Chernobylite angespielt - Düsteres Survival-Abenteuer mit beeindruckend glaubwürdiger Grafik
Auf der Gamescom konnten wir das neue Spiel des polnischen Studios The Farm 51 anspielen. Bei der Pre-Alpha-Version besticht vor allem die düstere Atmosphäre und die sehr glaubwürdige Nachbildung der radioaktiven Zone um den Katastrophen-Reaktor, welche die Entwickler mit der Unreal Engine 4 und Photogrammetrie sowie Laser-Scans umgesetzt haben. Wir schildern unsere Eindrücke der frühen PC-Version.
Der polnische Entwickler The Farm 51 hat ein Händchen für stimmige und atmosphärische Spiele, das jüngste Horror-Abenteuer des Studios setzt nach unseren Eindrücken von der Gamescom gar nochmals Akzente. Der Titel ist eine interessante Mischung aus Horror- und Rollenspiel samt Diaglogsystem und verzweigender Handlung und würzt die Melange mit Shooter- und Survival-Elementen sowie einem Touch Sci-Fi und Surrealismus. In Chernobylite begeben Sie sich in der Haut des Protagonisten Igor 30 Jahre nach dem Unglück von 1986 in die Sperrzone um den Katastrophen-Reaktor, um nach Ihrer verschollenen Verlobten Tatyana zu suchen, die ihm immer wieder in Visionen und Träumen erscheint. Tatyana verschwand wie unzählige andere Personen während der Katastrophe auf mysteriöse Weise. Igor, der zum Zeitpunkt des GAUs als Wissenschaftler in Tschernobyl tätig war, macht sich zu Beginn der Gamescom-Demo mit einem kleinen Team in das verwilderte, verlassene und verstrahlte Gebiet um das zerstörte Kernkraftwerk auf, um das Geheimnis zu lösen und seine verschollene Geliebte zu finden. Als Einleitung in Demo und Stimmung dient ein kurzes Intro-Video, untermalt mit dem gruselig-atmosphärischen, russischen Schlaflied "Tili Tili Bom". Dann spielen wir los. Die Demo läuft mit "Very High" mit freigeschalteten Bildraten in Full HD auf einem dafür - wie so oft auf der Gamescom - eigentlich deutlich überdimensionierten Präsentationsrechner. Über die Performance lassen solcherart Demos daher oft nur sehr begrenzte Rückschlüsse zu. Aber es handelt sich ja auch noch um eine sicher nicht final optimierte Pre-Alpha-Version, also Schwamm drüber.
Da die Gamescom-Demo noch auf einer frühen Version beruht, erklären die Entwickler uns, dass sich Gameplay, Grafik und Performance noch ändern werden, ja dass selbst der Einstieg in das Spiel, wie wir ihn erleben, noch nicht in Stein gemeißelt ist. In Bezug auf den Spieleinleitung erscheinen uns große Abänderungen allerdings nicht nötig, denn die Demo von Chernobylite präsentiert sich direkt von Beginn sehr atmosphärisch und spannend. Im Video sehen Sie einen Zusammenschnitt der Gamescom-Demo.
Chernobylite Preview - Glaubhafte Umgebungen und Reminiszenz an Metro, Stalker und Fear
Zusammen mit unseren beiden Begleitern Anton und Olivier schleichen wir nachts durch die ukrainische Wildnis auf den stillgelegten Reaktor zu. Doch schon bald stellt sich heraus, dass offenbar nicht alles mit rechten Dingen zugeht, denn um das Kernkraftwerk herrscht nicht nur auffallende, militärische Aktivität, sondern unser Protagonist wird außerdem von Flashbacks und Visionen des Unglücks heimgesucht. Immer wieder taucht während des Spieles außerdem eine mysteriöse, sich seltsam abgehackt bewegende Figur mit Gasmaske auf, auch mal in Form eines kleinen Jump-Scares samt passender Akustik. Auch wenn es sich bei der Erscheinung nicht um ein gruseliges kleines Mädchen handelt, fühlten wir uns beim Anspielen an den Horror-Klassiker Fear erinnert. Die Präsentation und die Gestaltung der Umgebungen kitzelt in unserem Gedächtnis indes deutlich häufiger Bilder von Stalker oder Metro hervor, was insbesondere auf das Szenario, die dreckig-realistische Präsentation, sowie die gefährlich wirkenden Soldaten zurückgeht, die sich zudem, genau wie unsere Protagonisten, auf Russisch unterhalten.
