Be Quiet Dark Rock TF 2: Neuer Top-Blow-Kühler soll bis zu 230 Watt leise bändigen

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Be Quiet Dark Rock TF 2: Neuer Top-Blow-Kühler soll bis zu 230 Watt leise bändigen (6)
Quelle: Be Quiet

Der Kühlerhersteller Be Quiet hat mit dem Dark Rock TF 2 einen neuen CPU-Kühler im Top-Blow-Design vorgestellt, der sich im High-End-Bereich ansiedeln soll.

Nachdem kürzlich bereits der Shadow Rock Slim 2 angekündigt wurde, verpasst Be Quiet auch seinem Dark Rock TF von 2015 einen Nachfolger: Der neue Dark Rock TF 2 soll gemäß Ankündigung als "High-End-Top-Flow-Kühler" trotz "seines nahezu unhörbaren Betriebsgeräusches in der Lage [sein], eine Verlustleistung von bis zu 230W zuverlässig abzuführen", heißt es in der Pressemitteilung.

Erreicht wird dies unter anderem durch das Dual-Heatsink-Design sowie durch sechs 6-mm-Heatpipes und zwei Silent-Wings-Lüfter mit 135 Millimetern Durchmesser. Derweil soll eine Abdeckung aus gebürstetem Aluminium und eine "spezielle schwarze Beschichtung mit Keramikpartikeln" für ein elegantes Erscheinungsbild und letztere auch für Vorteile bei der Wärmeabfuhr sorgen.

Bauartbedingt werden dabei im Gegensatz zu Tower-Kühlern auch die um den CPU-Sockel liegenden Komponenten des Mainboards gekühlt, wie der Hersteller hervorhebt. Durch das Dual-Heatsink-Design ist der Dark Rock TF 2 mit bis zu 49 Millimetern hohen Speichermodulen kompatibel, während der Einbau per Montage-Kit mit einer festen Montagebrücke erfolgt.

Optional auch nur ein Lüfter

Beim oberen der beiden Lüfter handelt es sich um einem Silent Wings 3 mit trichterförmigem Lufteinlass, während beim unteren Modell ein konventioneller Silent Wings zum Einsatz kommt. Beide Lüfter sind mit dämpfenden Gummielementen, Fluid-Dynamic-Lagern, "laufruhigen" sechspoligen Motoren und bis zu neun "strömungsoptimierten" Lüfterblättern ausgestattet. Der maximale Geräuschpegel soll so bei lediglich 27,1 dB(A) auf 100 Prozent PWM-Geschwindigkeit liegen. Wahlweise kann zugunsten einer niedrigeren Einbauhöhe auch ein Lüfter weggelassen werden.

Preis und Release

Be Quiet gewährt auf den neuen Dark Rock TF 2 eine Herstellergarantie von 3 Jahren und will den Kühler ab dem 10. August zu einer unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) von 85,90 Euro auf den Markt bringen, wobei auch schon erste Modelle im PCGH-Preisvergleich ab 78,55 Euro gelistet sind. Einen Eindruck vom Vorgängermodell lieferte seinerzeit ein Test im PCGHX-Forum.

Bildergalerie

  Dark Rock TF2 Dark Rock TF (2015)
Bauart Top-Blow-Kühler Top-Blow-Kühler
Abmessungen 163x134x140mm (BxHxT) 163x131x140mm (BxHxT)
Lüfter 2x 135x135x22mm, 1400rpm, 11.1-27.1dB(A) 2x 135x135x22mm, 650-1400rpm, 26.7dB(A)
Gewicht 945g 810g
Anschluss 4-Pin PWM 4-Pin PWM
Sockel 1150/​1151/​1155/​1156/​1200, 2011-0/​2011-1/​2011-3/​2066, AM2/​AM2+/​AM3/​AM3+, AM4 775, 1150/​1151/​1155/​1156/​1200, 1356/​1366, 2011-0/​2011-1/​2011-3/​2066, 754/​939/​940, AM2/​AM2+/​AM3/​AM3+, AM4, FM1/​FM2/​FM2+
TDP-Klassifizierung 230W 220W
Beleuchtung N/​A N/​A
Besonderheiten 6 Heatpipes (6 mm), schwarz anodisiert 6 Heatpipes (6 mm), schwarz anodisiert
Herstellergarantie drei Jahre drei Jahre
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    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von theGucky
        Allerdings ist jedes Board anders. Es gibt Boards bei denen grillen die Spannungswandler und andere Boards bei denen ist noch 30+°C Luft. Da ist nicht nur der Kühlblock auf den Wandlern wichtig sondern auch die Größe bzw Anzahl der Spannungswandler.

