COD Cold War Test: Fazit und Testmethoden
Auf der dritten Seite unseres Tests zu Call of Duty Black Ops Cold War lesen sie unser technisches Fazit zum Shooter und erfahren mehr über die Messmethodik.
In diesem Artikel
COD Cold War: Technik-Fazit
Black Ops Cold War ist ein gewohnt actionreiches, unterhaltsam inszeniertes und erfreulich frisch wirkendes Call of Duty geworden. Wenn Sie sich an dem patriotisch-raubeinigen und nicht gerade menschenrechtskonformen Ton nicht allzu sehr stören, wartet ein rund 5 Stunden dauerndes, audiovisuell ausgesprochen überzeugendes und abwechslungsreiches Action-Fest auf Sie, das neben vielen optischen Schmankerl obendrein einigen Fan-Service für Black-Ops-Veteranen bereithält.
Sehen wir von der grafisch sehr hübschen und erfreulich akkuraten, leistungstechnisch jedoch eher enttäuschenden Raytracing-Darbietung ab, so stimmt auch die generelle Performance des Spiel - die Leistung im CPU-Limit ist gar bemerkenswert gut. Allerdings sollten die Entwickler noch einmal Hand beim Speichermanagement anlegen, welches offenbar nicht wie angedacht funktioniert und insbesondere in Kombination mit Raytracing und AMD-GPUs für Probleme sorgt.
COD Cold War: Screenshots in Top-Qualität
Bildergalerie
Grafikkarten-Messmethodik
Basierend auf Leser-Feedback verwendet PC Games Hardware für Spiele -Benchmarks seit einigen Jahren keine Referenz-Grafikkarten mit Standard-Taktraten mehr. An ihre Stelle treten Herstellerdesigns samt werkseitiger Übertaktung, wie sie von einem Großteil unserer Community verwendet werden. Hierbei handelt es sich um typische Modelle, wenngleich "typisch" gar nicht so einfach zu definieren ist. Die Auswahl richtet sich nicht nur daran, welche Grafikkarten noch im PCGH-Testlabor anwesend sind, sondern auch, ob sie repräsentativ für das jeweilige Modell sind: Wir nutzen nach Möglichkeit weder unübertaktete, sich wegen Überhitzung drosselnde oder enorm schnelle Herstellerdesigns, sondern "Vernunftversionen", wie wir sie auch in den PCGH-Grafikkartentests meistens empfehlen. In Einzelfällen, etwa bei besonders anspruchsvollen Spielen, weichen wir von diesem Credo ab und testen besonders flinke Varianten. Beachten Sie bitte, dass wir nicht sämtliche Modelle am Markt testen können, sondern uns auf eine Auswahl beschränken müssen. Auch behalten wir uns vor, einzelne hier herangezogene Herstellerkarten in anderen Tests auszutauschen, beispielsweise dann, wenn sie das Testlabor verlassen müssen.
Jede Grafikkarte wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte: Eine gerade aus dem Regal genommene Grafikkarte, noch kalt vom Nichtstun, boostet höher als im normalen Betrieb nach einiger Zeit unter Last. Die durchschnittliche, automatisch gesetzte GPU-Taktfrequenz beim Test der jeweiligen Karten finden Sie in den Benchmarks. Die tatsächliche Frequenz ist wichtig und kann angesichts der großen möglichen Unterschiede nicht einfach unter den Tisch fallen, denn "RTX 2080 Ti" ist nicht "RTX 2080 Ti" respektive "GTX 1080 Ti" ist nicht "GTX 1080 Ti" - je nach Herstellerdesign können zehn Prozent Differenz dazwischen liegen. Hinterfragen Sie daher Messwerte im Internet, die ohne jegliche Taktangabe veröffentlicht werden. Dem gegenüber stehen wenige Grafikkarten, von denen keine übertakteten Versionen existieren. Die prominentesten sind AMDs Radeon VII und die ältere R9 Fury X, welche wir jeweils im Referenzdesign testen - gäbe es OC-Versionen, würde eine solche in den Benchmarks mitmischen.
Prozessor-Messmethodik
Jede CPU wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Im UEFI konfigurieren wir ein TDP-Limit: Jede CPU wird auf die Parameter konfiguriert, die der Hersteller für das jeweilige Modell vorsieht. Die Geschwindigkeit des verbauten Speichers wird ebenfalls auf die Herstellervorgabe forciert, die Menge mit 32 GiByte und die Timings (XMP) geben wir vor. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte und ermöglichen einen fairen Vergleich. Wir nutzen, wenn möglich, immer die neueste Version von Windows inklusive allen (Sicherheits-)Updates. Alle Messungen werden mittels CapFrameX durchgeführt.

Soll ja schon ab 1080p keine besondere Mehrleistung ab 6Core/12 Threads geben, selbst ein 4C/8T kommt da schon nahe dran...
Habe momentan meinen i7 8700k @ 4,8GHz allcore und die RTX @1950MHz laufen. Was ist eure Empfehlung, um bessere Frametimes zu bekommen, CPU oder GPU?
Habe momentan meinen i7 8700k @ 4,8GHz allcore und die RTX @1950MHz laufen. Was ist eure Empfehlung, um bessere Frametimes zu bekommen, CPU oder GPU?
Zum Game:
mit den 8GB der 2080 Super komme ich kaum hin. Musste runter stellen damit ich so auf 7.8GB Vram kam.
Mit dem Sys einer 2080ti hab ich überhaupt keine Probleme. Schluckt so ca. 10.3~5~GB Vram.
Ich denke nach 20 Patches und gefühlten 500GB Updates, wird es besser Performen.