Während wir in Igors Person zusammen mit Anton und Olivier durch den nächtlichen Wald auf das Kraftwerk zugehen und uns anschließend an einigen Soldaten vorbeischleichen, um durch die Kanalisation bis in die verwitterten Gänge des Katastrophenreaktors vorzudringen und dabei dem Knacken und Knistern des Geigerzählers lauschen, begutachten wir als spielender Redakteur die Gestaltung der Umgebung. Die Entwickler von Farm 51 nutzen die Unreal Engine 4 in Kombination mit erprobten und verbesserten Methoden der Photogrammetrie, welche das Studio für Get Even entwickelt und für Chernobylite verfeinert habt. Die Entwickler haben uns bereits vor einigen Jahren die für Get Even eingesetzten Techniken nähergebracht, Chernobylite geht - auch dank der genutzten Unreal Engine 4 noch weiter und nutzt beispielsweise Laserscans und Drohnenmaterial, um gesamte Gebäude und bekannte Plätze der Todeszone akkurat in das Spiel zu integrieren. Die UE4 ist laut den Entwicklern deutlich besser für ihre Zwecke und den Einsatz von Photogrammetrie geeignet ist als die noch in Get Even genutzte Unreal Engine 3, für welche zudem umfassende Änderungen nötig waren. Dank der neuen Engine, deren Physically Based Rendering und erweiterten Beleuchtungstechniken können die Umgebungen und Objekte sowie die Lichtsituationen und andere Einflüsse in Chernobylite zudem deutlich dynamischer als noch in Get Even ausfallen.
Das Integrieren der per Photogrammetrie erfassten Gebäude, Objekte, Texturen und Vegetation in die händisch ausgeschmückten Umgebungen funktioniert augenscheinlich ausgesprochen gut, denn das sich zum Beginn der Gamescom-Demo vor dem nebligen Nachthimmel abzeichnende Kernkraftwerkt samt dem gewaltigen Betonsakrophag über Reaktor 4 wirkt sehr authentisch. Dies gilt auch für viele der restlichen Levelbausteine sowie viele der Texturen sowie Elemente wie den pflanzlichen Bewuchs oder umherliegenden Schutt. Besonders realistisch wirken die staubigen und mit Schutt und blätternder Farbe atmosphärisch ausgeschmückten und schick ausgeleuchteten Eingeweide des Kraftwerks. Dass die Entwickler die Umgebungen von Chernobyl und der verlassenen Arbeiterstadt Prypjat so akkurat umzusetzen wissen, ist allerdings etwas weniger überraschend, wenn man ein weiteres Projekt von The Farm 51 berücksichtigt: Mit Chernobyl VR Project arbeitet das Studio außerdem an einer virtuellen Version von Chernobyl, in der Sie die Geschichte der Umgebung und von betroffenen Personen erfahren können. Es ist davon auszugehen, dass es bei den Assets von Chernobylite und den virtuellen Umgebungen von Chernobyl VR einige Überschneidungen gibt und dass die Recherche zur Historie der Katastrophe und den Schicksalen ehemaliger Bewohnern der Authentizität von Chernobylite zugutekommt.
