was sie machen.
      • Von Schori Volt-Modder(in)
        Zitat von juko888
        Ich verstehe das Gerät nicht. Wer soll da die Zielgruppe sein? Da kann doch auch einfach jeder sein Smartphone nutzen.
        Seh ich auch so. Ein Smartphone zum gleichen Preis hat eine ähnliche Leistung. Einzig Displaygröße und Akku könnten es ausmachen.
      • Von Gelöschtes Mitglied 130761
        Ich verstehe das Gerät nicht. Wer soll da die Zielgruppe sein? Da kann doch auch einfach jeder sein Smartphone nutzen.
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