Call of Duty: Black Ops 6 im Test mit Benchmarks von CPUs und 24 Grafikkarten in 5 Auflösungen

Mit Call of Duty: Black Ops 6 erschien vor wenigen Tagen das neueste Shooter-Fest aus dem Hause Activision. PCGH hat sich das Spiel für Sie angesehen und präsentiert nun die volle Packung Benchmarks - nicht nur von Grafikkarten, sondern auch Prozessoren.

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Call of Duty: Black Ops 6 im Test mit Benchmarks von CPUs und 24 Grafikkarten in 5 Auflösungen
Quelle: Activision

Die im Jahr 2003 gestartete Shooter-Reihe Call of Duty wird täglich von Hunderttausenden gespielt - im rasanten Multiplayer- oder Battle-Royale-Modus Warzone. Daneben gibt es viele Freunde des filmreif inszenierten Popcorn-Kinos, welche sich jedes Jahr auf die neueste Singleplayer-Kampagne freuen. Das neue Black Ops 6 liefert beides und egal, zu welcher Gruppe Sie gehören: PCGH verrät, mit welchen Gaming-GPUs Sie die höchsten Fps-Raten und die geringsten Latenzen erreichen. Dieser Artikel reiht sich nahtlos hinter unserem Techniktest zu CoD Black Ops 6 sowie den Benchmarks von 35 Grafikkarten in CoD Modern Warfare 3 ein. Falls Sie hingegen dem Counter-Strike-Lager angehören, bitte hier entlang: Update zu Counter Strike 2: 35 Grafikkarten im CS2-Fps-Check.

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24 Grafikkarten getestet

Was ist die beste Grafikkarte für Call of Duty: Black Ops 6 und Warzone? Wir haben 24 Gaming-Grafikkarten der Jahrgänge 2017 bis 2024 zur Musterung geschickt. Bei unseren Evaluierungstests zeigte sich schnell, dass der Multiplayer-Modus vor allem prozessorlastig ist, während die Singleplayer-Kampagne größeren Wert auf Grafikleistung legt. Dieses Wissen hilft uns bei den Benchmarks: Bei unserer GPU-Benchmarkszene "Nightfire" (siehe Video unten) handelt es sich um eine weit überdurchschnittlich grafiklastige Szene aus dem Einzelspielermodus. Die Last ist vergleichbar mit einem (GPU-)Worstcase-Szenario, niedrigere Bildraten haben wir nirgends zu Gesicht bekommen: Somit gilt, was bei allen PCGH-Benchmarks gilt: Erreicht eine Grafikkarte hier eine gute oder gar tadellose Vorstellung, ist im übrigen Spiel nichts zu befürchten - und das ist gut zu wissen.

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Da die PC-Version eine vorbildliche Breitbildunterstützung bietet, testen wir die Grafikkarten in den fünf Auflösungen Full HD, WQHD, UWQHD, Ultra HD sowie DQHD (mehr Informationen hier: 5K-Ultrawide: Ist Ihre Grafikkarte schnell genug für 32:9?). Die Messungen erfolgen wie üblich via CapFrameX; aus dem Durchschnitt von drei Messungen errechnen wir unsere Ergebnisse. Selbstverständlich entsprechen die Grafiktreiber den zum Testzeitpunkt aktuellen Versionen, in diesem Fall die AMD Software 24.10.1, der Intel Game On Driver 6130 und der Nvidia Game Ready Driver 566.03. Wie CoD: Black Ops 6 läuft, dokumentiert der folgende Benchmark:

Vergleicht man die Ergebnisse in Call of Duty: Black Ops 6 mit dem Vorgänger Modern Warfare 3, zeigen sich markante Unterschiede. Da wäre zum einen der grundsätzlich höhere Anspruch, Black Ops 6 läuft mit circa 20 Prozent geringeren Bildraten als Modern Warfare 3 (wir vergleichen jeweils sehr GPU-lastige Szenen miteinander). Waren Radeon-GPUs in den Vorgängern übermächtig, ist die Sache hier nicht mehr eindeutig: In Full HD, was einem teilweise CPU-limitierten Betrieb entspricht, erreichen Geforce-Grafikkarten etwas bessere Ergebnisse. Ab WQHD dreht der Wind und das übliche Bild kommt zum Vorschein - die Call-of-Duty-Engine harmoniert überdurchschnittlich gut mit Radeon-GPUs und RDNA 3/RX 7000 im Speziellen.

