CoD BO4: Die Benchmarks in Blackout
Nachdem wir die Grafik von Blackout 4 vorgestellt haben, es geht nun an die nackten Benchmarkzahlen von CoD BO4.
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Noch wichtiger als die Grafik in einem Multiplayer-Titel wie Blackout ist indes die Performance - schließlich ist diese eng mit dem Spielspaß verbunden. Hohe Frameraten von zumindest 60 Fps sowie eine möglichst ruckelfreie Bildausgabe sind essenziell für geschmeidige, latenzarme Gefechte. Und hier zeigt sich die wahre Qualität des technischen Unterbaus von Black Ops 4. Trotz der großen Ausmaße der Karte, der hohen Sichtweite und der durchaus erwähnenswerten Detailfülle und Vegetationsdichte können in Blackout sehr hohe, geschmeidige Bildraten erzielt werden - die technischen Neuerungen und der Optimierungsaufwand bei Kartendarstellung und Streaming haben sich offensichtlich ausgezahlt.
Call of Duty Black Ops 4 - Blackout-Benchmarks
Benchmarks in einem Multiplayer-Titel sind häufig etwas schwierig, aufgrund des unvorhersehbaren Verhaltens der anderen Mitspieler ist immer ein gewisser Chaos-Faktor gegeben. Zusätzlich erschweren diese Mitspieler natürlich auch die Messungen selbst, in kaum einem Fall wird die grundsätzlich pazifistische, wissenschaftliche Absicht unserer Benchmark-Figur honoriert, entsprechend oft beißen wir bei Benchmark-Versuchen ins virtuelle Gras und müssen die Messungen wiederholen. Durch diese Wiederholungen in unterschiedlichen Spielen auf höchstwahrscheinlich unterschiedlichen Servern mit unterschiedlichen Mitspielern und Verbindungen können wir allerdings auch bekunden, dass sich die Leistung von Spiel zu Spiel kaum unterscheidet - wobei es eine nennenswerte Ausnahme gibt, auf die wir noch zu sprechen kommen.
Nach langer Evaluierungsphase und einigen Probespielen haben wir uns eine Benchmarkszene ausgesucht, die leistungstechnisch anspruchsvoll ausfällt und uns die Messungen gleichzeitig nicht allzu schwierig macht. Dazu fliegen wir nach dem Absprung zum Beginn der Runde die Tankstelle im Norden der Karte an (Estate-Bereich). Im Inneren der Tankstelle finden wir eine Waffe und einige Ausrüstungsgegenstände, um uns allzu aggressiver Benchmark-Saboteure zu erwehren. Außen, vor dem von weithin sichtbaren S-Logo, startet unser 20-sekündiger Benchmark. Wir sprinten den Schotterpfad gen Süden, bis in das kleine Dorf. Dabei sorgen der theoretische Blick über die gesamte Karte, die dichte Vegetation und die Gebäude für eine hohe, sich im oberen Mittel befindliche Last. Die Bildraten sind dabei freigeschaltet, mittlerweile wurde das 120 Fps-Limit - wie von den Entwicklern versprochen - erst auf 144 Fps erhöht und nun ganz entfernt. Wir nutzten des Weiteren mit Geforce 416.34 WHQL und Radeon Software 18.10.1 optional die
aktuellen Treiber für beide Grafikkartenhersteller - sowohl der Nvidia- als auch der AMD-Treiber weisen dabei Optimierungen für Black Ops 4 aus.
Quelle: PC Games Hardware
Das Schild der Tankstelle markiert den Startpunkt unseres Benchmarks. Von dort sprinten wir den Schotterpfad 20 Sekunden lang in Richtung Süden, bis in ein kleines Dorf hinein.
