Der CPU-Rückblick für das Jahr 2022: Von frei laufenden Raptoren und einem überforderten Dave [Kommentar]

Mit den kleinsten Alder Lake begann 2022 und mit den dicksten Raptor Lake endete es. AMD hat dazwischen mit dem Ryzen 7 5800X3D für Aufsehen gesorgt und konnte mit Ryzen 7000 leider nicht auf ganzer Linie überzeugen. Ich bin der Dave und teste CPUs bei PCGH und fasse "mein" Jahr jetzt noch einmal für Sie zusammen. Viel Spaß beim Lesen.

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Der CPU-Rückblick für das Jahr 2022: Von frei laufenden Raptoren und einem überforderten Dave
Quelle: PC Games Hardware

Hallo liebe PC-Games-Hardware-Leser. Mein Name ist David Ney und ich lasse in diesem Artikel das Jahr 2022 aus der Sicht eines CPU-Fachredakteurs noch einmal Revue passieren. Die Kennung als Kommentar im Titel ist zwingend, da ich zwar sachlich bleiben, mir jedoch eine eigene Meinung erlauben möchte. In diesem Jahr ist so einiges passiert und spätestens zum Ryzen-7000-Launch war ich (erst mal) fertig mit den Nerven. Ich möchte Ihnen jetzt von meinem Testalltag erzählen und dabei zusammenfassen, was aus CPU-Sicht im Jahr 2022 alles so passiert ist.

Anfang Januar meldet sich Intel mit 22 neuen Prozessoren

Obgleich für Intel die neuen Mobile-CPUs auf Alder-Lake-Basis im Fokus der CES 2022 standen, hat der Chipriese gleich 22 neue Prozessoren für Desktop-PCs angekündigt. Intel komplettierte damit das Alder-Lake-Portfolio. Die neuen Prozessoren reichen von der Core-i9-Serie bis hin zum kleinsten Celeron mit nur zwei CPU-Kernen. Die TDP-Spanne reicht dabei von 35 bis 65 Watt, während die maximale Turbo-Boost-Stufe sogar 202 Watt vorsieht. Zusammen mit den neuen 65-Watt-Prozessoren wurden auch neue Boxed-Kühler vorgestellt. Ferner hat Intel die neuen Chipsätze H670, H610 und B660 in petto, die deutlich günstiger in der Anschaffung ausfallen als hochwertige Z690-Mainboards.

Egal, ob groß oder klein, Intel bietet mit Alder bis heute eine sehr breite Spanne an Prozessoren an. Da kann AMD nicht mithalten, die bis heute nur vier verschiedene CPUs für den aktuellen Sockel AM5 anbieten. Quelle: PC Games Hardware Egal, ob groß oder klein, Intel bietet mit Alder bis heute eine sehr breite Spanne an Prozessoren an. Da kann AMD nicht mithalten, die bis heute nur vier verschiedene CPUs für den aktuellen Sockel AM5 anbieten.

Ungewöhnlich ist das nicht, die Kunden erst mit den preisstabilen K-Prozessoren sowie dem einzig verfügbaren Z-Chipsatz abzugrasen, bis man Budget-Modelle anbietet. Doch für Interessenten der neuen Hybrid-Architektur war das Warten auf die non-K-Prozessoren dann richtig mies, denn Core i5-12400 bis -600, die vor allem in F-Version ohne IGP ein Preis-Leistungs-Tipp darstellen und damit für viele interessant waren (und sind), kamen einfach ohne E-Cores. Ein kurzer Blick in den PCGH-Preisvergleich zeigt, dass ein Core i5-12600 derzeit für 273 Euro und ein i5-12600K für 284 Euro lieferbar ist. Ist der beim enthaltene Boxed-Kühler so teuer? Wer zahlt denn nahezu das Gleiche, wenn er weniger dafür bekommt? Gleichwohl hat sich zumindest Intels 12400F zum Preistipp entwickelt. Nicht, weil die CPU besonders schnell wäre (ein AMD Ryzen 5 5600X bot bereits 14 Monate zuvor dieselbe Leistung, ist dabei aber effizienter), sondern weil sich der Sechskerner inoffiziell übertakten lässt.