        Die Australier Hardware Unboxed haben dazu mal mehrere Videos rausgebracht. Sie haben mehrere Intel Boards mit derselben CPU und Kühler getestet.
        Getestet wurden B560 Boards mit einem 11400F, 11600k, 11700, 11900k.
        Die Temperatur wurde unter anderem auf der Rückseite des Mainboards gemessen.
        Als CPU Kühler wurde eine 360 AIO genommen mit dem Rad oben und 2 weitere Gehäuselüfter.
        Die Unterschiede waren nicht nur das manche Boards Stock die 65Watt TDP einhalten und andere nicht, sondern auch die Leistung der CPUs, deren Verbrauch und vorallem die Temperatur.
        Beim 11400F war das beste Board ~49°C bei vollem 4,2Ghz Boost und 94W.
        Das Heißeste hatte 107°C!!! und kam dabei nicht mal auf die 4,2Ghz.
        Beim 11900k hat man die größten Unterschiede gemerkt. Das beste Board (dasselbe wie beim 11400F) hat die 4,7GHz mit 159W erbracht bei "nur" 64°C.
        Bei einem Board des selben Herstellers, aber deutlich billiger, wurden die Spannungswandler so heiß, das der 11900k bis auf 2,9Ghz gedrosselt wurde!!! Bei einer Stromaufnahme von nur 120W.
        Tl;dr Es waren Unterschiede von biszu 50°C beim VRM!!! und auch biszu 2Ghz Leistungsabfall alleine durch das Design der VRM zu sehen.
        Meiner Meinung nach unsaubere Testmethoden, wenn man Temperaturen vergleicht, die bei unterschiedlicher Wärmelast ermittelt wurden. Aber auf 45-50 K dürften trotzdem viele kommen (siehe diverse PCGH-Tests) – einfach weil bei typischen Raumtemperaturen auch die besten Platinen meist über 40 °C bleiben und meist ab 100 °C Sicherheitsmechanismen greifen. Dann noch weiter zu messen ist weitestgehend sinnlos, denn Plattform-Throtteling greift sehr brachial ein. 50 Prozent Takterlust bei den Mitbewerber sind da noch ein zahmes Beispiel; ich hatte schon Rückfälle von 3,7 GHz auf 550 MHz im Sockel AM4.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von theGucky
        Allerdings ist jedes Board anders. Es gibt Boards bei denen grillen die Spannungswandler und andere Boards bei denen ist noch 30+°C Luft. Da ist nicht nur der Kühlblock auf den Wandlern wichtig sondern auch die Größe bzw Anzahl der Spannungswandler.