Im Inneren des Kraftwerks angelangt, erleben wir einige der Horror-, Sci-Fi- und surreal anmutenden Elemente von Chernobylite. Mit unseren Begleitern sind wir auf dem Weg in den Kontrollraum, um einen Teil des Reaktors wieder hochzufahren, während Igor wiederholt von geisterhaften Stimmen und Visionen geplagt wird. Zugang zum Reaktorraum benötigen wir wiederum, um ein seltsames Gerät, das Igor entwickelt hat, mit Energie zu versorgen. Denn das in sinisterem Grün glühende Chernobylite, das namensgebende Material, welches nach der katastrophalen Kernschmelze entstanden ist, ist eine extrem potente Energiequelle. Mit dieser und Igors Gerät können wir Risse im Zeit-Raum-Kontinuum auftun, wie unser Protagonist seinen verdutzten Begleitern erklärt und schlussendlich, am Ziel angekommen, durch den Einsatz des Geräts demonstriert. Mithilfe dieser Risse wollen wir Tatyana, Igors Verlobte wiederfinden. Doch während der Demo kommt uns ein mysteriöser "Black Stalker" in die Quere, der offensichtlich übernatürliche Fähigkeiten besitzt. Mit Ach und Krach können wir durch den zuvor erstellten Riss flüchten und finden uns in einer seltsamen Parallelwelt wieder, in deren schwarzem Nichts dicke Streben des düstergrünen Chernobylites ineinander verschlungene, labyrinthartige Pfade bildet. Schließlich entkommen wir durch einen weiteren Riss und finden uns mitten in der verwildert-verwunschenen Zone wieder, in der ein seltsamer, widernatürlicher Sturm tobt und gift-grün gefärbte, radioaktive Blitze niedergehen lässt - hat Igor mit seinem Riss das Raum-Zeitkontinuum zerstört und die Welt dem Untergang geweiht? Die Antwort auf die beklemmende Frage muss vorerst warten. Wir erkunden den schön gestalteten, verwilderten Wald, bröckelnde Bunker, verwitterte Bauwagen und Ruinen aus rostzerfressenem Stahlbeton, während der Sturm abklingt und sich die Nacht langsam ihrem Ende neigt, am noch düsteren Morgenhimmel indes schön wie beunruhigend farbige Auroren tanzen. Hier beginnt das eigentliche Abenteuer von Chernobylite. Doch nachdem wir ein kleines Rätsel gelöst und anschließend per Crafting-System sowie einer Feuerstelle ein Mahl inmitten der verwilderten Ruinen zubereitet haben, endet leider unsere Anspielzeit.
Chernobylite Preview - Fazit der Gamescom-Demo
Das Chernobyl-Abenteuer hat uns auf der Gamescom viel Freude bereitet und wir sind sehr gespannt, wie Igors Geschichte weitergeht und wie sich das Gameplay entwickeln und ob schließlich alles sauber ineinander greifen wird. Soweit es die Demo betrifft, funktionierten die wenigen testbaren Mechaniken schon gut und motivierten. Die Atmosphäre, die schicke Beleuchtung sowie die per Photogrammetrie ausgesprochen glaubhaft ins Spiel integrierten Texturen, Objekte und Gebäude wirken außerdem sehr appetitlich und trotz einiger recht offensichtlichen Inspirationsquellen wirkt Chernobylite eigenständig. Ob das Spielkonzept schlussendlich aufgehen wird, wird sich indes noch klären müssen. Um uns diesbezüglich eine Meinung zu bilden, war die Demo zu kurz und wir konnten nur wenige der für das finale Spiel geplanten Mechaniken ausprobieren. Auch sollten die Entwickler noch ein wenig an der Technik feilen, denn hier und dort verschluckte sich unser Präsentationsrechner trotz nur Full-HD-Darstellung ein wenig - sichtbar sind diese Ruckler auch im von den Entwicklern stammenden Gameplay-Video. Einige der Texturen sind zudem etwas niedrig aufgelöst und die Charaktere wirken ein wenig polygonarm und etwas hölzern animiert - doch ist die Entwicklung von Chernobylite natürlich auch noch lange nicht abgeschlossen. Bei The Farm 51 handelt es sich ja außerdem nicht um einen multimilliardenschweren Triple-A-Produzenten, sondern um ein kleines Studio, mit nur wenigen an Chernobylite beteiligten Entwicklern, welche zudem auf öffentliche Unterstützung via Kickstarter angewiesen waren - und für ein solches Projekt ist die audio-visuelle Präsentation im Grunde durchaus eindrücklich. Wir jedenfalls sind von dem Gespielten sehr angetan und freuen uns gespannt darauf, weitere Ausflüge in die gespenstige Todeszone zu unternehmen. Wenn es nach Plan geht, wird im Herbst eine Early-Access-Version erscheinen.