Das hat Intel natürlich überhaupt nicht gefallen. Kurz, nachdem bekannt wurde, dass man die CPU auf bestimmten Boards übertakten kann, hieß es sofort, dass die CPU davon Schaden nehmen kann und Intel deshalb vom Übertakten abrät. PCGHX-User ZakMc ist da jedoch ganz anderer Meinung und hat einen Thread zum Thema Core i5-12400 OC im PCGH-Forum eröffnet, wo er seine Erfahrungen teilt. Hereinschauen lohnt sich. Am Kampf "5600X vs. 12400" hat sich im Übrigen bis heute nichts verändert, für Spiele-Rechner sind es immer noch hervorragende Prozessoren mit ausreichend Leistung, die auch ich gerne empfehle.

Die großen Intel im Test: Core i7-12700 und Core i9-12900KS

Im März konnte ich dann einen der großen Non-K-Prozessoren testen, den Core i7-12700. Den Test zur CPU haben Sie sicher gelesen, und während ich die Benchmarks erstellt habe, konnte ich nur mit dem Kopf schütteln. Das Problem ist nämlich die geringe TDP von nur 65 Watt, die gleich 8 P-Cores und 4 E-Cores versorgen muss. Das sorgt unter Last für geringe Taktraten und somit für vergleichsweise geringe Leistung. Bei Benchmarks mit langer Laufzeit wie Handbrake oder Blender konnte ich beobachten, wie die P-Kerne auf einen Takt von 1,0 GHz(!) herabfallen. Fällt so etwas denn nicht im Testlabor bei Intel auf? Aber sei es drum, den dank höherer TDP schnelleren 12600K oder direkt den 12700K haben die PCGH-Leser ohnehin lieber gekauft. Restlos überzeugt hat dann jedoch die kleinste Core-CPU, i3-12100F. Der Test hat gezeigt, dass es der Vierkerner mit Rocket Lake und Zen 2 aufnehmen kann, obwohl letztere doppelt so viele Kerne auffahren.

Wie man Probleme mit maximaler TDP (nicht) löst, zeigt Intel mit dem Core i9-12900KS eindrucksvoll auf.  Quelle: Intel Wie man Probleme mit maximaler TDP (nicht) löst, zeigt Intel mit dem Core i9-12900KS eindrucksvoll auf.  Anfang April durfte ich dann das bis dato dickste Intel-Schiff testen, den 12900KS. Zu dieser Zeit war bereits bekannt, dass AMD den Ryzen 7 5800X3D zum 20.04.22 bringt, höchste Zeit für Intel also, eine passende Antwort parat zu haben. Mit bis zu 5,5 GHz ab Werk auf den Performance-Kernen sollte erst wieder der Nachfolger 13900K arbeiten, dafür stieg die TDP auch weiter an, irgendwo muss die Leistung ja herkommen. Trotz Holzhammer waren es am Ende jedoch nur 3,5 Prozent mehr Leistung gegenüber einem Core i9-12900K. Die Leistungsaufnahme stieg jedoch um 44 Prozent an. Kein guter Deal. Zumindest lässt sich die Special Edition noch erwerben, der Quasi-Vorgänger Core i9-9900KS hat nicht lange am Markt überlegt.

AMD schlägt mit dem besten Spiele-Prozessor zurück: Ryzen 7 5800X3D

Am 20. April war es dann so weit. Sie gehen sicher mit mir konform, dass diese CPU bereits jetzt den Status einer Legende erreicht hat. Zu diesem Prozessor brauche ich eigentlich gar nichts mehr zu sagen, da sie für sich selbst spricht. Wer sie tatsächlich noch nicht kennt, dem sei kurz erklärt, dass es sich technisch gesehen um einen Ryzen 7 5800X handelt, der mit mehr L3-Cache ("3D-Cache") ausgestattet wurde. So bietet die CPU zu den regulär vorhandenen 32 MiByte noch zusätzliche 64 MiByte Cache, was vor allem die Leistung in den Spielen erhöht. Der Nachteil ist bis heute, dass sich die CPU nicht übertakten lässt, einzig der Curve Optimizier kann genutzt werden. Da sich der Prozessor dank des Cache jedoch um teilweise 20 bis 30 absetzen kann, dürfte das nur wenige stören.

