Asus Zenbook S16 im Test: Leistung: CPU und GPU
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Asus Zenbook S16 im Test: Leistung: CPU und GPU

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Leistung und Effizienz: Ryzen AI 9 HX 370

Kommen wir endlich zum Star dieses Technik-Tests, welcher zugleich auch die technische Basis für das Asus Zenbook S16 darstellt. Der neue AMD Ryzen AI 9 HX 370 ist eine als Mobilprozessor ausgelegte APU ("Accelerated Processing Unit"), welche mit einer Verlustleistung von 15 bis 54 Watt arbeitet und hier mit 28 Watt TDP fungiert.

Der neue Ryzen AI 9 HX 370 ('Strix Point') mit Radeon 890M ('RDNA 3.5') ist der Star des Tests Quelle: AMD Auf Basis der neuen Mikroarchitekturen Zen 5 ("Nirvana") und Zen 5c ("Prometheus") sowie RDNA 3.5 ("GFX1150") kombiniert der neue AMD Ryzen AI 9 HX 370 insgesamt 12 moderne Prozessorkerne (4× Zen 5 + 8× Zen 5c) und eine Radeon 890M mit 16 Compute Units oder 1.024 Shadereinheiten zu einem schnellen und besonders effizienten Gesamtpaket, das Vorgängergenerationen und Konkurrenzlösungen mitunter deutlich abhängen kann.

AMD Ryzen AI 9 HX 370 ("Strix Point")

  • 12 Prozessorkerne / 24 Threads mit SMT
  • 4× Zen 5 ("Nirvana") / 8× Zen 5c ("Prometheus")
  • 2,0 GHz ("Basis-Takt") bis 5,1 GHz ("Boost-Takt")*
  • Radeon 890M mit 16 Compute Units und 2,9 GHz
  • 36 MiByte AMD Smart Cache ("L2 + L3")
  • Konfigurierbare cTDP: 15 - 54 Watt
  • Standard-TDP: 28 Watt
  • TSMC 4 nm FinFET

*) mit PBO ("Precision Boost Overdrive").

Hinzu kommt ein neuer Neuralprozessor, eine sogenannte NPU ("Neural Processing Unit"), auf Basis von XDNA 2, die bis zu 50 TOPS für KI-Workflows bietet und der APU ermöglicht, insgesamt 81 TOPS für KI-Berechnungen und maschinelles Lernen zu erbringen.

In den CPU-Benchmarks kann der AMD Ryzen AI 9 HX 370 seine direkten Vorgänger und die Konkurrenz von Intel in derselben TDP-Klasse insbesondere in den Single-Core-Benchmarks ausstechen. Auch im Hinblick auf Multi-Core-Performance kann die Zen-5-Architektur im Vergleich zu Zen 4 deutlich zulegen und erzielt mit weniger Prozessorkernen höhere Benchmark-Ergebnisse als der Vorgänger und Core Ultra 100 ("Meteor Lake").

In Spielen und synthetischen Gaming-Benchmarks profitiert der AMD Ryzen AI 9 HX 370 von den 1.024 Shadereinheiten der integrierten Radeon 890M sowie dem besonders schnellen Systemspeicher in Form von 32 GiByte LPDDR5X mit 7.500 MT/s und kann sich damit teilweise um fast 20 Prozent von seinem Vorgänger absetzen. Auch Intels IGP wird vergleichsweise deutlich geschlagen und liegt teils bis zu 40 Prozent zurück.

Die theoretische KI-Rechenleistung aus Zen 5 und Zen 5c sowie RDNA 3.5 und XDNA 2 ist für sich genommen absolut beeindruckend. Ryzen AI 300 ("Strix Point") wird sich schon bald in einem ausführlichen KI-Benchmark gegen Intels kommende Core Ultra 200 ("Lunar Lake") beweisen müssen. Im KI-Duell der letzten Generation hatte AMD noch die Nase vorn.

Rein von der Performance können wir Zen 5 und RDNA 3.5 abschließend ein hervorragendes Gesamturteil ausstellen. Die Vorgängergeneration wird sowohl in CPU- als auch GPU-Tests deutlich geschlagen und auch mobile CPUs mit mehr Prozessorkernen werden geschlagen.

Strix Point Quelle: AMD AMD hat mit einer IPC-Steigerung von 16 Prozent nicht zu viel versprochen und löst auch mit RDNA 3.5 einige der Flaschenhälse, die mit RDNA 3 noch gegeben waren. Die 16 CUs mit nun 1.024 Shadereinheiten und der schnelle LPDDR5X mit 7.500 MT/s kommen der integrierten Grafikeinheit besonders in Spielen zugute und sorgen für deutlich mehr Performance als noch beim Vorgänger auf Basis der Architekturen Zen 4 und RDNA 3.

