Thermalright Macho X2: Limitierte Auflage mit zwei langsamen Lüftern
Thermalright hat eine limitierte Neuauflage des Macho angekündigt. Der kommt mit dem Suffix X2 daher und bekommt einen zweiten Lüfter spendiert. Die beiden Ventilatoren setzen auf eine feste Drehzahl ohne PWM, drehen aber deutlich langsamer als beim Original. Die Gesamtlautstärke soll bei gestiegener Kühlleistung sinken.
Ein gutes halbes Jahr nachdem Thermalright den Macho in der Revision B mit neuer Optik und leicht verbesserter Kühlleistung auf den Markt gebracht hat, folgt jetzt mit dem Macho X2 eine limitierte Neuauflage, die parallel vertrieben wird. Am Kühlkörper selbst ändert sich nichts, dafür an der Lüfterbestückung. Wie schon in der PCGH-Edition des Ur-Machos setzt der Hersteller dabei auf langsamer drehende Drei- statt Vier-Pin-Lüfter, die von uns in dieser Form kritisierte Pulsweitenmodulation fällt damit weg.
Statt mit 300 bis maximal 1.300 U/min dreht der neue Lüfter fest mit 800 U/min, über die Spannung kann er natürlich noch weiter gedrosselt werden. Das Fördervolumen beziffert Thermalright auf 77 m³/h bei einer Lautstärke von 15 dB(A). Zum Einsatz kommen zwei solche Lüfter im Push-Pull-Prinzip, wodurch man sich eine verbesserte Kühlleistung bei trotzdem geringerer Geräuschkulisse erhofft. Das Konstrukt ist damit 155 statt 129 mm breit, Interessenten sollten daher die Kompatibilität mit dem Mainboard und RAM überprüfen.
Preislich empfiehlt Thermalright 48 Euro für den Macho X2, die Auslieferung soll ab sofort beginnen. Ein Blick in unseren Preisvergleich bestätigt diese Aussage. Im Lieferumfang befindet sich praktischerweise noch ein Y-Adapter, um beide Lüfter an einem Anschluss betreiben zu können. Zum Vergleich: Der Macho Rev. B wechselt ab knapp 40 Euro die virtuelle Ladentheke.
Quelle: Thermalright (Pressemitteilung, Produktseite)

Ich habe es auch mit mehr PWM versucht, das Klackern hat erst aufgehört, als das Luftrauschen zugenommen hat. Der Lepa BOL PWM hatte das übrigens nicht, der hatte kein solches Klackern auf 20%. Jedenfalls war es Grund genug für mich, die PWM durch Non-PWM zu ersetzen.
Übrigens lassen sich alle PWM-Lüfter auch per Spannung regeln. PWM-Funktionalität ist also nie ein Nachteil, wenn auch nicht immer ein Vorteil
Du glaubst nicht ernsthaft, dass du die "Stöße" die der Rotor durch PWM erhält hören/bemerken könntest oder die Trägheit auch nur annähernd zu klein sein könnte?
Nur als Hinweis - die Modulationsfrequenz bei PWM liegt im PC-Bereich üblicherweise bei 25 kHz - wenn du 20% PWM fährst bekommt der Motor des Lüfters 5000x in der Sekunde nen Impuls! Wenn du das hören könntest wäre es kein klackern sondern ein ziemlich hoher Pfeifton.
Der CPU-Lüfter im PC meiner Freundin ist auch per PWM geregelt und der "klackert" über den gesamten möglichen Drehzahlbereich (von 0-100% PWM) absolut gar nicht (ist ein Alpenföhn WingBoost).
Und warum haben meine SW2 bei 20% PWM massiv geklackert? Wohl kaum, weil die Massenträgheit groß genug war. Und was habt ihr für Mainboards, wenn sogar meine H61 und B75 per Spannung regeln können?
Der Vergleich mit dem Auto ist auch dahingehend nicht zutreffend, als dass das Auto, genauso wie der Lüfter ja auch, kontinuierlich in Bewegung bleibt und nicht mal steht, um kurz darauf wieder zu rasen.
Das ist die Trägheit der Masse und was beim PWM-Lüfter die Stromstöße sind, sind beim Auto die Gasstöße. Fährt man eine nicht absolut ebene Straße mit Tempomat bei einer bestimmten Geschwindigkeit entlang, so wird dieser die Gaszufuhr je nach Steigung oder Gefälle entsprechend regeln. Mal gibt er mehr Gas und mal weniger. Und so macht das der PWM-Lüfter abhängig von der Temperatur, je nach Einstellung - mal bekommt er mehr Strom und mal weniger.