AMD: CEO Lisa Su bestätigt deutlichen Preisaufschlag durch TSMC-Fabrik in USA
Die Fertigung vergleichbarer Chips am TSMC-Standort in den USA im Vergleich zu Taiwan wurde von AMDs Geschäftsführerin Dr. Lisa Su näher umrissen.
Im Vergleich zu ähnlichen Chips aus Fabriken in Taiwan sollen in den USA gefertigte Chips "mehr als 5 Prozent, aber weniger als 20 Prozent" teurer sein, teilte Su am Mittwoch bei einer KI-Veranstaltung in Washington mit, wie Bloomberg berichtet. AMD erwartet demnach die ersten Chips aus den TSMC-Werken in Arizona, in die kräftig investiert wird, bis Ende des Jahres, so die AMD-Geschäftsführerin.
Die zusätzlichen Kosten sollen sich aber lohnen, da so die Chip-Versorgung diversifiziert werde, erklärte Su in einem Interview mit Bloomberg Television nach ihrem Auftritt auf der Bühne. Dadurch werde die Branche weniger anfällig für Störungen, wie sie etwa während der Pandemie aufgetreten sind. "Wir müssen die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette berücksichtigen", sagte sie. "Das haben wir in der Pandemie gelernt."
Das neue Werk von TSMC in Arizona sei zudem in Bezug auf die Chip-Ausbeute bereits mit denen in Taiwan vergleichbar, heißt es von AMD. Bei der Veranstaltung waren auch US-Präsident Donald Trump und andere Regierungsvertreter vor Ort, um die Einführung ihres "KI-Aktionsplans" zu diskutieren. Su sagte, sie begrüße die Zusammenarbeit zwischen Regierung und Industrie und die Tatsache, dass KI für die Regierung eine Priorität sei. "Was mir an dem KI-Aktionsplan besonders gefällt, ist, dass er sehr umsetzbar ist", sagte sie.
AMD: KI-Chips im Fokus
Mit Hinblick auf die strengen Exportvorschriften und die kürzliche Aussetzung der Beschränkungen für den Versand bestimmter Arten von KI-Beschleunigern nach China sagte Su indes laut dem Bericht, dass die künftige Politik dahingehend ausgewogen sein müsse. Die Genehmigung von Lieferungen an Verbündete der USA werde dazu beitragen, dass die Technologie des Landes weiterhin die Grundlage für KI-Systeme überall auf der Welt bildet.
"Es ist ein schwieriger Balanceakt", sagte sie. "Ich denke, die Regierung hat bei der Zusammenarbeit mit uns gute Arbeit geleistet." Während ihrer Rede auf der Bühne fügte Su außerdem hinzu, dass sie eine anhaltend hohe Nachfrage nach KI-Chips sieht und verwies dabei auf die Investitionen in KI durch Sam Altman von OpenAI und Elon Musk von xAI.
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Wortwahl und so, macht halt viel aus. Bin ja nicht der einzige der das so verstanden hat.
Solche Kommentare immer.
WENN es keine CPUs mehr gibt kann man nur das kaufen was auf dem Markt ist.
Sollange das nicht der Fall ist nehme ich gerne die "Taiwan" Chips die dann min. 5% billiger sind.