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  1. Seite 1 Ausstattung, Eigenschaften und Display
  2. Seite 2 Performance von CPU und GPU in Benchmarks
  3. Seite 3 Effizienz, Akkulaufzeit und Fazit
    • Kommentare (58)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Unfaced Software-Overclocker(in)
        Finde die APU ziemlich genial, was ich bisher so gelesen habe. Das Zenbook S 14 mit 24GB RAM dazu um 1499 EUR scheint auch stimmig zu sein. Schlimm finde ich aber, sobald man 32GB RAM haben will muss man gleich mindestens 2399 EUR bezahlen. Hoffe aber, dass wird besser sobald mehrere Hersteller die APU verbauen.
      • Von Unfaced Software-Overclocker(in)
        Finde die APU ziemlich genial, was ich bisher so gelesen habe. Das Zenbook S 14 mit 24GB RAM dazu um 1499 EUR scheint auch stimmig zu sein. Schlimm finde ich aber, sobald man 32GB RAM haben will muss man gleich mindestens 2399 EUR bezahlen. Hoffe aber, dass wird besser sobald mehrere Hersteller die APU verbauen.
      • Von pdk PC-Selbstbauer(in)
        Hier mal ein Video bei dem der Chip in einem ProArt Gerät eingebaut wurde und somit sich mehr Leistung ziehen kann.

        ProArt 13

        Da sieht man was die IGPU leisten kann und das finde ich erstaunlich für eine APU
      • Von dudellino Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Die APU braucht die hälfte Strom verglichen zu den Konkurrenten bei gleicher Leistung. Das ist ein riesiger Effizienzsprunng.

        Der Vergleich zum Qualcomm-Laptop würde mich interessieren. Diese sind ja in der selben Preiskategorie. Ist die Batterielaufzeit ähnlich?
      • Von Jaffech BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von BigBoymann
        erhelle mich mal, hat das Bord wirklich noch Einfluss auf das RAM OC? Der Controller sitzt ja schon seit Ewigkeiten in der CPU und das Board hat ja eigentlich nur noch Spannungsversorgung usw. zu gewährleisten. Da weiß ich aber noch von früher, dass man bei schlechteren Bords gerne mal mit Offsets arbeitete um die zu schwache Spannungsversorgung etwas zu übersteuern. Daher hätte ich jetzt gesagt, dass RAM OC nahezu (wie gesagt, Einstellmöglichkeiten usw. wird bei den A620 etc. nicht so groß sein; aber selbst B650 sollte schon recht umfassend sein) unabhängig von der Qualität des Bords ist.
        Das Board macht tatsächlich einen Unterschied, da die Leiterbahnen eine unterscheidlich gute Signalqualität haben.
        Daher nimmt man für maximales RAM OC auch 2DIMM Boards.
        Bei Intel also z.b. ein Tachyon oder Apex, bei AMD dann eine Gene oder HDV.
        Schau dir mal die ganzen Taktrekorde bei HWBot an, das sind alles 2DIMM Boards.

        Oft haben die besseren Chipsätze (oder spezielle OC Boards) auch mehr Optionen im BIOS. Wobei man das, wie angesprochen, bei MSI Boards gut reinmodden kann. Dort gäbe es dann z.b. das Unify-X

        Für AM5 ist dann bei mir auch ein 2DIMM Board geplant mit eCLK (zwecks OC bei einem x3D). Da es aber aktuell mit diesen Kriterien nur das mATX Board X670E Gene gibt und dieses nur 1 M.2 Slot hat, ist das halt auch ein Grund wieso ich nicht auf AM5 gewechselt bin mit meinen 3 M.2 SSDs. Das Gene hat noch so einen Z.2 anschluss (so ein Asus Ding) für 2 M.2 SSDs, aber das liegt direkt neben dem RAM und verhindert so eine RAM Wakü. Alles irgendwie Suboptimal gelöst.

        Ich hoffe daher auf ein Asus Apex für AM5 in Zukunft - 2 DIMM, eCLK, 4 M.2 (zumindest bei Intel) ^^

        Zitat von BigBoymann
        Wenn man sein Gegenüber relativ konstant falsch versteht, dann muss man das auch zugeben können, hat halt ein bißchen gedauert, bis ich verstanden habe, was du mir sagen möchtest, da ich es die ganze Zeit im falschen Kontext gelesen habe und immer auf die Überschrift des Ursprungsartikels zurückgegangen bin.
        Sieht man trotzdem relativ selten, meist wird dann weiter diskutiert oder einfach ignoriert
      • Von BigBoymann BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Jaffech
        und um gute VRMs für den damaligen 5900X
        Dafür kann ich es nachvollziehen, insbesondere wenn man in Richtung 250W geht.

        Zitat von Jaffech
        mir ging es maßgeblich um die RAM Anbindung
        erhelle mich mal, hat das Bord wirklich noch Einfluss auf das RAM OC? Der Controller sitzt ja schon seit Ewigkeiten in der CPU und das Board hat ja eigentlich nur noch Spannungsversorgung usw. zu gewährleisten. Da weiß ich aber noch von früher, dass man bei schlechteren Bords gerne mal mit Offsets arbeitete um die zu schwache Spannungsversorgung etwas zu übersteuern. Daher hätte ich jetzt gesagt, dass RAM OC nahezu (wie gesagt, Einstellmöglichkeiten usw. wird bei den A620 etc. nicht so groß sein; aber selbst B650 sollte schon recht umfassend sein) unabhängig von der Qualität des Bords ist.

        Zitat von Jaffech
        Fairerweise muss man sagen dass das von dir ausging, da du eingelenkt hast. Respekt dafür, machen nicht viele
        Wenn man sein Gegenüber relativ konstant falsch versteht, dann muss man das auch zugeben können, hat halt ein bißchen gedauert, bis ich verstanden habe, was du mir sagen möchtest, da ich es die ganze Zeit im falschen Kontext gelesen habe und immer auf die Überschrift des Ursprungsartikels zurückgegangen bin.
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