Majak als solches oder der Kyschtym-Unfall? Majak als solches hat schätzungsweise ca. 8,9 ExaBq innerhalb von 50 Jahren in normaler Operation und in einer Reihe von Zwischenfällen (hier sind nur 7 von min. 11 Zwischenfällen insgesamt berücksichtigt) freigesetzt. Das ist durchaus zu vergleichen mit der, beim SuperGAU von Tschernobyl, freigesetzten Strahlung, wo es Schätzungen von 5 bis 12 ExaBq gibt. Beim Kyschtym-Unfall allein ist das nicht zutreffend, hier wird von offiziell 400 PetaBq oder 0,4 ExaBq bis wahrscheinlicher ehr 0,8 bis 1,2 ExaBq ausgegangen (Wikipedia zitiert im INES Artikel Rob Edward von dem die ebengenannten 8,9 ExaBq stammen, eindeutig falsch), von dem der Großteil lokal, soll heißen auf dem und ca. 30 km um das Majak-Gelände herum, niederging. (Nur ein kleiner Teil wurde bis zu 300 km weit weg getragen) Daher ist der Zwischenfall somit auch, imho korrekt, als INES 6 und nicht INES 7 eingestuft, wie Tschernobyl und Fukushima.
Willst du damit sagen die Kernenergie ist besser als ihr Ruf? Meiner Erfahrung nach ist es genau das Gegenteil der Fall.
Dazu sollte man wissen, dass jeders Kernkraftwerke offiziell ca. 1 PetaBq Radioaktivität an radioaktiven Gasen und Aerosolen pro Jahr freisetzen darf. Grundregel je höher der Kamin, desto mehr darf emittiert werden. Und zum Thema Wiederaufbereitung sollte man wissen, dass La Hague und Sellafield (und Rokkasho wenn denn fertig - ist quasi Japans BER) Majak in Sachen Freisetzung von Radioaktivität kaum hinterher steht, nur dass hier die meiste Radioaktivität direkt in den Atlantik (bzw. dann auch Pazifik) abgelassen wird bzw. durch den Wind dort hinein gelangt und nicht 65 Jahre lang in den Karatschai-See. Und wenn der Wind falsch steht oder die Meereströmung in den Ärmelkanal drückt beim Zerteilen der Brennstäbe? Tja, Pech. Dann lieber Krabben, Miesmuscheln und alle Lebensmittel aus der Normandie von der Speisekarte streichen... Den Camembert kann übrigens essen, da die Milch aus der Normandie vorsorglich mit anderer französischer Milch gestreckt wird. Eine offizielle Begründung gibt es dafür, meines Wissen nach, nicht. Interessant ist auch offiziell ist in Frankreich keine Radioaktivität von Tschernobyl angekommen, Kosika war zwar auch betroffen, aber bei ihnen ist nichts angekommen, ist klar... Hoffe ja nicht, dass es bei unseren Freunden zum SuperGAU kommt, wäre aber interessant, ob dann dabei was "offiziell" kontanimert wird oder nicht...
Dabei gelangt natürlich so manches Spaltprodukt zusätzlich noch in die Atmosphäre und weil der Laden auch noch unbedingt in einem Feuchtgebiet erbaut werden musste, mit Anschluss an das Meer, auch noch in das Grundwasser
und die Nordsee/ den Atlantik.
