E-Cores: Der eigentliche Star der Lunar-Lake-Show
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Auch der E-Core aus der Skymont-Generation wurde ordentlich aufgebohrt, um den eigentlichen Kernen, den P-Cores, mehr Last abzunehmen, da E-Cores in entsprechend niedrigen Lasten zwischen 20 und 80 Prozent effizienter als die P-Cores sind. Diese leisten dafür gut 50 Prozent mehr. Die E-Cores nehmen nun mehr Platz auf dem Die ein und haben etwa größeren Cache und "tiefere" Befehlswarteschlangen spendiert bekommen.
Im Vergleich zu Meteor Lake sei die IPC von Skymont um satte 68 Prozent gestiegen. Dort waren lediglich zwei Effizienzkerne Teil der sogenannten Low Power Island, jetzt gibt es lediglich einen Viererblock. Aber durch dieses einfachere Design würde laut Intel Platz auf dem Chip sparen.
Waren die E-Cores mit der Einführung bei der Alder-Lake-Generation noch eher Effizienzgehilfen zu den eigentlichen (P-)Kernen, sind sie nun mit Lunar Lake die "Hauptkerne", wenn man so will. Erst wenn die Arbeitslast für den Vier-Kern-Cluster zu groß ist, wird sie auf die P-Cores verlegt.
Optimierter Thread Director spart Strom
Vereinfacht gesagt, klingt es logisch, dass wenn die jeweilige Last auf den "richtigen" Kernen landet, das System effizienter funktioniert. Der Thread Director ist quasi der Dirigent, der seit Beginn der Hybrid-Ära entscheidet, was wann auf welchen Kern zugeteilt ist. Dieser ist Teil des Algorithmus für maschinelles Lernen, funktioniert also ebenso mit KI. Man kann die "Intensität" des Threads bzw. die Auslastung der Transistoren bewerten und sagen, dass dieser Thread keine P-Cores benötigt. Also wird er auf die "Effizienzzone" eingeschränkt. Wenn man dem Betriebssystem, dem Benutzer und der Firmware diese Knöpfe und Regler an die Hand gibt, hat man eine breite Palette von Systemeinstellungsmöglichkeiten, um den größten Stromverbrauch, die höchste Leistung oder die längste Batterielebensdauer aus dem System herauszuholen.
Das Zusammenspiel aus E- und P-Cores aber bestimmt der Thread Director, der zunächst auf die E-Cores beschränkt ist. Soll heißen, dass dort stets die jeweilige Last landet und erst ab einem gewissen Lastniveau die P-Cores entsprechend verwendet werden. Das sei laut Intel nun möglich, da die E-Cores den bereits genannten Leistungsschub von bis zu 68 Prozent bekommen haben. Diese Thread-Analyse wird ständig und in Echtzeit vorgenommen.
Als Beispiel führt Intel hier Microsoft Teams an, eine scheinbar einfache Anwendung für Chat und Telefonkonferenzen, die aber wegen Echtzeit-Videostreams mit künstlichen Hintergründen, Qualitätskorrektur und (KI-)Bildverbesserung aber eine relativ hohe Energie benötigt. Einfach, weil viele Teile des Siliziums dadurch gefordert werden. Mit den leistungsfähigeren E-Cores konnte der Energieverbrauch allein von Teams um bis zu 35 Prozent gegenüber Meteor Lake gesenkt werden. Viele Lasten in Windows seien wie Teams, betont Rob Hallock von Intel: Scheinbar einfach, aber komplex in den (KI-)Anforderungen, die erst der Thread Director im Zusammenspiel mit dem Windows Scheduler so effizient wie möglich mache.

Ging dann Multithreaded nur mit der absoluten Brechstange.
Der AMD Hypetrain ist entgleist.
Wie deutlich bleibt abzuwarten, spannend wirds allemal.
Damit ist auch klar, dass Zen 5 von Arrow Lake in MT ziemlich überrumpelt werden wird.
Der AMD Hypetrain ist entgleist.
Gab eher Probleme mit Schedule der E-Cores in games und Probleme mit Anti-Cheat.
Beides ist zwar mittlerweile behoben (größtenteils). Aber beiden Firmen glaube ich garnichts, bis nicht von PCGH_Dave getestet.
Egal was kommt ich vermute einen gewinn für uns Consumer.
Entweder sind beide gleich auf was zu einem Preiskampf führt. Oder einen der Beiden führt, was dazu führen sollte, das der andere Günstiger wird oder sein Produkt verbessert.