Gamescom 2015: Call of Duty Black Ops 3 gespielt - neuer Renderer für PC

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Gamescom 2015: Call of Duty Black Ops 3 gespielt - neuer Renderer für P (1)
Quelle: Activision

Black Ops 3 PC auf der Gamescom gespielt: Mit einer offenen Spielwelt anstatt vieler geskripteter Ereignisse und schlauchartigen Level will Call of Duty: Black Ops 3 ein komplett umgekrempeltes Gameplay liefern. Dank des stark überarbeiteten Renderers soll der neueste Teil des Shooters aber auch eine nie da gewesene Optik parat halten. Wir überzeugten uns auf der Gamescom beim Spielen des Mehrspielerteils, ob das stimmt.

Die erste positive Überraschung erwartete uns schon bei der Auflösung. Während viele Titel auf der Spielemesse in Köln noch in der am meisten verbreiteten 1080p-Auflösung präsentiert wurden respektive anspielbar waren, lief der PC-Mehrspielermodus von CoD: Black Ops 3 mit der vierfachen Zahl an Bildpunkten, also mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160. Das ist auf jeden Fall ein "Verdienst" der High-End-Grafikkarten aus dem Hause Nvidia - wir vermuten eine GTX 980 Ti oder gar GTX Titan X -, mit denen die Präsentationsrechner bestückt waren. Obwohl schon durch die UHD-Auflösung das Kantenflimmern einigermaßen unterbunden wurde, schien auch noch MS/SMAA, auf jeden Fall aber FXAA zum Einsatz zu kommen.

Am auffälligsten aber war, dass die Grafiktechniker von Treyarch die Texturauflösung sichtbar nach oben geschraubt haben. Boden- und Wandtexturen sind nicht zuletzt dank Physically Based Rendering sehr detailreich und wirken so realistisch wie bei keinem Call of Duty-Teil zuvor. Laut Aussage des Producers Cesar Stastny, mit dem wir nach dem Anspieltermin ein Interview führten, liegt das daran, dass die Grafik-Abteilung speziell für die PC-Version einen komplett neuen Renderer programmiert hat. Der macht neben dem laut Stastny zum Einsatz kommenden Physically Based Rendering auch mit weichen und detailreichen Schatten auf sich aufmerksam. Um Felsen, Steine aber auch Räder oder andere Objekte mit runden Elementen nicht allzu kantig erscheinen zu lassen, wird ordentlich tesselliert. Dazu kommt hochwertiges Ambient Occlusion, wir vermuten HBAO, das in Kombination mit Parallax Occlusion Mapping für sehr räumliche Furchen und Spalten bei der Darstellung von Felsen, Steinen und Bodentexturen sorgt.

Die Charakterdarstellung wurde offenbar ebenfalls überarbeitet. Die Entwickler haben den Gegnern im Single- und Kombattanten im Multiplayer-Modus nicht nur eine paar Polygone mehr und geschmeidigere Animationen spendiert. Der Einsatz des Physically Based Shading erlaubt auch eine realitätsnahe Darstellung der verschiedenen (Aus-)Rüstungselemente. Die Rauchdarstellung ist erneut gelungen, denn der volumetrische Rauch wirkt sehr dicht. Ob dieser allerdings auf Partikeln basiert, ließ sich im Eifer des Mehrspielergefechts nicht erkennen und auch von unserem Interviewpartner nicht in Erfahrung bringen. Bei unseren Gefechten hatten wir allerdings den Eindruck, dass die Welt/Maps größer geworden sind und weniger beengt als bei anderen COD-Teilen ausfallen. Zu den weiteren optischen Verbesserungen gegenüber dem letzten Teil der Reihe, die uns aufgefallen sind, gehören die Wasser- und Vegetationsdarstellung sowie das Schatten-Rendering.

Auf unsere Frage, welche technischen Verbesserungen oder gar Neuerungen der PC-Spieler bei Call of Duty Black Ops zu erwarten hat, konnte uns Cesar Stastny ebenfalls eine Antwort geben. Wegen der offenen Spielwelt im Einzelspieler musst der KI-Teil der Engine mächtig umgekrempelt werden. Zur Verbesserung der Immersion wurde die Sound-Engine größtenteils neu programmiert, eine neues Cheat-System verhindert nicht nur auf den von Cesar Stastny ebenfalls bestätigten Dedicated Servern, sondern im gesamten Mehrspieler-Teil Betrügereien wie Wall-Hacks oder God-/Invisible-Modi. "Die vergrößerte Spielwelt erforderte eine bessere Technik als die, welche uns zu Beginn der Entwicklung zur Verfügung stand", erläutert Cesar Stastny am Ende unseres Gesprächs. "Dabei hatte eine ansprechende Optik, sprich ein neuer Renderer, oberste Priorität. Wir profitieren hier auf jeden Fall von der Leistung moderner High-End-Grafikkarten", erklärt uns Cesar Stastny und räumt abschließend ein, dass man bei Treyarch den PC als Plattform liebe und hier auch das vor allem das grafisch beste Spielerlebnis liefern wolle.

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von GT200b Freizeitschrauber(in)
        AW: Gamescom 2015: Call of Duty Black Ops 3 gespielt - neuer Renderer für PC

        Zitat von Emani
        Mich interessiert nur der Zombie - Modus
        Geht mir genauso. Wobei der Multiplayer auch hin und wieder mal gespielt wird aber dann doch eher selten. Lass mal ne Runde Black Ops 2 Zombie spielen.
      • Von GT200b Freizeitschrauber(in)
        AW: Gamescom 2015: Call of Duty Black Ops 3 gespielt - neuer Renderer für PC

        Zitat von Emani
        Mich interessiert nur der Zombie - Modus
        Geht mir genauso. Wobei der Multiplayer auch hin und wieder mal gespielt wird aber dann doch eher selten. Lass mal ne Runde Black Ops 2 Zombie spielen.
      • Von Emani Freizeitschrauber(in)
        AW: Gamescom 2015: Call of Duty Black Ops 3 gespielt - neuer Renderer für PC

        Mich interessiert nur der Zombie - Modus
      • Von Zybba
        AW: Gamescom 2015: Call of Duty Black Ops 3 gespielt - neuer Renderer für PC

        Oh, mal wieder dedicated Server?...
      • Von criss vaughn Volt-Modder(in)
        AW: Gamescom 2015: Call of Duty Black Ops 3 gespielt - neuer Renderer für PC

        Die Serie ist halt bestenfalls noch "nett", das war es auch - kurzweilige Action ist spaßig, klar, aber nach Ghosts und Advanced Warfare bin ich auch erst einmal wieder bedient, BO3 gibts höchstens im Sale
      • Von Leob12 Lötkolbengott/-göttin
        AW: Gamescom 2015: Call of Duty Black Ops 3 gespielt - neuer Renderer für PC

        Haut mich nicht von den Socken, dasselbe hört man jedes Jahr zum neuen CoD.

        Offene Spielwelt? So wie in BF4 als einzelne Passagen etwas weitläufiger waren?
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