Vor Allem ist Plutonium ein absolut wertloser, unglaublich toxischer und radiotoxischer Stoff, der minuswertig verbucht wird, wenn man ihn loswerden will, was natürlich der Fall ist. Also man gibt demjeneigen dem man Plutonium verkauft Geld, damit er es nimmt, was allein schon aus Gründen der Buchhaltung völlig absurd ist. Trotzdem schafft man es mit dieser Geldverschiebung in wohlmöglich milliardenhöhe, ne Menge Geld rumzubuchen, was letztendlich auf der Habenseite der Betreiber, wohlmöglich der französische Staat, landet.
0, 000 01 Gramm( 1cg) Plutonium reichen aus um mit Sicherheit tödlichen Lungenkrebs asuzulösen. 50 Tonnen lagern mindestens allein jetzt schon in La Hargue , das sind dann 500.000.000 cg( ist wirklich gut in Windows 10 der Massenumrechner) und es kommt täglich mehr dazu und kein Ende in Sicht. Vielmehr muss das Zeug ja noch irgendwie in irgendetwas Kapitablem rumgeschoben werden( was bei Plutonium wirklich mehr als absurd ist), deshalb werden in allen französischen Atomkraftwerken Brennstäbe verwendet, die mit Plutonium vermengt sind. Das bringt genau 0 Mehrwert für den Brennwert oder irgendetwas was von Nutzen sein könnte, nein es steigert nur die Gefahren ins Unermessliche.
Überall um La Hargue und auf den Seewegen die von la Hargue Richtung Japan führen, kann man Americium nachweisen, ein direktes Spaltprodukt von Plutonium, dem man auch absolut sicher nachweisen kann, dass es durch die Plutoniumproduktion in la Hargue entstanden ist, jedes Labor kann das machen..
Frakreich war wie gesagt das einzige Land das 1986 jeglichen Anstieg von Radioaktivität geleugnet hat und man wird wohl auch kaum irgendetwas zugeben, was durch la Hargue, irgendeinen französischen Atommeiler oder Atombombentest verursacht wurde, denn man beruft sich immer auf eigene Studien, die ergaben, weil man wollte, dass sie das ergeben, dass man nicht genau sagen kann wer, wann, was, wodurch bekommen könnte.
Man will ja einen schnellen Brüter bauen, oder ist schon dabei seit den 50er Jahren, ein Reaktor der sich seinen Brennstoff selbst erbrütet, ein Plutoniumpetetomobile , von dem man dann anscheinend die ganze Welt, oder Frankreich oder Europa mit sauberer Energie versorgen will, was ja auch so einfach ist und keine Ahnung, das ist irgendwann nicht mehr zu ertragen, das mit logischem Denken zu erfassen zu versuchen.
Schon klar, dass so eine Produktionsstätte die für viele Milliarden erbaut worden ist, am denkbar schlecht geeignetestem Ort, ununterbrochen gewartet werden muss usw., dass da irgendwie ne große Menge an Devisen irgendwie rum und rauszubuchen ist aber, dass quasi jeder Atomreaktor konstuiert ist, um genau dieser Industrie den Rohstoff zu liefern, nämlich waffenfähiges Plutonium, ist schon deprimierend.
Da bekäme eine auf Energiegewinnung optimierte Atomindustrie, mit unterschiedlichen Reaktortypen, die sich so ergänzen, dass in den einen der Atomüll der anderen verheizt wird, was längst machbar wäre, einen richtig positiven Beiklang.
Der RBMK 1000 Reaktor, der in Chernobyl havarierte, ist auch vor Allem auf die Gewinnung von waffenfähigen, hochangereichertem Uran bzw. Plutonium optimiert und bei den deutschen Reaktoren sieht es auch nicht viel besser aus. In Amerika, Japan, Korea, China, wo man ja auch ziemlich interessiert an der Möglichkeit zur Schaffung von Atomwaffen war und ist, leider auch nicht.
In Deutschland gehen alle Reaktoren bald vom Netz und werden rückgebaut. Denke dass man dann Atomstrom aus französischen Reaktoren aus Frankreich und Belgien importieren wird, denn( und das ist wirklich die größte Unverschämtheit), hier sollen mehr so die Endlager vermehrt entstehen( Gorleben, Asse, Konrad, Morsleben....????)
