Nvidia mit Problemen beim DirectX10-Benchmark von Call of Juarez
Offenbar ist der DirectX10-Benchmark von Call of Juarez stark auf Grafikkarten von AMD zugeschnitten.
Wie es scheint ist der letzten Freitag veröffentlichte DirectX10- Benchmark des Western-Shooters "Call of Juarez" stark auf Grafikkarten von AMD zugeschnitten, denn laut Aussage von Nvidia würde dieser Code enthalten, der die hauseigenen Grafikkarten signifikant ausbremst.
So wird angeblich Nvidias hardwarebasierter MSAA-Filter für DirectX10-Anwendungen einfach deaktiviert, sodass alle Nvidia-GPUs gezwungen sind diese Berechnungen, ebenso wie AMDs aktuelle DirectX10-GPU (welcher eine solche Hardwarelösung fehlt), per Software zu erledigen. Somit würde dem Nutzer ein Hauptfeature der aktuellen Geforce-8-Generation verwehrt bleiben.
Weiterhin scheint ein versteckter und nur über eine Konfigurationsdatei erreichbarer "ExtraQuality"-Schalter zu existieren, welcher automatisch aktiviert wird sobald der Benchmark auf einer Nvidia-Karte läuft, unabhängig von der Einstellung in der Konfigurationsdatei. Laut Nvidia habe diese Einstellung keine sichtbaren, die Bildqualität verbessernden Effekt, reduziere jedoch die GPU-Leistung.
Schlussendlich sei auch der Shader-Code manipuliert worden, was eine 10 bis 14 %ige Performanceverschlechterung zur Folge hat, jedoch die Bildqualität weder auf Nvidia noch auf AMD-Karten verbessert.
