Call of Duty Black Ops 2 im CPU-Test: Wie gut ist die Mehrkern-Skalierung?
Für den seit dem 13. November im Handel und via Steam verfügbaren zweiten Teil von Call of Duty Black Ops verspricht Entwickler Treyarch eine technisch verbesserte Engine, die unter anderem jetzt DX11 unterstützt. Hat man die Hintergrundtechnik auch erneut für die Nutzung von Mehrkern-Prozessoren optimiert? Unsere Skalierungs-Benchmarks geben Auskunft.
Bereits seit dem ersten Modern Warfare-Teil ist die Basistechnik der Call of Duty-Reihe auf die konsequente Nutzung von Mehrkern-Prozessoren getrimmt. So benötigen die Fans des Action-Shooter seitdem mindestens einen Zweikerner, für optimale Leistung musste der Prozessor sogar noch zwei weitere Rechenzentralen besitzen. Sechs oder sogar acht Kerne brachten allerdings bisher keinen Leistungsgewinn. Hat sich hier mit der laut Treyarch für Black Ops 2 erneut überarbeiteten Engine noch etwas getan? Wie die Grafikkarten-Benchmarks zu Call of Duty Black Ops 2 zeigen können jetzt erstmalig DX11-Grafikkarten ihre Leistung voll ausspielen, sodass Besitzer einer Geforce GTX 460 oder Radeon HD 6870 sich in der Full-HD-Auflösung bei maximalen DX11-Details über 60 Fps und mehr freuen können. Ob sich auch die Besitzer von leistungsstarken CPUs mit sechs oder acht Kernen (reale Kerne oder SMT) eine Leistungssteigerung erwarten können, zeigen unsere Benchmarks
CoD Black Ops 2: Mehrkern-Skalierung und CPU-Benchmarks
Wie die Skalierungs-Benchmarks unten zeigen ist der Leistungsvorteil durch einen Sechkerner sehr gering. Bereits mit vier der sechs Kerne des Phenom II X6 1100T liegt die Framerate im Zusammenspiel mit der HD 7970 bei 114 Fps, kommen zwei weitere Rechenherzen hinzu steigt die Gesamtleistung um gerade einmal drei Bilder pro Sekunde. Im Gegenzug fällt die Bildrate um rund 10 Prozent von 114 Fps auf 105 Fps wenn der vierte Kern abgeschaltet wird. Den größten Leistungseinbruch jedoch verzeichnen wir wenn nur noch zwei Rechenzentralen des Sechskerners aktiv sind: Mit 80 Fps ist Call of Duty: Back Ops 2 zwar noch flüssig spielbar, allerdings erhöhen sich die Ladezeiten deutlich, weil das Streaming die volle Rechenleistung eines Kerns fordert - mit nur einem Rechenherz geht dann gar nichts mehr. Zu den unerträglichen Ladezeiten kommt eine Fps-Rate von 37 Fps, die kein flüssiges Spielvergnügen mehr zulässt.
Für Black Ops 2 reicht also nach wie vor ein Vierkerner mit rund drei GHz Takt, beispielsweise ein Veteran wie der Phenom II X4 940 BE, voll aus. Da die überarbeitete Engine auch Intels SMT-Technik zu nutzen weiß, wird aber auch ein Zweikerner mit SMT wie der Core i3-2100 oder Core i3-3220 ein uneingeschränktes Shooter-Vergnügen liefern. Bei unseren Messungen stellten wir nämlich fest, dass der Leistungsunterschied zwischen einem Core i7-2600K mit vier Kernen ohne SMT und selbiger CPU mit zwei deaktivierten Kernen inklusive SMT gerade einmal sieben7 Fps (147 Fps auf 140 Fps) beträgt.
CoD Black Ops 2: Die PCGH-Testszene
Eine geeignete Testszene fanden wir in der dritten Mission der Einzelspieler-Kampagne. Bei "Alte Wunden" reiten Sie mit zwei KI-Kollegen auf Pferden durch ein Krisengebiet. Beschuss von allen Seiten und reichlich Partikeleffekte machen diese Szene überdurchschnittlich fordernd, in den meisten Missionen erblicken Sie etwas höhere Bildraten. Speziell innerhalb von Gebäuden läuft CoD Black Ops 2 sehr gut.
Hintergrund zu Call of Duty: Black Ops 2
Call of Duty: Black Ops 2, das im Jahr 2025 angesiedelt ist, versetzt den Spieler in ein Szenario der nahen Zukunft, das auf heutigen Schlagzeilen basiert. Hoch entwickelte Waffen, Kriegsführung mit Robotern und Drohnen definieren die Schlachten. Strike Force Levels sollen frischen Wind in die Einzelspieler-Missionen bringen, Gameplay mit Sandbox-Anleihen soll die Rail-Shooter vergangener Tage ablösen und erstmals in der Geschichte des Franchise erleben Spieler verzweigte Handlungsstränge. An Bord ist natürlich der Mehrspielermodus im CoD-Stil und, wie bei Treyarch nun fast schon Tradition, ein Zombie-Modus. Mehr zu Call of Duty: Black Ops 2 finden Sie auf unserer Themenseite.
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Bisher hab ich nur zombiemodus tranzit gespielt und 70min überlebt.ohman ohne juggernaut geht garnichts.Die waffen sind da auch underpowered....
Unter Konsoleros gilt Uncharted trotz Low-Poly-Count und steinzeitlich niedrig aufgelösten Texturen als "Grafikreferenz" - denen kann man also praktisch fast alles als tolle Grafik verkaufen ...
mal ne andere Frage, warum kauft ihr den das Spiel wenn ihr doch von vornherein wisst was Euch erwartet?
Ich denke die Engine ist mittlerweile mehr als bekannt - und solange sich diese Grütze wie geschnitten Brot verkauft, besteht doch für den Hersteller überhaupt keine Notwendigkeit daran etwas zu verändern.
Man kann ähnlich wie bei den Spritpreisen oder auch Lebensmittel effektiv seinen Beitrag dazu leisten. Es müssten einfach mal konsequent viele Leute "NEIN" zum jeweiligen Produkt sagen!
Womöglich hätten wir schon heute die neue Konsolengeneration und damit auch wesentlich besser aussehende PC-Spiele wenn eben nicht 500 Millionen Umsatz mit einer völlig veralteten Engine machbar wären.
Ob sich mit "schönerer" Grafik der Umsatz noch steigern liese sei mal dahin gestellt - einen negativen Einfluss hat dies sicherlich nicht und würde auch die Enthusiasten unter uns endlich zufrieden stellen!
In diesem Sinne - ich leide momentan auch unter einer Durststrecke - aber CoD werde ich sicherlich aus beschriebenen Gründen nicht kaufen!
Bei CoD ist es am schlimmsten. Alle heulen rum, es wird gehated bis zum geht nicht mehr und dann kaufts trotzdem wieder fast jeder.
Die Verkaufszahlen sprechen eine deutliche Sprache.