Vor allem der Vergleich zu den Core i9 von Intel ist spannend. Letzte können nämlich durch schnellen DDR5-Speicher noch beschleunigt werden, während AMDs X3D "nur" DDR4 unterstützt. Wer sich das Video oberhalb dieser Zeilen einmal ansieht, der erkennt, dass mal die eine, mal die andere CPU vorn liegt. Viel L3-Cache ist somit kein Allheilmittel, doch ein extrem hoher Takt inklusive TDP-Holzhammer hilft auch nicht immer. Wie dem auch sei, AMD konnte dank des 5800X3D viele Spieler-Herzen gewinnen, auch, wenn es für Sockel AM4 keine neuen Prozessoren mehr geben wird. Wer sich für die genaue Funktionsweise des 3D-Cache interessiert, dem sei dieser Artikel ans Herz gelegt.

Kurze Zeit später erscheint dann auch der Test zu den Ryzen 5700X, 5600 und 5500 von mir. Begleitet wurde dies durch einen Launch von anderen neuen APUs und CPUs, neben dem neuen B2-Stepping, das AMD etwa Anfang des Jahres ausgerollt hat und den hauseigenen Prozessoren damit etwas mehr Spielraum im Hinblick auf Optimierung bringt. Etwas hinter der Zeit erscheinen dabei Ryzen 4100, 4500 und 4600G. Letzterer ist dabei gar nicht so neu, sondern entspricht eins zu eins der OEM-APU 4600G/4650G(E), mit dem Unterschied, dass Sie die APU jetzt auch einzeln in einer Box erwerben können. Viel besser schaut es dagegen bei den neuen Zen-3-Varianten aus. Im Kern setzen Ryzen 7 5700X, 5600 und 5500 auf Zen 3, doch es gibt interessante Unterschiede zu den bestehenden Modellen. Beim Ryzen 5500 handelt sich nämlich nicht um eine Zen-3-CPU auf Vermeer-Basis mit Chiplet-Ansatz, sondern um eine teil-deaktivierte APU aus der Cezanne-Reihe, der Ryzen-5000-APU-Generation. Das bedeutet primär die Zen-3-Basis für die CPU-Kerne, allerdings ein monolithischer Ansatz und mit 16 MiByte nur halb so viel L3-Cache gegenüber einem Ryzen 5 5600(X).

Eine Pause für den Dave und ein spannender IPC-Vergleich

Bis Ryzen 7000 war es noch etwas hin, ich habe die Zeit also für andere interessante Tests genutzt. Prozessoren können auf verschiedene Arten weiterentwickelt werden. Die bekanntesten sind die immer noch mit mehr Leistung gleichgesetzte, historisch vertraute höhere Megahertz-Zahl und zusätzliche Prozessorkerne. Letztere werfen nach dem einfachen Prinzip "viel hilft viel" weitere identische Ressourcen auf ein Problem in der Hoffnung, es würde helfen. Mit diesen beiden Ansätzen gibt es allerdings zunehmend Probleme. Reine Megahertz sagen nur innerhalb einer einzigen CPU-Familie etwas aus. Für den Vergleich zwischen AMD- und Intel-Modellen taugen sie spätestens seit den Zeiten des in Frieden ruhenden Pentium 4 nicht mehr. Auch die Kernzahl ist kein hinreichendes Maß für die Leistungsfähigkeit eines Prozessors, was Vergleiche zwischen Threadripper- und einfachen Desktop-CPUs deutlich aufgezeigt haben.