        Die Australier Hardware Unboxed haben dazu mal mehrere Videos rausgebracht. Sie haben mehrere Intel Boards mit derselben CPU und Kühler getestet.
        Getestet wurden B560 Boards mit einem 11400F, 11600k, 11700, 11900k.
        Die Temperatur wurde unter anderem auf der Rückseite des Mainboards gemessen.
        Als CPU Kühler wurde eine 360 AIO genommen mit dem Rad oben und 2 weitere Gehäuselüfter.
        Die Unterschiede waren nicht nur das manche Boards Stock die 65Watt TDP einhalten und andere nicht, sondern auch die Leistung der CPUs, deren Verbrauch und vorallem die Temperatur.
        Beim 11400F war das beste Board ~49°C bei vollem 4,2Ghz Boost und 94W.
        Das Heißeste hatte 107°C!!! und kam dabei nicht mal auf die 4,2Ghz.
        Beim 11900k hat man die größten Unterschiede gemerkt. Das beste Board (dasselbe wie beim 11400F) hat die 4,7GHz mit 159W erbracht bei "nur" 64°C.
        Bei einem Board des selben Herstellers, aber deutlich billiger, wurden die Spannungswandler so heiß, das der 11900k bis auf 2,9Ghz gedrosselt wurde!!! Bei einer Stromaufnahme von nur 120W.
        Tl;dr Es waren Unterschiede von biszu 50°C beim VRM!!! und auch biszu 2Ghz Leistungsabfall alleine durch das Design der VRM zu sehen.
        Meiner Meinung nach unsaubere Testmethoden, wenn man Temperaturen vergleicht, die bei unterschiedlicher Wärmelast ermittelt wurden. Aber auf 45-50 K dürften trotzdem viele kommen (siehe diverse PCGH-Tests) – einfach weil bei typischen Raumtemperaturen auch die besten Platinen meist über 40 °C bleiben und meist ab 100 °C Sicherheitsmechanismen greifen. Dann noch weiter zu messen ist weitestgehend sinnlos, denn Plattform-Throtteling greift sehr brachial ein. 50 Prozent Takterlust bei den Mitbewerber sind da noch ein zahmes Beispiel; ich hatte schon Rückfälle von 3,7 GHz auf 550 MHz im Sockel AM4.
      • Von Mega-Zord Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Gamer090
        Ok, diese CPU hatte ich vergessen, aber ohne Prime, also beim zocken dürfte es unter 200W sein nehme ich an?
        Ja, im CB sind es 180 W und in Spielen noch einmal deutlich drunter (gut über 100 W). Ich glaube der 8700k ist auch kein Kind von Traurigkeit, aber auf 250 dürfte man damit nicht kommen.
      • Von Gamer090 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Mega-Zord
        Also mein 9900k nimmt offen und ohne Zügel 250 Watt in Prime95. Ich habe ihn deshalb auf 200 Watt gedrosselt, weil er ansonsten, selbst mit AIO, die 100°C erreicht. Das heißt nicht, dass Prime95 ein realistisches Szenario ist, aber 230 Watt zu erreichen sehe ich jetzt nicht als Problem.
        Ok, diese CPU hatte ich vergessen, aber ohne Prime, also beim zocken dürfte es unter 200W sein nehme ich an?
      • Von BreakinB PC-Selbstbauer(in)
        Endlich der passende Kühler für meinen FX 8350 @ 5GHz!
        Hm, warte...
      • Von theGucky Volt-Modder(in)
        Allerdings ist jedes Board anders. Es gibt Boards bei denen grillen die Spannungswandler und andere Boards bei denen ist noch 30+°C Luft. Da ist nicht nur der Kühlblock auf den Wandlern wichtig sondern auch die Größe bzw Anzahl der Spannungswandler.

        Die Australier Hardware Unboxed haben dazu mal mehrere Videos rausgebracht. Sie haben mehrere Intel Boards mit derselben CPU und Kühler getestet.

        Getestet wurden B560 Boards mit einem 11400F, 11600k, 11700, 11900k.
        Die Temperatur wurde unter anderem auf der Rückseite des Mainboards gemessen.
        Als CPU Kühler wurde eine 360 AIO genommen mit dem Rad oben und 2 weitere Gehäuselüfter.
        Die Unterschiede waren nicht nur das manche Boards Stock die 65Watt TDP einhalten und andere nicht, sondern auch die Leistung der CPUs, deren Verbrauch und vorallem die Temperatur.
        Beim 11400F war das beste Board ~49°C bei vollem 4,2Ghz Boost und 94W.
        Das Heißeste hatte 107°C!!! und kam dabei nicht mal auf die 4,2Ghz.
        Beim 11900k hat man die größten Unterschiede gemerkt. Das beste Board (dasselbe wie beim 11400F) hat die 4,7GHz mit 159W erbracht bei "nur" 64°C.
        Bei einem Board des selben Herstellers, aber deutlich billiger, wurden die Spannungswandler so heiß, das der 11900k bis auf 2,9Ghz gedrosselt wurde!!! Bei einer Stromaufnahme von nur 120W.

        Tl;dr Es waren Unterschiede von biszu 50°C beim VRM!!! und auch biszu 2Ghz Leistungsabfall alleine durch das Design der VRM zu sehen.

        Bei meinem PC kommen die VRM nicht über 70°C, da die AIO an der Seitenwand befestigt ist und direkt Luft aufs Board bläst. Die Luft wird dann nach oben hin weggesaugt. Da es aber ein 20L ITX Gehäuse ist, kommt vorallem durch die 3090FE sehr warme Luft raus. Allerdings durchbricht kein Bauteil die 70°C Grenze, bis auf die 3090FE...dort ist der VRAM wärmer und auch der Hotspot ein wenig mehr.

        Zu den Topdown Kühlern. Man kann doch die Lüfter umdrehen und daraus ein Downtop Kühler machen. Dann sollte eigentlich die Heiße Luft nicht aufs Board kommen. Womöglich verliert man aber damit bei der CPU ein paar Grad.
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