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Für 60 Fps in Full HD/1080p raten wir mindestens zu einer Radeon RX 7600 oder Geforce RTX 4060. Als problematisch kann sich hierbei die Speichermenge von 8 GiByte erweisen, denn Call of Duty: Black Ops 6 ist serientypisch VRAM-lastig. Falls Sie den typischen Problemen rund um Nachladeruckler und Brei-Texturen aus dem Weg gehen möchten, raten wir Ihnen zu einer Radeon RX 7700 XT, RX 6800 oder Geforce RTX 4070. Das gilt insbesondere, wenn Sie sich höhere Fps-Raten wünschen - nicht nur, weil sich diese deutlich besser anfühlen als 60 Fps, sondern auch, weil sie den Stats zugutekommen. Eine Radeon RX 7800 XT wäre unser aktueller Grafikkarten-Allrounder-Tipp. Wer in höheren Auflösungen spielt, benötigt je nach Wunschbildrate jedoch ein deutlich stärkeres Modell. Mit Abstand am besten für die Pixel-Königsklasse Ultra HD oder auch Dual-QHD eignen sich eine Geforce RTX 4090 oder hochgezüchtete Modelle der Radeon RX 7900 XTX.

Mehr Fps, weniger Latenz

Falls Call of Duty: Black Ops 6 respektive Warzone bei Ihnen ruckelt, haben Sie zahlreiche Optionen. Neben Detailverzicht hilft vor allem Upscaling überforderten Grafikkarten auf die Beine. Black Ops 6 bietet Support für alle Upscaling-Verfahren, die man sich wünschen kann, darunter Nvidias DLSS, AMDs FSR und Intels XeSS. Bereits die jeweiligen "Qualität"-Modi (Quality) können die Fps-Raten im Grafiklimit fühlbar steigern und erzielen dabei noch ein hübsches Bild. Mehr noch, die höheren Bildraten senken außerdem die Latenz im Spiel, sodass Sie schneller und präziser zielen können. Nutzer einer beliebigen Geforce-Grafikkarte seit der GTX-900-Generation können im Grafikmenü obendrein Nvidia Reflex einschalten, um die Eingabe noch flotter und direkter zu gestalten. Dieser in zwei Stufen verfügbare Eingriff senkt die Bildrate leicht, das Spielgefühl fällt jedoch insgesamt besser aus.

CPU-Benchmarks

Neben den Grafikkarten haben wir auch Prozessoren auf den Prüfstand geschickt. Diese testen wir nicht im Singleplayer-Modus, sondern mithilfe des integrierten Multiplayer-Benchmarks, zu finden im Grafikmenü. Wir messen 20 Sekunden des Geschehens, sobald der Spieler ins Wasser springt. Warum gerade dieser Zeitraum? Weil hier die geringsten Bildraten erzielt werden, gleichbedeutend mit besonders hoher CPU-Last. Wie die Zahlen zeigen, benötigen Sie für den neuesten CoD-Ableger keine Übermacht an Prozessorleistung. Schon die langsamste CPU im Bunde, ein Ryzen 5 1600X, genügt für stabile 60 P1-Fps.

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    • Kommentare (35)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von AMG38
        Das Testen mit aktivem Upscaling? Ja. Sollte man dadurch Tests mit nativer Auflösung ersetzen? Nein. Genau das macht CB aber! Da wird sogar unter 1080p standardmäßig mit DLSS/FSR Quality getestet. Da rennst du in Teilen ja schon fast in einen CPU-Test rein.

        Doch, aber das Problem um ein entstehendes CPU Limit ist klar. Wird sich aber durch neue Spiele von selbst erledigen...
        Zitat von AMG38
        Siehe oben.

        Die CPU-Tests in 4k dürfen aber auch hier die korrekte Testweise von CPUs nicht ersetzen, sondern nur ergänzen, denn einen CPU-Test führt man nicht mit gezogener Handbremse durch, indem man sich bewusst ins GPU-Limit setzt.
        Wer sich die Auswirkungen durch Kombinieren von CPU- und GPU-Tests nicht selbst ableiten kann/möchte, für den ist solch ein 4K CPU-Test natürlich hilfreich. Bedenke aber, dass du dadurch nur eine Momentaufnahme bekommst, und zwar nur bezogen auf dieses eine GPU-Limit erzeugt von dieser einen getesteten Karte. U.A. deshalb steht der Nutzen dieser Testmethodik in keinem gesunden Verhältnis zum Aufwand.
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von AMG38
        Das Testen mit aktivem Upscaling? Ja. Sollte man dadurch Tests mit nativer Auflösung ersetzen? Nein. Genau das macht CB aber! Da wird sogar unter 1080p standardmäßig mit DLSS/FSR Quality getestet. Da rennst du in Teilen ja schon fast in einen CPU-Test rein.

        Doch, aber das Problem um ein entstehendes CPU Limit ist klar. Wird sich aber durch neue Spiele von selbst erledigen...
        Zitat von AMG38
        Siehe oben.