Ich habe die Pro-MHz-Leistung also mit 14 verschiedenen CPU-Generationen geprüft und dieser hat gezeigt, dass Zen 3 trotz seines stolzen Alters nach wie vor eine sehr starke Architektur ist. In den meisten Benchmarks liegt natürlich Alder Lake vorn, vor allem mit dem Topmodell. Ich bereite mich bereits auf eine neue Version der IPC-Benchmarks vor, die auch Raptor Lake und den 5800X3D enthält, was ebenfalls sehr interessant sein dürfte.

Ende August 2022: Jetzt tritt Ryzen 7000 auf den Plan

In der Überschrift stand damals: "60 Prozent schneller als Alder Lake, 50 Prozent effizienter". Was ein Aufhänger. AMD hat sich erneut als Ziel gesetzt, die schnellsten und besten Prozessoren der Welt zu bauen. Dazu gehört nicht nur der Server- und Mobile-Bereich, sondern vor allem auch der Desktop. Mit Ryzen 7000, Codename Raphael (Gruß an unseren Grafik-Guru Raff) oder auch Zen 4 beginnt laut AMD eine neue Ära des PC-Gamings. Die Schlagworte dafür lauten, die Fertigung in 5 nm, der neue AM5-Sockel, PCI-Express 5.0 und die Unterstützung für DDR5-Speicher.

Zen 4 sollte Zen 3 in jeder Hinsicht besiegen. Stimmt auch, doch die Benchmarks bescheinigen das nur teilweise. Quelle: AMD Zen 4 sollte Zen 3 in jeder Hinsicht besiegen. Stimmt auch, doch die Benchmarks bescheinigen das nur teilweise.

AMD zieht in eine Sache auch endlich mit Intel gleich: Bis zuletzt musste der Desktop-User gegenüber dem Mobile-User Abstriche machen, Ryzen 5000G setzt immer noch auf die inzwischen antiquierte Vega-Architektur. Doch damit ist jetzt Schluss: Ryzen 7000 alias Zen 4 setzt bei allen bislang bekannten Prozessoren auf eine einheitliche IGP, die auf RDNA2 basiert. Aktiviert sind zwei Compute-Units, die mit bis zu 2,2 GHz takten (Basis: 400 MHz). Das ist zwar immer noch weniger als im Mobile-Bereich, erfüllt aber die Aufgaben, für welche IGPs im Desktop gedacht sind: Bildausgabe, einfaches Gaming sowie Video-Bearbeitung. Einen großen Vorteil hat die IGP von Zen 4 gegenüber dem Vorgänger: Sie alle können mit DDR5 einen wesentlich schnelleren "Grafikspeicher" nutzen. Vor allem das dürfte sich positiv auf die Performance in Spielen auswirken.

Rund einen Monat später folgte dann der Test des Ryzen 9 7950X und 7700X. Das Ende vom Lied war, dass selbst das Zen-4-Topmodell gerade einmal rund sieben Prozent auf den Intel Core i9-12900K packen konnten, während es ein 5800X3D in den meisten Benchmarks sogar mit Ryzen 7000 aufnehmen kann. Uff, das habe ich auch nicht erwartet. Vor allem, weil ich mir mit dem Ryzen-7000-Test wirklich verdammt viel Mühe gegeben habe.

