Drei Prozessoren, die sich jetzt lohnen: Viel Fps für wenig Geld

Arbeitsspeicher ist derzeit teuer, doch CPUs müssen es nicht sein. Wir haben für Sie drei Prozessoren herausgesucht, die ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen. Dazu liefern wir Benchmarks zur Einordnung.

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Drei Prozessoren, die sich jetzt lohnen: Viel Fps für wenig Geld
Quelle: Erzeugt mit DALL-E 3; Amazon.de, AMD, Intel; Montage: PCGH

Der Markt für Speicher zeigt derzeit starke Schwankungen und sorgt für Unsicherheit. Daher haben wir untersucht, welche Prozessoren eine hohe Leistung zu einem moderaten Preis bieten. Auf diese Weise bleibt mehr Budget für die Grafikkarte oder den aktuell teuren Arbeitsspeicher. Unsere Empfehlungen beruhen auf eigenen Tests und nicht auf einer reinen Betrachtung der Preise. Grundlage ist der PCGH-CPU-Index, der mehr als 5.000 Messungen umfasst und eine präzise Bewertung von Leistung und Effizienz ermöglicht. Die Empfehlungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels. Preise können sich seitdem verändert haben. Wir vermeiden daher feste Preisangaben und weisen stattdessen auf sinnvolle Orientierungen hin. Abschließend stellen wir drei Prozessoren vor, die in unseren Tests ein überzeugendes Verhältnis von Preis und Leistung bieten.

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Die drei besten CPUs für jeden Geldbeutel

Wir gliedern unsere Empfehlungen in drei Bereiche. Zunächst betrachten wir Prozessoren, die mit DDR4 kompatibel sind. Danach folgen Modelle, die sowohl DDR4 als auch DDR5 unterstützen. Abschließend nennen wir einen Vorschlag für einen Prozessor, der ausschließlich mit DDR5 betrieben wird. Diese Einteilung soll Ihnen helfen, abhängig von Ihrem vorhandenen oder geplanten Speicher passende Optionen zu finden. Wer noch ältere Module weiterverwenden möchte, erhält ebenso sinnvolle Aufrüstpfade wie Nutzer, die sich bereits zu günstigen Konditionen mit neuerem Speicher ausgestattet haben. Auf diese Weise lassen sich unterschiedliche Systeme gezielt modernisieren, ohne dass dafür ein hohes Budget erforderlich ist.

CPU-Preistipp Nr. 1: AMD Ryzen 5 5600

AMD produziert weiterhin Prozessoren für den Sockel AM4. Die Ryzen-5000-Serie erschien vor rund fünf Jahren und ist bis heute verbreitet. Ein Grund dafür ist die lange Unterstützung des Sockels AM4. Für unsere Betrachtung ist vor allem die Verwendung von DDR4-Speicher relevant. Der Ryzen 5 5600 kann bis zu 128 GiB adressieren, was auch für anspruchsvollere Anwendungen ausreicht. Aufgrund seiner sechs Kerne eignet sich das Modell jedoch in erster Linie für Systeme, die vor allem für Spiele konzipiert sind. Da AM4-Mainboards in der Regel relativ günstig zu beschaffen sind, haben wir hier den ersten Aufrüsttipp für heute für Sie. Natürlich kann der Ryzen 5 5600 nicht mehr mit aktuellen High-End-CPUs, wie einem Ryzen 7 9800X3D mithalten. Doch die meisten Spiele haben gar nicht so hohe Anforderungen an den Prozessor, zumal sich mit Detailreduktion zusätzlich noch Leistung freischaufeln lässt. Von der Performance her können Sie den Ryzen am besten mit einem Intel Core i9-10900K oder Core i5-12400F vergleichen. Wenn Sie also noch auf ältere Generationen setzen, etwa auf Ryzen-1000- bis -2000-Prozessoren, wäre der Ryzen 5 5600 der passende Kandidat, um noch einmal mehr Leistung aus dem System zu pressen. Den DDR4-Speicher können Sie einfach weiterverwenden.

CPU-Preistipp Nr. 2: Intel Core Ultra 5 225F

Ihnen sind moderne Anschlüsse, hohe Effizienz im Alltag und eine Aufrüstmöglichkeit für später wichtiger? Kein Problem, denn unser zweiter Preistipp setzt auf die moderne Arrow-Lake-Architektur von Intel. Mit insgesamt zehn Kernen und bis zu 4,90 GHz liefert ein Core Ultra 5 225F für viele Aufgaben ausreichend Leistung. Es handelt sich dabei um einen Hybrid-Prozessor: Sechs der zehn Kerne sind Performance-Kerne, sie beschleunigen Spiele und Anwendungen. Die verbliebenen vier Kerne sind Effizienz-Kerne, die sich für Office-Tätigkeiten eignen. Die CPU entscheidet dabei hardwareseitig automatisch, welche Kerne welche Aufgabe übernehmen. So erreicht Intel mit diesen Prozessoren eine hohe Effizienz im Alltag. Die Krux: Der Zehnkerner möchte nur mit DDR5-Speicher zusammenarbeiten. Je nach Anspruch genügen davon bereits 16 GiB, wir würden jedoch eher 32 GiB empfehlen, Richtung 6.000 bis 7.200 MT/s. Intel bringt für den Sockel 1851 noch sehr wahrscheinlich einen Refresh der Arrow-Lake-Prozessoren. Sie können also in einigen Jahren noch auf das Topmodell mit 24 Kernen aufrüsten und noch einmal wesentlich mehr Leistung erhalten.