        Die CPU-Tests in 4k dürfen aber auch hier die korrekte Testweise von CPUs nicht ersetzen, sondern nur ergänzen, denn einen CPU-Test führt man nicht mit gezogener Handbremse durch, indem man sich bewusst ins GPU-Limit setzt.
        Wer sich die Auswirkungen durch Kombinieren von CPU- und GPU-Tests nicht selbst ableiten kann/möchte, für den ist solch ein 4K CPU-Test natürlich hilfreich. Bedenke aber, dass du dadurch nur eine Momentaufnahme bekommst, und zwar nur bezogen auf dieses eine GPU-Limit erzeugt von dieser einen getesteten Karte. U.A. deshalb steht der Nutzen dieser Testmethodik in keinem gesunden Verhältnis zum Aufwand.
      • Von gecan PC-Selbstbauer(in)
        wow was ein top klassisches benchmark mal wieder von raff, einfach super gemacht und weiter so !!!

        den beim cb wolfgang, wurde mir echt übel bzw schlecht, das ich dort im cb keine benchmark mehr rein ziehen werde, vorallem mit sein naives verhalten von seine benchmark vorgehensweise und zur der aussagen usw, bin ich fast zusammengebrochen
      • Von AMG38 Software-Overclocker(in)
        Zitat von derneuemann
        Ich bleibe dabei, für mich macht heute das Testen mit Upscaling Sinn.
        Das Testen mit aktivem Upscaling? Ja. Sollte man dadurch Tests mit nativer Auflösung ersetzen? Nein. Genau das macht CB aber! Da wird sogar unter 1080p standardmäßig mit DLSS/FSR Quality getestet. Da rennst du in Teilen ja schon fast in einen CPU-Test rein.
        Zitat von megaapfel
        Ja, man sollte auch in 4k CPUs testen mit der jeweils aktuell stärksten Grafikkarte am Markt, damit man mal sieht, wie wenig die CPU ausmacht.
        Heute spielt fast niemand in nativer 4k-Auflösung, also von mir aus kann man nativ testen, aber dann muss auch das upscaling getestet werden, weil das letztenendes für mit Abstand die meisten Spieler relevant ist.
        Siehe oben.

        Die CPU-Tests in 4k dürfen aber auch hier die korrekte Testweise von CPUs nicht ersetzen, sondern nur ergänzen, denn einen CPU-Test führt man nicht mit gezogener Handbremse durch, indem man sich bewusst ins GPU-Limit setzt.
        Wer sich die Auswirkungen durch Kombinieren von CPU- und GPU-Tests nicht selbst ableiten kann/möchte, für den ist solch ein 4K CPU-Test natürlich hilfreich. Bedenke aber, dass du dadurch nur eine Momentaufnahme bekommst, und zwar nur bezogen auf dieses eine GPU-Limit erzeugt von dieser einen getesteten Karte. U.A. deshalb steht der Nutzen dieser Testmethodik in keinem gesunden Verhältnis zum Aufwand.
      • Von megaapfel PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von AMG38
        DAS ist ein vernünftiger Test (von Raff ist auch nichts anderes zu erwarten).

        Was CB da mit standardmäßigem Upscaling in JEDER getesteten Auflösung veranstaltet und dabei gänzlich auf nativ verzichtet ist ein No-Go. CB argumentiert damit, dass es "zum Spiel gehört" und "viele ja auch so spielen würden". Machen wir dann demnächst auch CPU Tests doch in 4K , weil es ja zum Spiel gehören würde und sonst niemand in 720p spielt?

        Nativ muss die Basis sein, wenn man ein Spiel auf mehreren GPUs, insbesondere bei unterschiedlichen GPU-Herstellern, vergleicht. Genau so, wie es hier in diesem Fall ist. Tests mit aktivem Upscaling betrachte ich als Zusatz, nicht als Basis.
        Ja, man sollte auch in 4k CPUs testen mit der jeweils aktuell stärksten Grafikkarte am Markt, damit man mal sieht, wie wenig die CPU ausmacht.
        Heute spielt fast niemand in nativer 4k-Auflösung, also von mir aus kann man nativ testen, aber dann muss auch das upscaling getestet werden, weil das letztenendes für mit Abstand die meisten Spieler relevant ist.

        Außerdem finde ich schade, dass die Karte mit dem aktuell besten Preis-Leistungs-Verhältnis RTX 4070 Super oder auch die weit verbreitete RTX 3080 nicht getestet wurden.
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Ich bleibe dabei, für mich macht heute das Testen mit Upscaling Sinn. Wichtig wäre nur, das bei gleicher Bildqualität getestet wird...

        Nativ bringt nur noch in einzelnen Spielen vielleicht etwas. Pauschal nicht mehr sinnvoll.
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