Also die Sache ist irgendwie vollkommen hoffnungslos und die Umstellung der Autos auf e-Motoren( öfters genannt die Energiewende?), wird wohl auch nicht den Umschwung in Richtung Besserung geben. Die Energie die dann für diese Autos benötigt wird, und das wird ne Menge sein, kommt ja dann zu dem ständig steigenden Energiebedarf noch dazu, weil sie vorher anders generiert wurde.
Genau wie die Tatsache, dass in Russland leicht verbesserte RBMK 1000 Reaktoren neu gebaut werden, während unsere eigentlich ungleich Sichereren dann rückgebaut werden.
Aber ohne Atomstrom scheint es auch nicht zu gehen, meine Freundin arbeitet in der Windenergiebranche, die wirklich boomt, aber gerade mal einen kleinen Teil des benötigtem Stroms zur Verfügung stellen kann. Außerdem arbeiten die Dinger genau 0 wirtschaftlich, sind am Ende irgendwo Bullshit, da sie von der ersten bis zur letzten Minute nur existieren, weil sie großartig vom staat subventioniert werden und nur deshalb. Ansonsten würde nämlich niemand auch nur im Traum daran denken, sowas bauen zu wollen.
Bei der Verbrennung von Kohle, entsteht in etwa genausoviel Radioaktivität+ andere Giftstoffe und von Solarenergie, so gut und schön sie ist, braucht man ja gar nicht anfangen zu reden, in Bezug auf den Gesamtstrombedarf.
Also ich fänd es cool wenn jedes Haus seinen eigenen kleinen Reaktor hätte, ganz ausgezeichnet fänd ich das, dann würde ich meinen Rechner direkt aus meinem Reaktor speisen und hätte ne Bitcoinmine, die nebenbei noch Gaming- Rig und Workstation wäre. Es ist tasächlich lange zu spät, was zu ändern, an der Misere, habe mich schon als Kind gefragt, warum man nicht einfach die Kraft der Erdrotation irgendwie anzapfen kann.
Nein!! Man könnte natürlich etwas ändern, wenn man Strom für Privatkonsumenten einfach ratonieren würde, die Windkraft immens ausbauen würde( wäre doch kein großes Problem, wenn alle 1000 oder 2000 Meter, (vielerorts wäre das ja aufgrund von Gebäuden oder anderer Anlagen gar nicht möglich und im direktem Stadtgebiet oder in Wäldern müsste ja auch nicht sein, unbedingt), eine Windkraftanlage der neuesten, bzw. einer kommenden Generation stehen würde.
Die sehen jetzt anders aus, mit viel größeren Rotoren und nicht so hoch. Die fehlende Höhe( aus Versicherungsgründen meistens) wird quasi durch die größeren und effizienteren Rotoren wieder wettgemacht, hoch sind die natürlich noch immer.
Wirklich unangenehmen Lärm machen die nämlich wirklich nicht, auch nicht in direkter Nähe und vor Allem nicht wenn man sich den Nutzen, den sie haben , oder haben könnten, vor Augen führt.
Wenn man dazu noch von der Wirtschaft abgewürgte, geniale Technologien, wie die Brennstoffzelle z.B. einfach wieder dahinbringen würde, wo sie eigentlich hingehört. Elektroautos, wie diese Teslas ebenso, nämlich von der Produktionshalle auf den Schrott( Telas nicht Brennstoffzellen). Dazu vielleicht noch neue Atomreaktorkonzepte, mit Reaktoren bei denen man den Teil mit dem Brennstoff, als ein komplett geschlossenes Sicherheitsmodul auswechselt, wenn es nach langer Zeit ausgebrannt ist, damit es quasi fast so direkt endgelaget werden kann, oder zumindest die Gefahr eines Unfalls durch das Wechseln und Wiederaufbereiten der ausgebrannten Brennstäbe schonmal wegfällt. Dazu diese Reaktortypen so belässt wie sie sind, nämlich gänzlich auf die Erzeugung von Strom hin optimiert, gar nicht in der Lage irgendwie " lohnend" hochangereichertes Uran zu erzeugen, auf Kosten der Effizienz.
