Black Ops 2 Test: Impressionen aus dem Multiplayer plus 100 Screenshots - Mehr "Social Gaming" statt Innovationen beim Gameplay
Während es beim Thema Gameplay im Multiplayer von CoD: Black Ops 2 kaum nennenswerte Änderungen gibt, sind die Fortschritte beim "Social Gaming" schon relevanter. Neben einer umfangreichen Videofunktion gibt es Neuerungen bei der Individualisierbarkeit des Charakters und eine direkte Implementierung des Liga-Systems. PC Games Hardware stürzt in das Getümmel zum Release und macht den Praxistest.
Es hat natürlich keiner erwartet und so wird die Nachricht kaum einen überraschen, dass im "Black Ops 2"-Multiplayer im Prinzip alles beim alten geblieben ist. Sie machen die ersten vier Level mit einer vorgefertigten Klasse und designen ab dann mit dem Klasseneditor ihren eigenen Spec. Level für Level schalten Sie neue Gadgets sowie Waffen frei und mit Level-Cap beginnt alles von vorne. Mithilfe von Perks und Waffenupgrades hebt sich der Spieler dezent über das Menschen Mögliche hinaus und setzt ganz persönliche Schwerpunkte. So gesehen fühlen sich alle Spieler der Vorgänger-Teile in Minuten heimisch und können mit der alljährlichen Jagd nach EP beginnen.
Neben den organisatorischen Gemeinsamkeiten gibt es auch beim Gameplay keine Überraschungen. Black Ops 2 setzt im Multiplayer auf dasselbe Arcade-Feeling wie beim Vorgänger. Statt weiter Landschaften beschränken sich die Karten auf kleinere Umgebungen mit dauerhaftem Gegnerkontakt. Erste Unterschiede begegnen einem erst im Detail. Das Perk-System wurde natürlich leicht überarbeitet und nach Meinung oder Geschmack der Entwickler angepasst beziehungsweise verbessert. Dabei wurde allerdings eher Feintung als kompletter Neubau betrieben. Genauso gibt es kleinere Änderungen am Belohnungssystem für Killserien. Dem leicht futuristischen Setting dürfte es außerdem geschuldet sein, dass einige Waffen und deren Aufsätze enorm modern anmuten. Beides fügt sich nach bisherigem Anschein aber nahtlos in das Gameplay ein und hinterlässt keinen störenden Beigeschmack.
Bildergalerie
Etwas eindeutiger werden die Veränderungen im Fenster für die Personalisierung der Klasse: Wie schon mit Black Ops 1 misst Treyarch der Individualisierung Ihres Avatars eine ganz zentrale Rolle zu. Neben Banner, Emblem oder Kampfmesser gibt es eine ganze Reihe an möglichen Freischaltungen, um die Spielfigur nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Der nächste Schritt geht, wie in den ersten Gerüchten zu Battlefield 4, weiter Richtung "Social-Gaming": Ein ausführliches Statistik-Menü gibt Ihnen und Ihren Freunden detailliert Auskunft über jede Kleinigkeit Ihrer spielerischen Fähigkeiten. Außerdem gibt es jetzt "CoD TV". Das Tool erinnert in seiner Art stark an den inoffiziell angekündigten Videodienst, der auch für Battlefield 4 kommen soll. Sie können die Replays Ihrer kürzlich ausgetragenen Gefechte direkt im Tool selber betrachten, haben Zugriff auf das Videoangebot von Treyarch oder der Community und können direkt die letzten Aufnahmen Ihrer Freunde abspielen.
Für Clan- und Liga-Spieler könnte interessant sein, dass der Liga-Modus nun direkt als Menüpunkt in das Spiel integriert ist. Man kann auch direkt nach öffentlichen Spielen mit Liga-Regeln suchen und so unter "echten" Bedingungen trainieren. Liga-Modus bedeutet unter anderem, dass alle Waffen und Perks freigeschaltet sind. Ähnlich wie auf den "Dedicated Servern" von MW3 bekommen Sie in diesem Modus aber keine Erfahrungspunkte für den normalen öffentlichen Modus.
Was denken Sie? Bevorzugen Sie nach wie vor die großen Schlachtfelder von Battlfield 3 oder werden Sie in den kommenden Tagen mit Black Ops 2 fremdeln? Nutzen Sie die Kommenatrfunktion.
Hintergrund zu Call of Duty: Black Ops 2
Call of Duty: Black Ops 2, das im Jahr 2025 angesiedelt ist, versetzt den Spieler in ein Szenario der nahen Zukunft, das auf heutigen Schlagzeilen basiert. Hoch entwickelte Waffen, Kriegsführung mit Robotern und Drohnen definieren die Schlachten. Strike Force Levels sollen frischen Wind in die Einzelspieler-Missionen bringen, Gameplay im Sandbox-Stil wird soll die Rail-Shooter vergangener Tage ablösen und erstmals in der Geschichte der Franchise erleben Spieler verzweigte Handlungsstränge. An Bord ist natürlich der Mehrspielermodus im COD-Stil und, wie bei Treyarch nun fast schon Tradition, ein Zombie-Modus. Black Ops 2 soll am 13. September 2012 erscheinen und auf dem PC deutlich besser aussehen. Mehr zu Call of Duty: Black Ops 2 gibt es auf unserer Themenseite.

Ich geh auch jede Wette ein, dass in ein paar Tagen wieder Beschwerden vom Cheater-verseuchten MP die Runde machen.
Und was hab Ich von einer hollwoodreifen Inszenierung des Spiels? Ich will ein Spiel spielen und mich nicht durch Skriptsequenzen ballern. Da kann Ich auch gleich einen Film schauen^^
Ich spiele gerne alte PC Spiele, wenn sie mir spaß machen, Grafik egal, es geht vielen so.
DIe Zeitschriften bekommen Geld für geschaltete Werbung, natürlich bekommen Sie weniger Geld für Werbung, wenn man schlechte Kritikten verteilt.
Cheater kA, ist leider überall die Plage.
Kannst in nem Hollywoodfilm auch ein Männchen steuern?
Wenn man so wie ich 1 jahr BF3 hinter sich hat dann ist Black Ops 2 schon irgendwo hart. Ansich ganz lustig aber ich denke da wird es schwierig mit der Langzeitmotivation. Ich denke mittelfristig werde ich wohl doch wieder bf3 zocken.
Das Leveldesign ist ganz gut aber die Texturen
Wenn ich auf Metacritic sehe, dass ein Halo 4 nur drei Prozentpunkte höher liegt als COD BO2, dann fehlt mir jegliches Verständnis für solche Wertungen.
DNF hat aber einen gewissen Witz/Charme, den man heutzutage leider in keinem anderen Shooter mehr findet
Naja, bei den Tests von CoD macht allein der Name schon 80% aus. Das merkt man alle Jahre wieder.