Intel Xeon: AMDs epische Dominanz zwingt Intel zu einer neuen Generation nach weniger als einem Jahr
Ein wenig aus der Not heraus geboren, soll die 5. Generation der Xeon-Prozessoren ("Emerald Rapids") von Intel mit mehr Prozessorkernen und deutlich mehr Cache gegen AMDs aktuell übermächtige Epyc-Prozessoren ("Genoa") bestehen können.
Ein wenig aus der Not heraus geboren, soll die 5. Generation der Xeon-Prozessoren von Intel mit mehr Prozessorkernen, deutlich mehr Cache und einer besseren Effizienz gegen AMDs aktuell übermächtige Epyc-Prozessoren bestehen können. Eine Aufgabe, der die erst ein Jahr alte 4. Generation ("Sapphire Rapids") vormals nicht gewachsen war und deshalb bereits jetzt abgelöst wurde. Dafür möchte Intel jetzt gezielt alte Schwachstellen beseitigt und neue Lösungspfade gefunden haben. Auch die Frischzellenkur im Server setzt jetzt auf die in Core-CPUs eingesetzten Prozessorkerne der neuen Generation "Raptor Cove" als P-Cores.
Die zweite neue Generation innerhalb eines Jahres
Mit über einem Jahr Verspätung wurde am 10. Januar 2023 die vierte Generation der "Intel Scalable Processors" alias Xeon ("Sapphire Rapdis") vorgestellt, doch hat sich diese im direkten Duell mit AMDs aktuellen Server-CPUs der Serie Epyc ("Genoa") letztlich nicht behaupten können. Jetzt bessert Intel mit dem Refresh nach und vermarktet dieses parallel zu den Desktop-CPUs als neue Generation. Wie weitreichend die Veränderungen ausfallen, schauen wir uns einmal an.
Bis zu 64 Prozessorkerne und 320 MiByte L3-Cache
Intel hebt die Prozessorkerne mit "Emerald Rapids" im Hinblick auf das IP-Level von der Generation "Alder Lake" auf die Generation "Raptor Lake" an und ersetzt dabei die vormals zum Einsatz gekommenen Prozessorkerne ("Golden Cove") jetzt durch deren Nachfolger ("Raptor Cove"). Das Vorgehen entspricht dem, was Intel im Rahmen des Generationswechsels von Core-i-12000 zu Core-i-13000 vollzogen hat. In der nun insgesamt nunmehr fünften Generation kommen nur noch zwei statt fünf der sogenannten XCC-Dies ("Extreme Core Count") zum Einsatz und bieten so voll ausgebaut bis zu 64 Prozessorkerne sowie 320 MiByte L3 bei den Spitzenmodellen vom Typ Intel Xeon 8593Q und Xeon 8592+.
Quelle: Intel
Die TDP beträgt regulär bis zu 350 Watt, wobei Intel mit dem Xeon 8593Q ein spezielles Modell für Flüssigkeitskühlungen vorstellt, welches sich regulär sogar bis zu 385 Watt. Für das Spitzenmodell ruft der Hersteller 12.400 US-Dollar (exkl. Steuern) auf, während die luftgekühlte Variante, der Xeon 8592(+), mit einem vergleichbaren Preis von 11.600 US-Dollar (exkl. Steuern) zu Buche schlagen soll. Über das viel diskutierte Feature Intel on Demand lassen sich Featuresets "buchen" und Prozessoren so nachträglich aufrüsten und mit Upgrades versehen.
Intel vergleicht Emerald Rapids mit Sapphire Rapids
Wie aus den herstellereigenen Benchmarks hervorgeht, vergleich Intel seine neue Generation ("Emerald Rapids") in den Leistungstests hauptsächlich mit den CPUs aus der Vorgängergeneration ("Sapphire Rapids"). Die Zuwächse sollen hierbei laut Intel je nach Use Case zwischen 20 und 70 Prozent betragen, die 3. Generation ("Ice Lake") wird erwartungsgemäß noch einmal entsprechend deutlicher geschlagen.
Auch gegenüber AMDs aktuellen Server-Prozessoren der Serie Epyc 9004 ("Genao") sieht Intel sein Xeon-Refresh in Front und stellt zum Release eine ganze Präsentation zur Verfügung, die nur auf das Duell mit den aktuell schnellsten Server-CPUs des Mitbewerbers abzielt. Auffällig ist, dass Intel hier mittlerweile sehr oft auf die geringeren Kosten der Xeon-Plattform hinweist. Technologisch hat der Hauptkonkurrent mit Zen 4(c) mittlerweile oftmals die Nase vor.
Alles in allem scheint die Frischzellenkur von "Sapphire Rapids" auf "Emerald Rapids" ein Schritt in die richtige Richtung zu sein, da Intel gezielt die Schwachpunkte der letzten Generation angegangen ist. Das ist aber auch nötig, um am Markt das verlorene Vertrauen wieder aufzubauen. Zuletzt wurden Xeon-Prozessoren buchstäblich von Epyc verprügelt. Die Vorzeichen stehen nun besser.
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Quelle: Intel

Mein letzter Intel war tatsächlich der i5 9400f und das aus gutem Grund.
Die Performance in Relation zum Preis/Leistung als Gamer stimmt einfach nicht mehr. Hier werden lediglich die Fanboys befriedigt oder welche, die wirklich die Rechenpower neben dem spielen benötigen.
Wer nach wie vor bei Intel zu den Konditionen kauft, läuft weiterhin stark gefahr veräppelt zu werden.
Ich hoffe, dass sie sich besinnen und in jeglicher Hinsicht wieder näher beim Kunden sind.