CPU-Preistipp Nr. 3: Intel Core i5-14600K(F)

Raptor Lake, seines Zeichens der Vorgänger von Arrow Lake, ist unser dritter Preistipp. Diese CPU-Generation ist etwas Besonderes, denn sie kann sowohl mit DDR4-, als auch mit DDR5-Speicher umgehen. Sie sollten daher darauf achten, welches Mainboard Sie verwenden. Mit 14 CPU-Kernen und 20 Threads ist der i5-14600K die stärkste unserer drei Empfehlungen. Obwohl die Architektur bereits 2022 vorgestellt wurde, spielt sie immer noch weit oben mit. Zahlreiche Chipsätze werden unterstützt, darunter der B660, B760, H610 oder die beliebten Z-Reihen. Es kann jedoch ein BIOS-Update erforderlich sein. Auch diese CPU verfügt über ein Hybrid-Design, unterteilt in sechs Performance- und acht Effizienz-Kernen. Damit ist dann auch paralleles Arbeiten kein Problem mehr, eine Schwäche, die unsere beiden anderen Tipps in Kauf nehmen müssen. Insgesamt können Sie nun je nach Budget auf unsere drei Preistipps zurückgreifen. Zum Abschluss liefern wir Ihnen noch einen kurzen Überblick über die Performance. Wir blenden dazu unsere CPU-Rangliste ein, also jenen CPU-Index, von dem wir anfänglich gesprochen haben. Das hilft Ihnen, die Leistung einzuordnen.

Leistungsvergleich der drei Preistipps, mit Referenz-CPU

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    • Kommentare (31)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Pokerclock Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Sklerix
        Hmm...wozu würdet ihr denn Raten?

        Ich kann zu einem guten Preis an eine Rtx 5070 rankommen ( habe aktuell eine 6700xt) und ein CPU Upgrade ist eh mal fällig ,habe da noch einen 11400f.

        Fakt ist ich habe 32gb Ddr4 und DDR5 ist zu den Preisen absolut keine Option.

        Es muss also ein Chip sein der auf DDR4 läuft
        14600K auf einem Sockel 1700 DDR4-Board, was aber PCIex 5.0 kann. Die Bandbreite wirst du bei lediglich 12 GB irgendwann brauchen. Der 14600KF als Tray ist derzeit recht günstig zu haben für knapp 180€.
      • Von Pokerclock Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Sklerix
        Hmm...wozu würdet ihr denn Raten?

        Ich kann zu einem guten Preis an eine Rtx 5070 rankommen ( habe aktuell eine 6700xt) und ein CPU Upgrade ist eh mal fällig ,habe da noch einen 11400f.

        Fakt ist ich habe 32gb Ddr4 und DDR5 ist zu den Preisen absolut keine Option.

        Es muss also ein Chip sein der auf DDR4 läuft
        14600K auf einem Sockel 1700 DDR4-Board, was aber PCIex 5.0 kann. Die Bandbreite wirst du bei lediglich 12 GB irgendwann brauchen. Der 14600KF als Tray ist derzeit recht günstig zu haben für knapp 180€.
      • Von Sklerix Schraubenverwechsler(in)
        Hmm...wozu würdet ihr denn Raten?

        Ich kann zu einem guten Preis an eine Rtx 5070 rankommen ( habe aktuell eine 6700xt) und ein CPU Upgrade ist eh mal fällig ,habe da noch einen 11400f.

        Fakt ist ich habe 32gb Ddr4 und DDR5 ist zu den Preisen absolut keine Option.

        Es muss also ein Chip sein der auf DDR4 läuft
      • Von Zik7 Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        Nicht in unseren Tests. Das ist immer noch ne teildeaktivierte APU mit PCI-E 3.0. Da spart man definitiv an der falschen Stelle.
        DDR4 bremst den 12400F halt in vielen Spielen richtig aus. Nur deshalb kommt der 5500 ran.
        Zurzeit sind die Speicherpreise ja leider eine Katastrophe.
        Natürlich macht ein 5600/5700X mehr Sinn!
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Zik7
        Immerhin ist er auf i5-12400F Niveau
        Nicht in unseren Tests. Das ist immer noch ne teildeaktivierte APU mit PCI-E 3.0. Da spart man definitiv an der falschen Stelle.
      • Von Zik7 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Ion_Tichy
        5700x ja, 5500 nein. Der 5500 hat weniger Cache und nur PCIe 3. Spieleleistung ist auf dem Niveau eines 3600.
        Ja schon, aber so schlecht schneidet der 5500 gar nicht ab. Aber nur, weil die anderen 5000er viel zu teuer sind zurzeit. Immerhin ist er auf i5-12400F Niveau und kostet 40€ weniger.

        Hardware unboxed hat den vor kurzem getestet:
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        EDIT: Natürlich mit DDR4. Der 12400F ist mit DDR5 schneller.
      Direkt zum Diskussionsende
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