Am Ende waren es über 3.700 Messungen und da habe ich den 7900X und 7600X noch gar nicht in der Hand gehabt. Ich bin ehrlich, wenn ich gewusst hätte, dass Zen 4 gegenüber Zen 3D so abstinkt, hätte ich wahrscheinlich ein paar Tausend Messungen weniger gemacht. Natürlich gibt es nicht nur Spiele: in Anwendungen überzeugen die neuen CPUs auf ganzer Linie. Aber was jucken mich Anwendungen? Wir sind ein PC-Spiele-Magazin. Weitere 500 Messungen sind dann für den Ryzen 5 7600X draufgegangen. An sich ist das eine schöne CPU, nur leider ist die Plattform zu teuer. AMDs Ryzen 7900X hat mich dann nicht überzeugt. Rein auf die Leistung bezogen, bleibt beim Ryzen 9 7900X kein Auge trocken. Spiele? Anwendungen? Das alles läuft wunderbar flüssig, keine Frage. Doch um flüssig zu spielen, brauche ich keinen 7900X, da tut es auch ein 7600X oder 5800X3D. Wenn ich dagegen möglichst effizient und leistungsstark mit dem PC arbeiten möchte, dann wandert da direkt ein 7950X mit 16 Kernen rein, alles andere wäre Unsinn. Mit durchschnittlich 113 Watt ist der Verbrauch in Spielen zu hoch, vor allem in Anbetracht der Zahlen eines 5800X3D, der 35 Prozent sparsamer rechnet und dabei nicht einmal langsamer, sondern sogar noch einen Prozent schneller als der 12-Kerner daherkommt. In Anwendungen verwandelt ein 7900X 25 Prozent mehr Leistung gegenüber dem 5900X mit 35 Prozent mehr Energie um. Das sind 132 zu 178 Watt. Den 7900X bringt das fast in die ineffizienten Bereiche von Alder Lake und das steht einem AMD-Prozessor überhaupt nicht zu Gesicht. Nimmt man die erhöhte CCX-Latenz mit in die Rechnung, gibt es meiner Meinung nach kein Argument für den 7900X.

Ende Oktober 2022 kam Raptor Lake und macht AMD fertig

Wenn du einen schlafenden Riesen weckst, dann musst du auch mit den Konsequenzen klarkommen, AMD. Bei Raptor Lake gibt es mehr Effizienz-Kerne, mehr Cache, mehr von allem. Die neue Raptor-Cove-Architektur wurde in vielen Bereichen optimiert und modernisiert und auch die Effizienz-Kerne wurden verbessert. Intel stellt damit eine 15 Prozent höhere Single-Core-Performance und eine 41 Prozent höhere Multi-Core-Performance in den Raum, die sich zum größten Teil aus der erhöhten Anzahl der E-Cores und der höheren Taktfrequenz zusammensetzt. Im Test habe ich damals geschrieben: "Das neue Topmodell Core i9-13900K fällt auf die Knie und bettelt um mehr Grafikkarten-Leistung. Gegen diesen T-Rex sieht sogar der Core i9-12900KS alt aus. In 14 von 18 Benchmarks des CPU-Index liefert der i9 die höchste jemals gemessene Leistung im PCGH-Testlabor, in zwei weiteren beträgt der Unterschied zum leistungsfähigeren Modell weniger als zwei Prozent."

Generell konkurriert eigentlich nur der 14-Kerner Core i5-13600K mit AMD Zen 4. Die anderen beiden Reißzähne, i7-13700K und i9-13900K befinden sich im VIP-Bereich und legen die Messlatte in Spielen so hoch, dass Intel sich keine Gedanken mehr um Konkurrenz machen muss. Mit 92,6 Prozent im Spiele-Index ist der "kleine" i5 in Spielen schneller als ein AMD Ryzen 9 7950X oder Ryzen 7 5800X3D. Zudem wird die gesamte Alder-Lake-Generation an die Wand gefahren. Den Core i9-13900K habe ich dann noch einmal bei 88 Watt getestet. Und selbst dann ist die CPU immer noch schneller als jeder AMD-Prozessor, auch Alder Lake hat keine Chance, nicht einmal mit 250 Watt+. Hammer, damit habt ihr nicht nur mich beeindruckt, Intel.

AMD, wo bleibt Ryzen 7000 X3D?