Generell fallen bei den Benchmarks die im Verhältnis sehr starken AMD-Grafikkarten auf. Diese schneiden weit überdurchschnittlich gut ab, was in einigen Belangen - etwa beim Vergleich der RX 580 zur GTX 1060 oder der GTX 970 zur R9 390 - auf ein Plus der Radeon-Modelle bei der Grafikspeicher-Ausstattung zurückzuführen ist. Denn eines hat sich bei Call of Duty Black Ops 4 nicht wirklich geändert: Auch der jüngste Teil und der Blackout-Modus verlangen nach sehr viel Grafikspeicher. Tatsächlich sind in Ultra HD offenbar nicht einmal 8 GiByte völlig ausreichend - und hier wollen wir auch noch einmal auf die weiter oben beschriebene Ausnahme zurückkommen. Während des Testens lief uns nach dem Wechsel einer Runde oder beim Wählen einer höheren Auflösung mehrfach der Grafikspeicher über, selbst mit 8-GiByte-Grafikkarten - in solch einem Fall stürzt die Performance um gute 20 bis 30 Prozent ab, erst ein Neustart des Spiels schafft Abhilfe. Falls Sie also mit plötzlich niedrigeren Bildraten zu kämpfen haben, starten Sie das Spiel neu und verzichten Sie bestenfalls auf einige speicherlastige Optionen, beispielsweise Schatten- und Texturauflösung oder auf die höchsten Stufen der ebenfalls sehr speicherintensive Order-Independant-Transparency.
Call of Duty Black Ops 4 - Fazit der Blackout-Performance
Nur durch die hohe Speicherlast lässt sich das gute Abschneiden der AMD-GPUs indes kaum erklären. Dies geht wohl eher auf die aufwendige Optimierungsarbeit seitens Treyarch zurück, auch der nochmalige und vom Entwickler spezifisch betonte PC-Fokus des Titels könnte eine Rolle spielen. Generell ist die Performance aber auch mit Nvidia-GPUs sehr gut. Die aktuellen Turing-Modelle zeigen ein sehr gutes Abschneiden und können sich im Großen und Ganzen von der Vorgängergeneration absetzen, die RTX 2080 Ti nimmt komfortabel den Spitzenplatz der Benchmarks ein. Doch insbesondere AMDs Vega-GPUs demonstrieren, dass sie trotz verhältnismäßig hohem Alter noch nicht zum alten Eisen gehören. Auch das 8-GiByte-Modell der RX 580 performt stark und wäre mit leichtem Detailverzicht ohne Probleme für stabile 60 Fps bei WQHD-Auflösung geeignet - großzügiger Speicherausstattung sei dank.
Generell können wir Black Ops 4 und dem neuen Blackout-Modus eine sehr gute, sehr flüssige und geschmeidige Leistung bescheinigen. Ruckler oder einbrechende Frameraten sind die absolute Ausnahme - während unseres Tests bemerkten wir einzig beim Anflug vor der Runde und bei hohen Auflösungen bei wenig Speicher hin und wieder auffällige Performance-Schwankungen. Selbst bei sehr hohen Bildraten - und damit einem sowohl für die genutzte CPU als auch Treyarch's Server anspruchsvollen Lastszenario - bleiben die Frameraten stabil, das Gameplay sehr flüssig und geschmeidig. Der starke Fokus auf eine gute und saubere technische Umsetzung des Blackout-Modus hat sich offensichtlich ausgezahlt, Black Ops 4 ist wohl das seit vielen Jahren technisch rundeste Call of Duty. Die vielen für PC-Spieler nützlichen Optionen wie umfangreich einstellbare Bildratenbegrenzungen und ein üppiges Grafikmenü runden den sehr guten technischen Eindruck ab.

Das gesamte Spiel an sich ist Müll, der BR Modus ist der einzige Pluspunkt, aber dafür sind 60€ zu viel.
99% aller GPU's laufen @Stock.
Wenn, dann möchte ich doch dem Thread-Leser etwas vermitteln.
Die Anderen kann ich eh nicht erreichen.
Das hat man doch auch im RTX2070-Thread gesehen. Die Leser waren mehrheitlich willens, die 1,14 x PL auszuprobieren.
Die Frage war am Ende nur, wie hoch der eff.Takt sein könnte.
Geld sparen und Tweaken ist nunmal das schönste Hobby.
HBM-OC kostet kaum W und geht bei Jedem. (mal schauen ob Gurdi Zeit und Lust hat)
99% aller GPU's laufen @Stock.