Civilization 7: Großes Test-of-Time-Update bringt so viele Steam-Spieler wie seit 2025 nicht
Mit Update 1.4.0 steigt die Spielerzahl in Civilization 7 auf Steam wieder deutlich an. Der Test-of-Time-Patch bringt unter anderem feste Zivilisationen über mehrere Zeitalter zurück.
Totgesagte leben länger, zumindest kurzfristig. Nach dem großen Test-of-Time-Update verzeichnet Civilization 7 auf Steam wieder deutlich mehr Aktivität. Laut Steam DB lag der 24-Stunden-Spitzenwert zuletzt bei etwas über 16.200 gleichzeitigen Spielern. Die Zeit vor dem Update zeigt allerdings eher 6.000 gleichzeitige Spieler, während der bisherige Höchstwert weiterhin bei 84.558 gleichzeitigen Spielern aus dem Februar 2025 liegt. Zeitgleich landet das Game wieder in den Top 20 unter den Top-Sellern auf Steam.
Der Ausschlag fällt zeitlich mit Update 1.4.0 zusammen. Firaxis bezeichnet Test of Time offiziell als bisher umfangreichstes Update für Civilization 7. Zu den Änderungen gehören unter anderem die Möglichkeit, eine Zivilisation über mehrere Zeitalter hinweg weiterzuspielen, überarbeitete Siegbedingungen, neue optionale Zielsetzungen und zusätzliche Anpassungen an Balance, Benutzeroberfläche und Spielsystemen.
Damit reagiert Firaxis auf einen der häufigsten Kritikpunkte seit dem Start. Civilization 7 hatte mit seinem Zeitalter-System bewusst an der bisherigen Formel gerüttelt, viele Spieler störten sich jedoch daran, dass Zivilisationen im Verlauf einer Partie gewechselt werden mussten. Test of Time entschärft diesen Punkt nun deutlich.
Auffällig ist dabei nicht nur die höhere Spielerzahl, sondern auch die erneute Aktivität bei den Nutzerwertungen. Laut den vorliegenden SteamDB-Daten bleibt das Gesamtbild allerdings angespannt: Die SteamDB-Wertung liegt bei rund 48 Prozent, die Nutzerrezensionen sind weiterhin gemischt. Das spricht dafür, dass das Update zwar Aufmerksamkeit erzeugt, aber noch keine klare Trendwende belegt.
Auch inhaltlich dürfte die Bewertung davon abhängen, wie stark die Änderungen im laufenden Spiel greifen. Mehr Freiheit bei der Zivilisationswahl und flexiblere Siegbedingungen adressieren zwar zentrale Kritikpunkte, beheben aber nicht automatisch alle Schwächen, die seit Release diskutiert werden. Dazu zählen laut Spielerreaktionen weiterhin UI-Fragen, Lesbarkeit, Balancing und der Umfang kostenpflichtiger Zusatzinhalte.
Mitmachen und kommentieren
Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Sollten Sie noch keinen Extreme-Account haben, laden wir Sie zu einer Registrierung im Forum ein. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln. Folgen Sie gerne PCGH bei 🔈 Youtube oder 💬 Whatsapp und erhalten Sie Neuigkeiten zu Grafikkarten, CPUs und Gaming direkt in Ihrem Feed.
Quelle: SteamDB