Zum Abschluss des Jahres hat AMD uns noch die 3D-Versionen von Zen 4 versprochen. Die Sprache war eindeutig von "later this Year". Nun, das Jahr ist morgen herum und ich zweifle stark, dass AMD zu Silvester noch CPUs aus dem Hut zaubert (lustig wärs aber). Es wird höchstens zur CES neue non-X-Modelle geben, so die aktuellen Gerüchte. Ob das so gut ist? Jetzt bin ich aber gespannt: Wie haben Sie dieses Jahr empfunden? Haben Sie sich eine neue CPU gekauft und wenn ja, welche? Glauben Sie, dass AMD nächstes endlich den 7000X3D bringt? Und Intel ist ja auch noch da. Ich freue mich über Kommentare und verabschiede mich für das Jahr 2022, guten Rutsch!

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    • Kommentare (19)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gelöschtes Mitglied 217606
        Zitat von PCGH_Dave
        Alle kommenden CPU-Tests werde ich ausschließlich auf deiner Meinung aufbauen, damit du dich bestätigt fühlst
        Wenn du meinst, dass es darum geht...
      • Von Gelöschtes Mitglied 217606
        Zitat von PCGH_Dave
        Alle kommenden CPU-Tests werde ich ausschließlich auf deiner Meinung aufbauen, damit du dich bestätigt fühlst
        Wenn du meinst, dass es darum geht...
      • Von pedi BIOS-Overclocker(in)
        mir reicht mein FX 8350 immer noch, egal was kommt.
      • Von Ishe Freizeitschrauber(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Ebenfalls meine Frage.

        Ich war eigentlich recht enthuastisch gestimmt vor dem 7000er release. Das Leistungsplus steht allerdings derzeit mmn. zu keinem Verhältnis zu den Mehrkosten. Ausgehend von meiner vorhanden AM4 Plattform.

        Ich warte noch, ob ein X3D der 7000er Serie Zeitnah aufschlägt.

        Ansonsten, andere Mütter haben auch schöne Töchter
      • Von Simonsworld Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich habe mit seit über 10 Jahren in 2022 mal einen neuen PC gegönnt. Diesmal mit 13700k. Auch wenn die 7000er Ryzen günstiger geworden sind, müssen die Mainboards preislich runter, damit sich die Prozessoren besser verkaufen.
        Bei mir ist das Sorgenkind die Grafikkarte. Eine 6800XT habe ich wegen Spulenfiepen retourniert und möchte lieber grün kaufen, weil die in produktiven Tasks vorne liegen. Die iGPU ist derzei der Lückenfüller und schlägt sich wacker.
        AMD hat sich beim Release der 7000er GPUs nicht mit Ruhm bekleckert. Die halbgahren Treiber, die Temperaturspikes bei einigen Karten und AMDs tapsige Antwort und die Tatsache, dass sie in Sachen Preisleisung unter Berücksichtigung aller Features nicht wirklich gut im Vergleich zur ohnehin schon überteuerten 4000er NVIDIA Generation darstehen.
        2022 war ein turbulentes Jahr in Sachen Hardware. Bei Prozessoren durchaus mit einigen Lichtblicken. Und da stimmt zumindest die Preisleisung einigermaßen.
        Bei Grafikkarten ist das erhoffte Verschnaufen nach diesem zehrenden Mining- und Coronaboom leider ausgeblieben. Im übertragenen Sinne ist dieses Preisfieber noch immer nicht abgeklungen. Es scheint jedoch so, als liegt ein wenig Veränderung in der Luft. Ein bisschen mehr Realität bei den Preisen im grünen und roten Lager für 2023 würde ich uns allen wünschen, damit das Hobby PC wieder erschwinglicher wird.

        In diesem Sinne wünsche ich einen guten Rutsch
      • Von pcghaler Kabelverknoter(in)
        Zitat von KriNemeth
        Jop, bin auch für den 5800X3D. Schon krass was so ein bisschen Speicher ausmacht.
        Die hat auch mich schwer beeindruckt! Bald werde ich mir eine als Nachfolgerin für meine jetzige R5 3600 holen, wenn sie wieder (kurzzeitig bei BF-Deals)/endlich auf 300€ fällt. Dank AM4 dafür nur die CPU tauschen zu müssen... herrlich!! Das reicht dann auch locker wieder für die nächsten 4 Jahre
      Direkt zum Diskussionsende
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