Am besten wäre ein gut durchdachtes, nicht von Korruption und Vetternwirtschaft geschwächtes Mix aus alledem und mehr.
Dann sähe die Welt schon etwas anders aus, in Punkto " totale Verseuchung unseres Planeten, zu Gunsten der Förderung, dass Frankreich eine der größten Atommächte bleibt".
Ich denke nämlich, dass die Erhaltung der Erde als lebensfreundlicher Planet wichtiger ist, als irgendwelche hirnerweichte " Atompolitik" irgendwelcher korrupter wie größenwahnsinniger Ekelspolitiker!!
Dieses Spiel scheint ganz gut zu sein, ich hätte es fast gekauft.
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Habs gekauft ,mich gefreut und bereut. Quasi die Failstoryfortsetzung von GET EVEN . Unausgegoren, umständlich, miese Steuerung und Grafik eher Durchschnitt ( trotz Fotogrammetrie).Ok, Early Access.....aber macht keine Lust auf die Vollversion.Ich scheiss auf Chernobyl!!
Majak als solches oder der Kyschtym-Unfall? Majak als solches hat schätzungsweise ca. 8,9 ExaBq innerhalb von 50 Jahren in normaler Operation und in einer Reihe von Zwischenfällen (hier sind nur 7 von min. 11 Zwischenfällen insgesamt berücksichtigt) freigesetzt. Das ist durchaus zu vergleichen mit der, beim SuperGAU von Tschernobyl, freigesetzten Strahlung, wo es Schätzungen von 5 bis 12 ExaBq gibt. Beim Kyschtym-Unfall allein ist das nicht zutreffend, hier wird von offiziell 400 PetaBq oder 0,4 ExaBq bis wahrscheinlicher ehr 0,8 bis 1,2 ExaBq ausgegangen (Wikipedia zitiert im INES Artikel Rob Edward von dem die ebengenannten 8,9 ExaBq stammen, eindeutig falsch), von dem der Großteil lokal, soll heißen auf dem und ca. 30 km um das Majak-Gelände herum, niederging. (Nur ein kleiner Teil wurde bis zu 300 km weit weg getragen) Daher ist der Zwischenfall somit auch, imho korrekt, als INES 6 und nicht INES 7 eingestuft, wie Tschernobyl und Fukushima.
Dazu sollte man wissen, dass jeders Kernkraftwerke offiziell ca. 1 PetaBq Radioaktivität an radioaktiven Gasen und Aerosolen pro Jahr freisetzen darf. Grundregel je höher der Kamin, desto mehr darf emittiert werden. Und zum Thema Wiederaufbereitung sollte man wissen, dass La Hague und Sellafield (und Rokkasho wenn denn fertig - ist quasi Japans BER) Majak in Sachen Freisetzung von Radioaktivität kaum hinterher steht, nur dass hier die meiste Radioaktivität direkt in den Atlantik (bzw. dann auch Pazifik) abgelassen wird bzw. durch den Wind dort hinein gelangt und nicht 65 Jahre lang in den Karatschai-See. Und wenn der Wind falsch steht oder die Meereströmung in den Ärmelkanal drückt beim Zerteilen der Brennstäbe? Tja, Pech. Dann lieber Krabben, Miesmuscheln und alle Lebensmittel aus der Normandie von der Speisekarte streichen... Den Camembert kann übrigens essen, da die Milch aus der Normandie vorsorglich mit anderer französischer Milch gestreckt wird. Eine offizielle Begründung gibt es dafür, meines Wissen nach, nicht. Interessant ist auch offiziell ist in Frankreich keine Radioaktivität von Tschernobyl angekommen, Kosika war zwar auch betroffen, aber bei ihnen ist nichts angekommen, ist klar... Hoffe ja nicht, dass es bei unseren Freunden zum SuperGAU kommt, wäre aber interessant, ob dann dabei was "offiziell" kontanimert wird oder nicht...